Neu- und Umbau Areal Ackersteinstrasse, Zürich An der Grenze zwischen den Stadtzürcher Quartieren Wipkingen und Höngg will die Anlagestiftung Pensimo eine Wohnsiedlung aus den 1950er-Jahren nachverdichten. Das Resultat des Studienauftrags zeigt, dass der (Teil-)Erhalt bestehender Bauten in
Dichtestress? Eine Recherche in Hongkong Mitte Juni kommt die sogenannte Nachhaltigkeitsinitiative an die Urne. Im Abstimmungskampf schürt die SVP den Dichtestress mit dem Schreckgespenst Hongkong. Doch das Problem müsste Überdehnungsstress heissen.
Brücken in die Schweiz: Jacques Herzog Adolf Krischanitz bereicherte nicht nur das Architekturœuvre in der Schweiz, sondern beeinflusste auch mit seinen dynamischen Netzwerkaktivitäten den Architekturdiskurs. Freunde und Wegbegleiterinnen erzählen im Interview von gemeinsamen Arbeiten.
Womit prägt Adolf Krischanitz die Schweiz Der Wiener Architekt Adolf Krischnaitz verstand Architektur als Teil eines gesellschaftlichen und kulturellen Diskurses. Neben einigen wichtigen Bauten in der Schweiz prägte er den Architekturdiskurs mit seinen dynamischen Netzwerkaktivitäten. Ein
Adolf Krischanitz: Grauzonen und Farbwelten Zwischen Wien und der Schweiz entfaltet Adolf Krischanitz eine eigenständige architektonische Haltung. Weniger durch gebaute Werke als durch Diskurs, Lehre und Netzwerke wirksam, prägte er die Schweizer Architektur als katalytische Figur – mit einem
Brückenschlag im Kleinbasel Auf dem Areal der Messehalle 3 in Basel soll eine Wohnüberbauung mit rund 170 Wohnungen entstehen. Das Siegerprojekt «Im Wandel» überzeugt mit mehreren geschickten Schachzügen, wobei der in Teilen schwierige Bestand als Chance begriffen wird.
Mehr als rohe Klötze? Viele betrachten Beton als überholt. Dabei gilt: Je länger ein Gebäude steht, desto besser ist seine Klimabilanz. In diesem Heft zeigen wir Bauten aus der Nachkriegsmoderne, die unter Denkmalschutz stehen oder zumindest als schützenswert eingestuft
Angleichen und Absetzen Das elegante Wohnhochhaus von Jakob Zweifel an der Plattenstrasse in Zürich aus dem Jahr 1959 wurde zum Bürobau umgenutzt und denkmalgerecht saniert. Bhend & Schlauri Architekten fanden dafür eine Strategie, die sich eng am Bestand orientiert und
Das Faltwerk der Tribüne Brühl Das vorgespannte Stahlbeton-Faltwerk des Stadions Brühl in Grenchen von 1962 ist schutzwürdig, aber nicht kantonal geschützt. Nun wurde die Tribüne instand gesetzt und bleibt damit ein einzigartiges Schweizer Stadionbauwerk seiner Zeit.
Ein Prototyp mit Zukunft Das Reihenhaus Flamatt 1 von Atelier 5 entstand 1958 als Prototyp für die spätere Halen-Siedlung. Das Bauwerk zitiert Le Corbusiers «Fünf Punkte zu einer neuen Architektur» und provozierte die Lokalbevölkerung mit «béton brut». Nun haben Rolf
Ersatzneubau und Erweiterung Sporthalle Seefeld, Zürich Die Stadt Zürich hat den Wettbewerb für die neue Sporthalle Seefeld im Quartier Mühlebach entschieden. Das Siegerprojekt «Annex» von Weyell Zipse Architekten überzeugt mit seinem ökologischen Fussabdruck.
Prix SIA 2026 – Welche Projekte wählen Sie? Zum zweiten Mal zeichnet der Prix SIA herausragende Beiträge zur nachhaltigen Gestaltung unseres Lebensraums aus – und setzt damit ein wichtiges Signal für die Baukultur in der Schweiz.
Abgestimmtes Raumklima Auf der Jury-Shortlist des Prix SIA 2026: Das wohltemperierte Haus, Zwhatt-Areal, Regensdorf (ZH)
Interdisziplinarität fördern Mit der Auszeichnung Prix SIA würdigt der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein innovative und interdisziplinäre Projekte und Prozesse im Bereich der Baukultur.
Städtischer Wald Auf der Jury-Shortlist des Prix SIA 2026: Forêt urbaine du quartier de l’Étang, Vernier (GE)
Umnutzung mit Gefühl Auf der Jury-Shortlist des Prix SIA 2026: Immeuble Normandie, reconversion d’un immeuble administratif en logements, Genève
Alternatives Wohnen im Einfamilienhausquartier Das Einfamilienhaus ist eine wunderbar private Wohnform, meist aber nur für eine kurze Lebensphase. Wenn die Kinder ausgezogen sind, bleiben die Eltern oft, weil sie kein vergleichbares Angebot im Gemeinschaftswohnen finden. Eine Wohngenossenschaft
Wollen wir gemeinsam waschen? Wer wo wäscht, ist Ausdruck einer Gesellschaft. Unsere These: Die Waschküche ist das heimliche Herz einer Wohngemeinschaft und vielleicht die letzte kreative Spielwiese im eng geschnürten Raumprogramm des architektonischen Entwurfs.
Leichter Holzbau in WankdorfCity Im Rahmen der Zentralisierung der Bürostandorte entwickelt SBB Immobilien das dafür vorgesehene Baufeld in WankdorfCity. Herzog & de Meuron gewinnen unter der Federführung von Losinger Marazzi den Gesamtleistungswettbewerb mit einem Projekt, das
«Das Holz blieb Eigentum des Kantons» Das neue «Verwaltungsgebäude Vorstadt» in Frauenfeld besteht im Wesentlichen aus Holz des eigenen Thurgauer Staatswalds. Wie baut man inmitten einer Stadt mit den hohen Anforderungen des Beschaffungswesens mit eigenem Holz? Die Antworten liefern die
Ein Knick für die Sonnenenergie Das Mehrgenerationenhaus von Studio Noun an der Jona produziert mehr Energie als es verbraucht. Der Vollholz-Elementbau bringt Solarthermie- und Solarstromproduktion unter einen Hut: Der Knick im Dach ist der Schlüssel.
Auf Eigenverbrauch optimiert Zur Solararchitektur gehört Ausdruckswille: Nach drei Jahren Betrieb zeigen die goldenen PV-Fassaden der Wohnsiedlung Lacheren von Duplex Architekten, dass Neues manchmal mehr leisten kann als der Bestand.