«Die Preise schaffen Sichtbarkeit» Seit fünf Jahren macht der SIA Masterpreis Architektur die Bildungslandschaft der Schweizer Hochschulen sichtbar. Ab 2026 kommt nun der SIA Masterpreis Ingenieurbau hinzu und erweitert das Spektrum der abgebildeten Disziplinen.
«Wir brauchen Natur überall» Für die Biologin Tina Heger steht die Beziehung zwischen Mensch und Natur im Zentrum ihrer Arbeit. Im Interview plädiert sie deshalb dafür, dass es auch in Städten überall Natur braucht, um mit ihr in den Dialog zu treten.
Editorial Die Energiezentrale Kenova ist im Sommer 2026 in Betrieb gegangen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Planenden schuf eine Synthese von Form, Funktion und Sinnhaftigkeit für die gigantische, hoch komplexe Anlage – und einen neuen Bautypus
Mehr als ein heisser Ofen Am Emmenspitz ist die neueste und modernste Kehrichtverwertungsanlage (KVA) der Schweiz entstanden. Als Kraftwerk und zukunftsweisende Kreislauffabrik setzt die Anlage Massstäbe bei der Energienutzung und der Rückgewinnung von Wertstoffen. Sie ist
Sinnfällige Grossform Die expressive Gestalt des kenova-Neubaus bringt die technischen Prozesse in ihrem Innern zum Ausdruck – nicht als direktes Abbild, sondern als symbolische Form, die das Wesen dieser Wirklichkeit vermittelt. Betrachtungen zu einer ganz besonderen
Weitblick und Symbolkraft Die neue kenova-Energiezentrale verkörpert ein umfassendes Verständnis von Nachhaltigkeit. Funktion, Lage, Volumetrie, Formensprache, Material und Kunst verdichten sich zu einem starken Sinnbild.
Zusammenarbeit mit digitalem Reifeprozess Als eines der ersten Grossprojekte in der Schweiz wurde die neue Energiezentrale der kenova konsequent mit BIM geplant und realisiert. Eine gemeinsame Struktur, der Fokus auf das Wesentliche und eine pragmatische Umsetzung auf der Baustelle trugen
«Keine Einzelperson deckt alle Disziplinen ab» Die kenova-Energiezentrale ist seit Sommer 2026 in Betrieb – ein kolossaler Generationenbau mit ikonischer Erscheinung und hoch komplexem Innenleben. Wie lässt sich ein solches Projekt planen? Die Verantwortlichen berichten über die wichtigsten
Die Architektur der Nähe nach Raiffeisen Ein Gespräch mit Antonino Accardo, Leiter Bau, Sicherheit und Business Management bei Raiffeisen Schweiz.
Städtebauliche Einschränkungen in räumliche Qualitäten umwandeln Im Genfer Kontext, wo die städtische Verdichtung auf starke regulatorische und parzellenbedingte Einschränkungen stösst, geht das Projekt «Crocodile» von LRS architectes neue Wege. Es veranschaulicht damit, wie sensible Architektur starre
Best of Bachelor Der Fachrat Bau vergab den Preis Best of Bachelor an die herausragendsten Bachelor-Arbeiten der Schweizerischen Fachhochschulen in den Fachgebieten Bauingenieurwesen, Holztechnik - Vertiefung Holzbau und territoriale Ingenieurwissenschaften.
Innenentwicklung ist mehr als Verdichtung Welche Verfahren und Kriterien die Siedlungsqualität erhöhen, behandelt ein eintägiges Seminar von EspaceSuisse. Das praxisnahe Seminar «Siedlungsqualität in der Ortsplanung – Innenentwicklung als Chance» fand im Herbst 2025 statt. Der Tagungsort
«Andere Abteilungen haben früh neue Ideen lanciert» Aus unserer Leserschaft: Kommentar zu espazium magazin 8/2026, «Wollen wir zusammen waschen?»
Die grosse Geste Das Buch zeigt eine Werkschau über siebzehn Jahre intensiven Bauens des Zürcher Ingenieur- und Architekturbüros Penzel Valier.
Geglückte Fügung im Wohnungsbau? Die zwei Mehrfamilienhäuser in Basel und Genf adressieren das Thema Fügung in ganz unterschiedlichen Massstäben. Baustein 12 von EMI Architekt*innen dekliniert Design for disassembly auf Bauteilebene durch und sucht nach dem angemessenen Ausdruck
Design for Disassembly als Entwurfsmaxime Am Goldbachweg 20/22 im Wohnquartier Erlenmatt Ost in Basel realisierten EMI Architekt*innen ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Mehrfamilienhaus in Holz. Das dort angewandte Design for Disassembly zeigt sich nicht nur in der Materialisierung
Design als Flow Kuschlige Knallfarben, feuerfeste Synthetikstoffe und Kurven, soweit das Auge reicht: Die Wohnlandschaften und Möbel von Verner Panton (1926–1998) könnten den Eindruck erwecken, dass wir keine Aussenwelt mehr bräuchten.
Drei Projekte für eine hohe Baukultur Am 11. Juni 2026 wurden im Théâtre Équilibre in Fribourg die Auszeichnungen des Prix SIA 2026 verliehen. Die Fachjury, eine Jury aus Studierenden sowie das Publikum haben unabhängig voneinander ihren jeweiligen Favoriten gekürt. Forêt urbaine du
Ideen für die Zukunft des Wettbewerbs Mit dem Ideenwettbewerb «Ideen für die Zukunft des Wettbewerbs» suchte das Wettbewerbslabor, gemeinsam mit dem SIA, Impulse für eine zukünftige Form des Planungswettbewerbs. Am Dienstagabend 9. Juni 2026 fand die Jurierung statt.
Neu- und Umbau Areal Ackersteinstrasse, Zürich An der Grenze zwischen den Stadtzürcher Quartieren Wipkingen und Höngg will die Anlagestiftung Pensimo eine Wohnsiedlung aus den 1950er-Jahren nachverdichten. Das Resultat des Studienauftrags zeigt, dass der (Teil-)Erhalt bestehender Bauten in
Velarium: Reagieren auf ein schnell veränderndes Klima Unsere gebaute Umwelt berücksichtigt die Bedingungen eines sich rasch wandelnden Klimas nur unzureichend. Damit unsere Städte lebenswerte und zugängliche Lebensräume bleiben, lohnt es sich, alle Lösungsansätze zu prüfen. Das Projekt Velarium
Dichtestress? Eine Recherche in Hongkong Mitte Juni kommt die sogenannte Nachhaltigkeitsinitiative an die Urne. Im Abstimmungskampf schürt die SVP den Dichtestress mit dem Schreckgespenst Hongkong. Doch das Problem müsste Überdehnungsstress heissen.
Brücken in die Schweiz: Markus Peter Adolf Krischanitz bereicherte nicht nur das Architekturœuvre in der Schweiz, sondern beeinflusste auch mit seinen dynamischen Netzwerkaktivitäten den Architekturdiskurs. Freunde und Wegbegleiterinnen erzählen im Interview von gemeinsamen Arbeiten.
Brücken in die Schweiz: Jacques Herzog Adolf Krischanitz bereicherte nicht nur das Architekturœuvre in der Schweiz, sondern beeinflusste auch mit seinen dynamischen Netzwerkaktivitäten den Architekturdiskurs. Freunde und Wegbegleiterinnen erzählen im Interview von gemeinsamen Arbeiten.
«Preisgünstigen Wohnraum sichern, schaffen oder vernichten?» Ein Kommentar aus unserer Leserschaft zur Revision der Bau- und Zonenordnung der Stadt Zürich.
Brücken in die Schweiz: Jay Thalmann und Marcella Ressegatti Adolf Krischanitz bereicherte nicht nur das Architekturœuvre in der Schweiz, sondern beeinflusste auch mit seinen dynamischen Netzwerkaktivitäten den Architekturdiskurs. Freunde und Wegbegleiterinnen erzählen im Interview von gemeinsamen Arbeiten.