Die Erscheinung der Zeit angepasst Das Fotomuseum Winterthur hat nach einer umfassenden Sanierung seit Mai wieder geöffnet. Das Architekturbüro RWPA überzeugte die Beteiligten davon, die ehemalige Fassade des Schulhauses Wallrüti für die Hülle des Erweiterungsbaus wiederzuverwenden.
Hüllen mit Haltung Fassaden erzählen Geschichten – von Wandel, Haltung und Gestaltung. Zwei aktuelle Projekte zeigen, wie aus Bestand Zukunft wird.
Ein wandelbares Einfamilienhaus In Basel entstand ein Haus, das sich mühelos in die Häuserreihe einfügt und dennoch wandelbar bleibt. Das Architekturbüro Alma Maki zeigt, dass die Wohnform Einfamilienhaus auch im Neubau zukunftsfähig gedacht werden kann.
Umbau: Aus 1 mach 3 Baubüro in situ sanierte ein im Jahr 1937 erstelltes Einfamilienhaus in Zürich. Ergänzt mit einem Anbau ergaben sich daraus drei neue, sehr unterschiedliche Wohnungen.
«Die Hindernisse sind in den Köpfen» Das Institut Architektur der FHNW widmet sich aktuell unter dem Titel «In Between» den Agglomerationsräumen. Die Studierenden des ersten Semesters analysierten die dort weit verbreitete Wohnform des Einfamilienhauses in Bezug auf Schwachstellen und
Potenzial im Einfamilienhaus Im Verhältnis zur Lebensdauer eines Gebäudes ist das Einfamilienhaus nur für kurze Zeit das Haus einer Familie. Die längste Zeit wohnen eine bis zwei Personen auf viel Raum, der ihren Bedürfnissen oft nicht mehr gerecht wird. Das Umnutzungspotenzial
Zwischen Klimaanpassung und Stadtkultur Urbane Fliessgewässer bilden das Rückgrat klimaresilienter Flussstädte. Der Landschaftsarchitekturwettbewerb um die Solitude-Promenade in Basel eignet sich beispielhaft für die Diskussion über die Kriterien guter Freiraumqualität an urbanisierten
Vom Villengarten zum Stadtpark Massnahmen zur Hitzeminderung: Die Sanierung und Erweiterung des Parks der Villa Costanza in Lugano bot die Gelegenheit für eine historische Aufwertung, eine ökologische Sanierung und eine soziale Wiederbelebung des Quartiers.
Ertüchtigung von Körper, Geist und Gebäude Das 1934 in Basel erbaute Hallenbad Rialto wurde umfassend saniert. Reuter Architekten überführten das bezüglich Programm avantgardistische und städtebaulich prägnante Gebäude mit geschickten Eingriffen in die Gegenwart.
Hallenbad Rialto Nach zwei Jahren Sanierungszeit ist das Hallenbad Rialto seit letztem Herbst wieder in Betrieb. Nachdem die erste Sanierung in den 1970er-Jahren den Charakter des Baus verfremdete, gibt die Überholung durch Reuter Architekten dem «sozialen
Ikonen am Naturreservat Das Limmattal will seine Infrastruktur zur Abfallverwertung reorganisieren. Die Entwürfe für einen langfristigen Umbau schlagen selbstbewusste Architektur und enkeltaugliche Konstruktionen vor.
Brückenbau mit Karbonfaserverstärkten Kunststoff-Vorspannkabeln Am Lehnenviadukt im Ränggloch (LU) wurden CFK-Vorspannkabel mit stählernen kombiniert: Eine Weltneuheit.
«‹Neu vor alt› kann aus wirtschaftlicher Warte betrachtet eine attraktive Option sein» Benno Schwegler ist Projektleiter des Neubaus der Spitallammsperre der KWO (Kraftwerke Oberhasli) und beantwortete Fragen zum Neubau der Talsperre.
Jetzt in TEC21 Am Grimselsee entstand eine neue Talsperre direkt vor der alten. Die fertiggestellte Baustelle erlaubt einzigartige Eindrücke.
Neu in Schale geworfen - die neue Spitallammsperre an der Grimsel Eine neue Talsperre direkt vor einer bestehenden. Das gibt es derzeit nur am Grimselsee zu bestaunen. Die alte Talsperre bleibt bestehen, wird aber bis zum Sommer beidseitig eingestaut werden.
Kopfstand im Gleichgewicht Angeblich sagte Sigmund Freud einmal: «Das Falsche ist oft die Wahrheit, die auf dem Kopf steht.» Auch in der Architektur hilft es manchmal, das Modell zur Probe umzudrehen. Beim Wettbewerb um die Eissporthalle in St. Moritz kam nur ein Planerteam
An das Vorhandene anknüpfen – aber nur ideell Um die CO2-Emissionen der Baubranche zu senken, ist es unerlässlich, den Bestand weiterzuentwickeln. Wie einige Projekte für die Zürcher Wohnsiedlung Langfurren/Schürbungert zeigen, haben es entsprechende Vorschläge im Wettbewerb schwer. Eingriffe
Provisorisches Theater Provisorische und temporäre Bauten hatten in der Geschichte des Theaters ganz unterschiedliche Aufgaben. Aktuell werden provisorische Bauten vielerorts bei Theatersanierungen und -erweiterungen benötigt, um den Theaterbetrieb während der Bauzeit
Wohnhaus Imfeldsteig, Zürich-Wipkingen Im Umfeld der geplanten Erweiterungsbauten am Imfeldsteig in Zürich stehen gute Vorbilder des preisgünstigen Wohnungsbaus. Die Gebäude verfügen über klare Grundrisse, harmonische Fassaden, eine solide Bauweise und viel Liebe zum Detail. Merkmale
Die neue Schweizer Gastlichkeit Die Schweizer Gastronomieszene boomt. Fünf Jahre nach der Pandemie steigen die Neueröffnungen. TEC21 präsentiert zwei Beispiele: Der Neubau des Hotels Maistra 160 in Pontresina von Gion A. Caminada fördert die Dorfgemeinschaft mit kreativen Räumen
Lokale Ressourcen nutzen An zwei Gebäuden zeigt TEC21 exemplarisch sowohl gestalterische Lösungen mit Holz und Photovoltaik als auch den Zusammenhang zwischen Standort, Material und Energie für die Entwicklung einer regenerativen Architektur.
Standards etablieren JOM Architekten kombinieren beim Mehrgenerationenhaus in Davos alpinen Holzbau mit Fassadenphotovoltaik aus Standardpaneelen. Das Resultat ist ein Gebäude, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht – ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zu Netto
Für die Umwelt verträglich Auf dem Gelände des Biobauernhofs am Lützelsee in Hombrechtikon bauten Clou Architekt:innen ein Ökonomiegebäude mit feinfühlig gestaltetem Solardach – ein Vorzeigeobjekt für das Bauen in der Ortsbildschutzzone.
Handarbeit und Stampfroboter Ein Mehrgenerationenhaus auf dem Land verbindet traditionellen Holzbau mit japanischer Handwerkskunst. Im Spannungsfeld von Kosten, Zeit und Nachhaltigkeit ist ein Objekt entstanden, dessen Charakter sich aus der Vielstimmigkeit der Materialien
Lehm und Holz präzise vereint Erne Holzbau erstellte mit Burkard Meyer Architekten ein Firmengebäude. Erfahrung, ein Stampflehm-Roboter und die Produktion der Bauteile in den eigenen Werkhallen boten die Chance für eine energieeffiziente und ganzheitliche Architektur.