Telli: Mehr Biodiversität dank Gebäudesanierung Die Aargauer Telli-Siedlung zeigt, dass dichte Bebauung und Freiräume mit grosser natürlicher Vielfalt kein Widerspruch sind. Eine Exkursion der Vernetzungsplattform Natur 2030 führte durch das Telli-Quartier und zeigte Handlungsspielräume auf.
Neues Herz für Hinter Gärten Nord Architekten gewinnen den Studienauftrag zur Erweiterung des Schulhauses Hinter Gärten in Riehen. Sie ergänzen den bunten Bestand von Marques Architekten mit einer viergeschossigen Erweiterung und verlagern das Zentrum der Schulanlage konsequent
Etwas regt sich in Genf In den letzten Jahren sind an verschiedenen Orten in der Stadt begrünte Plätze entstanden, die die klimapolitischen Ambitionen der Genfer Stadtregierung widerspiegeln. Diese Natureinsprengsel eröffnen neue öffentliche Räume, eingebunden in ein
PROGR Bern: Ordnung und Unordnung im Dialog Die Neugestaltung des Innenhofs des Kulturzentrums PROGR in Bern entstand in gleichberechtigter Zusammenarbeit zwischen einer Künstlerin, Landschaftsplanenden und Architekturschaffenden.
«Wir brauchen Natur überall» Für die Biologin Tina Heger steht die Beziehung zwischen Mensch und Natur im Zentrum ihrer Arbeit. Im Interview plädiert sie deshalb dafür, dass es auch in Städten überall Natur braucht, um mit ihr in den Dialog zu treten.
Städtebauliche Einschränkungen in räumliche Qualitäten umwandeln Im Genfer Kontext, wo die städtische Verdichtung auf starke regulatorische und parzellenbedingte Einschränkungen stösst, geht das Projekt «Crocodile» von LRS architectes neue Wege. Es veranschaulicht damit, wie sensible Architektur starre
Geglückte Fügung im Wohnungsbau? Die zwei Mehrfamilienhäuser in Basel und Genf adressieren das Thema Fügung in ganz unterschiedlichen Massstäben. Baustein 12 von EMI Architekt*innen dekliniert Design for disassembly auf Bauteilebene durch und sucht nach dem angemessenen Ausdruck
Design for Disassembly als Entwurfsmaxime Am Goldbachweg 20/22 im Wohnquartier Erlenmatt Ost in Basel realisierten EMI Architekt*innen ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Mehrfamilienhaus in Holz. Das dort angewandte Design for Disassembly zeigt sich nicht nur in der Materialisierung
Neu- und Umbau Areal Ackersteinstrasse, Zürich An der Grenze zwischen den Stadtzürcher Quartieren Wipkingen und Höngg will die Anlagestiftung Pensimo eine Wohnsiedlung aus den 1950er-Jahren nachverdichten. Das Resultat des Studienauftrags zeigt, dass der (Teil-)Erhalt bestehender Bauten in
Dichtestress? Eine Recherche in Hongkong Mitte Juni kommt die sogenannte Nachhaltigkeitsinitiative an die Urne. Im Abstimmungskampf schürt die SVP den Dichtestress mit dem Schreckgespenst Hongkong. Doch das Problem müsste Überdehnungsstress heissen.
Brücken in die Schweiz: Jacques Herzog Adolf Krischanitz bereicherte nicht nur das Architekturœuvre in der Schweiz, sondern beeinflusste auch mit seinen dynamischen Netzwerkaktivitäten den Architekturdiskurs. Freunde und Wegbegleiterinnen erzählen im Interview von gemeinsamen Arbeiten.
Womit prägt Adolf Krischanitz die Schweiz Der Wiener Architekt Adolf Krischnaitz verstand Architektur als Teil eines gesellschaftlichen und kulturellen Diskurses. Neben einigen wichtigen Bauten in der Schweiz prägte er den Architekturdiskurs mit seinen dynamischen Netzwerkaktivitäten. Ein
Adolf Krischanitz: Grauzonen und Farbwelten Zwischen Wien und der Schweiz entfaltet Adolf Krischanitz eine eigenständige architektonische Haltung. Weniger durch gebaute Werke als durch Diskurs, Lehre und Netzwerke wirksam, prägte er die Schweizer Architektur als katalytische Figur – mit einem
Brückenschlag im Kleinbasel Auf dem Areal der Messehalle 3 in Basel soll eine Wohnüberbauung mit rund 170 Wohnungen entstehen. Das Siegerprojekt «Im Wandel» überzeugt mit mehreren geschickten Schachzügen, wobei der in Teilen schwierige Bestand als Chance begriffen wird.
Mehr als rohe Klötze? Viele betrachten Beton als überholt. Dabei gilt: Je länger ein Gebäude steht, desto besser ist seine Klimabilanz. In diesem Heft zeigen wir Bauten aus der Nachkriegsmoderne, die unter Denkmalschutz stehen oder zumindest als schützenswert eingestuft
Angleichen und Absetzen Das elegante Wohnhochhaus von Jakob Zweifel an der Plattenstrasse in Zürich aus dem Jahr 1959 wurde zum Bürobau umgenutzt und denkmalgerecht saniert. Bhend & Schlauri Architekten fanden dafür eine Strategie, die sich eng am Bestand orientiert und
Das Faltwerk der Tribüne Brühl Das vorgespannte Stahlbeton-Faltwerk des Stadions Brühl in Grenchen von 1962 ist schutzwürdig, aber nicht kantonal geschützt. Nun wurde die Tribüne instand gesetzt und bleibt damit ein einzigartiges Schweizer Stadionbauwerk seiner Zeit.
Ein Prototyp mit Zukunft Das Reihenhaus Flamatt 1 von Atelier 5 entstand 1958 als Prototyp für die spätere Halen-Siedlung. Das Bauwerk zitiert Le Corbusiers «Fünf Punkte zu einer neuen Architektur» und provozierte die Lokalbevölkerung mit «béton brut». Nun haben Rolf
Ersatzneubau und Erweiterung Sporthalle Seefeld, Zürich Die Stadt Zürich hat den Wettbewerb für die neue Sporthalle Seefeld im Quartier Mühlebach entschieden. Das Siegerprojekt «Annex» von Weyell Zipse Architekten überzeugt mit seinem ökologischen Fussabdruck.
Prix SIA 2026 – Welche Projekte wählen Sie? Zum zweiten Mal zeichnet der Prix SIA herausragende Beiträge zur nachhaltigen Gestaltung unseres Lebensraums aus – und setzt damit ein wichtiges Signal für die Baukultur in der Schweiz.
Abgestimmtes Raumklima Auf der Jury-Shortlist des Prix SIA 2026: Das wohltemperierte Haus, Zwhatt-Areal, Regensdorf (ZH)
Interdisziplinarität fördern Mit der Auszeichnung Prix SIA würdigt der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein innovative und interdisziplinäre Projekte und Prozesse im Bereich der Baukultur.
Städtischer Wald Auf der Jury-Shortlist des Prix SIA 2026: Forêt urbaine du quartier de l’Étang, Vernier (GE)