Fluss im Fels, Steine im See Bei wasserbaulichen Massnahmen wird mit Aufweitungen, naturnaher Uferraumgestaltung und ökologischer Vernetzung versucht, die Zukunft positiv zu gestalten. Doch das gefällt nicht allen.
Mehr (als) Durchfluss Begrenzter Raum, eine immense Ereigniswucht, kurze Vorlaufzeiten, schwierige Prognosen, hohe Kosten und zuweilen ein fehlender Konsens: Das ist Hochwasserschutz in alpinen Gegenden. Es braucht Ausdauer, gute Ideen, Geld und leider auch manchmal –
Seen, angebohrt und aufgeschüttet In Obwalden wird derzeit eines der grössten Hochwasserschutzprojekte der Schweiz umgesetzt. 115 Mio. Franken sind für einen Entlastungsstollen veranschlagt, um im Ereignisfall den Spiegel des Sarnersees auf einem zulässigen Niveau halten zu können
«Die Grenze als bewohntes Territorium» Mounir Ayoub und Vanessa Lacaille vom Laboratoire d’Architecture gestalteten mit ihrem Projekt «oræ – Experiences on the Border» den Schweizer Pavillon für die Architekturbiennale. Sie und ihr Team erforschten die Grenze als Raum. Im Interview
«Wir sind Handwerker unserer gebauten Umwelt» Die 17. Ausgabe der Architekturbiennale in Venedig wird im Mai 2021 nach einer einjährigen Verschiebung eröffnet. Céline Guibat, ehemalige Präsidentin der Pro-Helvetia-Jury für den Schweizer Pavillon, erzählt, was ihre Neugierde weckte, als das
Architekturbiennale Venedig 2021: Schweizer Pavillon Das Thema der 17. Architekturbiennale Venedig lautet: «How will we live together?» Mögliche Antworten hängen eng von Strukturen ab. Dazu gehören auch Landesgrenzen – das Thema des Schweizer Pavillons.
«Wir haben eine hohe Präzision erreicht» Um das Phänomen Grenze von seiner fachlichen Seite her zu verstehen, haben die Kuratoren des Pavillons für die Architekturbiennale Experten zu Rate gezogen, darunter Alain Wicht, den Beauftragten für die Landesgrenze beim Bundesamt für
Günstig wohnen mit Holz Holzbauten sind kostspielig, bieten aber auch viele Vorteile. Insbesondere eine hohe Präzision in der Planung spart auf der Baustelle Zeit und somit Kosten. Ein weiterer Vorteil des Holzbaus liegt in der Ökologie. Holzbauten gelten als ein
Dreimal gut und günstig Wohnraum wird in Basel immer rarer. Das Projekt am Hirtenweg ist ein erster Baustein des Wohnbauprogramms 1000+ des Kantons Basel-Stadt. Die Holzmodulbauweise und eine kluge Etappierung ermöglichen einen schnellen Bau sowie sozial und ökonomisch
Landschaft und Stadt im Zwiegespräch Baumberger & Stegmeier Architekten entwarfen für die Stiftung PWG zwei Wohnhäuser in Zürich Witikon. Mit ihren rötlichen Holzfassaden schlagen die beiden Gebäude eine Brücke zwischen ländlichem und urbanem Kontext.
Die Rationalität der freien Form «Plein comme un œuf» heisst es auf Französisch von einem vollgestopften Behälter. Tatsächlich eiförmig ist die Grundfläche eines Wohnhauses von Localarchitecture in Pully. Das Projekt wirkt verspielt, folgt aber auch einer nüchternen ökonomischen
Dichte in zwei Massstäben Gegensätzlicher könnten die beiden Neubauprojekte in der Region Lausanne kaum sein. Hier der grosse Massstab, die Öffentlichkeit, ein urbaner Nutzungsmix, günstiges Wohnen und ein steiler Hang – dort die Kleinteiligkeit, der Rückzug ins Private, der
Wohnen wie Dohlen Der Neubau von MPH architectes in Lausanne ist dicht wie ein Stadtteil und schroff wie ein zerklüfteter Fels. Doch die grosse, von der Topografie des Orts geprägte Struktur bietet eine Vielfalt von Räumen, in denen sich das Leben einnistet – und
Blaues Band als roter Faden Den Rhein als verbindendes Element hervorheben – bisher scheiterte das an administrativen Hürden. Die IBA-Projektgruppe Rheinliebe versucht, mit grossen und kleinen Massnahmen über Grenzen hinweg einen Landschaftspark zu formen. Ein Besuch am
Eine Bauausstellung ist es erst, wenn gebaut wird Pandemiebedingt musste die Schlusspräsentation der IBA Basel 2020 letztes Jahr verschoben werden. Nun bekommt die Öffentlichkeit die Ergebnisse der länderübergreifenden Arbeit ab Ende April 2021 zu sehen. Was bleibt nach zehn Jahren Ausnahmezustand
«Bei der Umsetzung greifen oft die alten Muster» Die IBA Basel 2020 stellte das Zusammenwachsen über die Grenzen hinweg in den Mittelpunkt. Die Metropolitanregion Basel wurde für zehn Jahre zum Experimentierraum. TEC21 sprach mit ARE-Direktorin Dr. Maria Lezzi und IBA-Geschäftsführerin Monica
«Die Brücke in die Architekturszene konnte nie geschlagen werden» Der Städtebau- und Raumplanungsexperte Angelus Eisinger ist von Beginn an Mitglied im Kuratorium der IBA Basel 2020. Seine Gedanken zur IBA hat er im Gespräch mit TEC21 dargelegt.
Experimentierräume am Rheinknie Der Metropolitanraum Basel ist näher zusammengerückt. In den letzten zehn Jahren entstanden mithilfe der IBA Basel 2020 neue grenzüberschreitende Verbindungen. Das grosse Aber: die Aussenwahrnehmung. Diese trinationale Zusammenarbeit nach aussen zu
Das offene Schloss Unter der Ägide von Atelier G+S hat sich Schloss Burgdorf vom Verwaltungssitz und Gefängnis zu einem inspirierenden Treffpunkt für die Bevölkerung gewandelt. Ein Projektbeteiligter schaut kritisch zurück und schildert die Schwierigkeiten und Lösungen
«Wir haben schamlos inszeniert» Das ungewöhnliche Ausstellungskonzept im Schloss Burgdorf beschränkt sich nicht nur auf das Museum, sondern durchwebt auch die Räume der Jugendherberge, des Restaurants und des Standesamts. Das Team der ARGE groenlandbasel fischteich schuf einen
Stroh für Haus und Klima Es heisst, Rumpelstilzchen konnte Stroh zu Gold spinnen. Dabei weist Stroh bereits in seiner Reinform Eigenschaften auf, die auf dem Bau Gold wert sind: hervorragende Dämmwerte bei geringstem Energieaufwand in der Herstellung.
Vom Feld ans Haus Stroh und Hanf als sogenannte kultivierte Baumaterialien waren bis vor Kurzem sehr alternativ anmutende Nischenprodukte – doch aktuelle Beispiele zeigen ihr grosses Potenzial. Sie sind klimaneutral und speichern viel biogenes CO2.
Hanf am Bau Am MonViso Institut im Piemont experimentiert eine Gruppe um Professor Tobias Luthe mit systemischer Innovation wie der Umsetzung einer bioregionalen Kreislaufwirtschaft. Dazu gehört auch die Wiederbelebung von Hanf – in zeitgenössischen Lösungen
Schöner arbeiten Im Homeoffice prallen aktuell zwei Welten aufeinander: Das auf Effizienz ausgerichtete professionelle Büro musste ins auf Entspannung ausgelegte Zuhause integriert werden – wegen der Pandemie ohne grossen zeitlichen Vorlauf. Wir zeigen
Das Wohnen in den Zeiten der Pandemie Seit einem Jahr verbringen wir alle viel Zeit zu Hause – das gibt Gelegenheit, Qualitäten und Mängel von Grundrissen und Raumprogrammen zu studieren. Wird uns die Pandemie langfristig zu innovativen Wohnkonzepten führen?
Der elastische Grundriss Corona hinterlässt Spuren: Büros stehen leer, die Nachfrage nach Eigentum, am liebsten mit Garten, hat zugenommen. Bis vor Kurzem war Verdichtung das ökologische Gebot der Stunde. Mit der Pandemie hat sich das geändert.