Minergie-Netto-Null gibt CO2 einen Preis Wie wird ein Gebäude treibhausgasfrei? Der Verein Minergie lanciert den neuen Standard Netto-Null, der erstmals Speichereffekte und Negativemissionen bilanziert.
Telli: Mehr Biodiversität dank Gebäudesanierung Die Aargauer Telli-Siedlung zeigt, dass dichte Bebauung und Freiräume mit grosser natürlicher Vielfalt kein Widerspruch sind. Eine Exkursion der Vernetzungsplattform Natur 2030 führte durch das Telli-Quartier und zeigte Handlungsspielräume auf.
Neues Herz für Hinter Gärten Nord Architekten gewinnen den Studienauftrag zur Erweiterung des Schulhauses Hinter Gärten in Riehen. Sie ergänzen den bunten Bestand von Marques Architekten mit einer viergeschossigen Erweiterung und verlagern das Zentrum der Schulanlage konsequent
Das Eckige muss ins Runde Der zylindrische Bau des Forschungs- und Lehrgebäudes des Kinderspitals Zürich von Herzog de Meuron ergänzt das Akutspital und dient auch dem universitären Teil des Kinderspitals Zürich als Diagnostik- und Forschungsplatz. Die Herausforderung für
Etwas regt sich in Genf In den letzten Jahren sind an verschiedenen Orten in der Stadt begrünte Plätze entstanden, die die klimapolitischen Ambitionen der Genfer Stadtregierung widerspiegeln. Diese Natureinsprengsel eröffnen neue öffentliche Räume, eingebunden in ein
PROGR Bern: Ordnung und Unordnung im Dialog Die Neugestaltung des Innenhofs des Kulturzentrums PROGR in Bern entstand in gleichberechtigter Zusammenarbeit zwischen einer Künstlerin, Landschaftsplanenden und Architekturschaffenden.
Vom Öffentlichen ins Private Trotz seiner Grösse vermittelt das neue Akutspital des Kinderspitals Zürich von Herzog & de Meuron eine Raumatmosphäre, in der man sich aufgehoben fühlt. Dazu tragen die gewählten Materialien ebenso bei wie ein gestaltendes Konzept, das auf
Wechsel in der operativen Leitung des SIA Der Vorstand des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins (SIA) und der SIA-Geschäftsführer Christoph Starck haben sich im gegenseitigen Einvernehmen entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden. Bis zur definitiven Neubesetzung der Position
«Die Preise schaffen Sichtbarkeit» Seit fünf Jahren macht der SIA Masterpreis Architektur die Bildungslandschaft der Schweizer Hochschulen sichtbar. Ab 2026 kommt nun der SIA Masterpreis Ingenieurbau hinzu und erweitert das Spektrum der abgebildeten Disziplinen.
«Wir brauchen Natur überall» Für die Biologin Tina Heger steht die Beziehung zwischen Mensch und Natur im Zentrum ihrer Arbeit. Im Interview plädiert sie deshalb dafür, dass es auch in Städten überall Natur braucht, um mit ihr in den Dialog zu treten.
Editorial Die Energiezentrale Kenova ist im Sommer 2026 in Betrieb gegangen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Planenden schuf eine Synthese von Form, Funktion und Sinnhaftigkeit für die gigantische, hoch komplexe Anlage – und einen neuen Bautypus
Mehr als ein heisser Ofen Am Emmenspitz ist die neueste und modernste Kehrichtverwertungsanlage (KVA) der Schweiz entstanden. Als Kraftwerk und zukunftsweisende Kreislauffabrik setzt die Anlage Massstäbe bei der Energienutzung und der Rückgewinnung von Wertstoffen. Sie ist
Sinnfällige Grossform Die expressive Gestalt des kenova-Neubaus bringt die technischen Prozesse in ihrem Innern zum Ausdruck – nicht als direktes Abbild, sondern als symbolische Form, die das Wesen dieser Wirklichkeit vermittelt. Betrachtungen zu einer ganz besonderen
Weitblick und Symbolkraft Die neue kenova-Energiezentrale verkörpert ein umfassendes Verständnis von Nachhaltigkeit. Funktion, Lage, Volumetrie, Formensprache, Material und Kunst verdichten sich zu einem starken Sinnbild.
Zusammenarbeit mit digitalem Reifeprozess Als eines der ersten Grossprojekte in der Schweiz wurde die neue Energiezentrale der kenova konsequent mit BIM geplant und realisiert. Eine gemeinsame Struktur, der Fokus auf das Wesentliche und eine pragmatische Umsetzung auf der Baustelle trugen
«Keine Einzelperson deckt alle Disziplinen ab» Die kenova-Energiezentrale ist seit Sommer 2026 in Betrieb – ein kolossaler Generationenbau mit ikonischer Erscheinung und hoch komplexem Innenleben. Wie lässt sich ein solches Projekt planen? Die Verantwortlichen berichten über die wichtigsten
Die Architektur der Nähe nach Raiffeisen Ein Gespräch mit Antonino Accardo, Leiter Bau, Sicherheit und Business Management bei Raiffeisen Schweiz.
Städtebauliche Einschränkungen in räumliche Qualitäten umwandeln Im Genfer Kontext, wo die städtische Verdichtung auf starke regulatorische und parzellenbedingte Einschränkungen stösst, geht das Projekt «Crocodile» von LRS architectes neue Wege. Es veranschaulicht damit, wie sensible Architektur starre
Best of Bachelor Der Fachrat Bau vergab den Preis Best of Bachelor an die herausragendsten Bachelor-Arbeiten der Schweizerischen Fachhochschulen in den Fachgebieten Bauingenieurwesen, Holztechnik - Vertiefung Holzbau und territoriale Ingenieurwissenschaften.
Innenentwicklung ist mehr als Verdichtung Welche Verfahren und Kriterien die Siedlungsqualität erhöhen, behandelt ein eintägiges Seminar von EspaceSuisse. Das praxisnahe Seminar «Siedlungsqualität in der Ortsplanung – Innenentwicklung als Chance» fand im Herbst 2025 statt. Der Tagungsort
«Andere Abteilungen haben früh neue Ideen lanciert» Aus unserer Leserschaft: Kommentar zu espazium magazin 8/2026, «Wollen wir zusammen waschen?»
Die grosse Geste Das Buch zeigt eine Werkschau über siebzehn Jahre intensiven Bauens des Zürcher Ingenieur- und Architekturbüros Penzel Valier.
Geglückte Fügung im Wohnungsbau? Die zwei Mehrfamilienhäuser in Basel und Genf adressieren das Thema Fügung in ganz unterschiedlichen Massstäben. Baustein 12 von EMI Architekt*innen dekliniert Design for disassembly auf Bauteilebene durch und sucht nach dem angemessenen Ausdruck
Design for Disassembly als Entwurfsmaxime Am Goldbachweg 20/22 im Wohnquartier Erlenmatt Ost in Basel realisierten EMI Architekt*innen ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Mehrfamilienhaus in Holz. Das dort angewandte Design for Disassembly zeigt sich nicht nur in der Materialisierung
Design als Flow Kuschlige Knallfarben, feuerfeste Synthetikstoffe und Kurven, soweit das Auge reicht: Die Wohnlandschaften und Möbel von Verner Panton (1926–1998) könnten den Eindruck erwecken, dass wir keine Aussenwelt mehr bräuchten.