Urbane Potenziale, wie zukunftsfähig entwickeln sich unsere Städte? Die Visionen und Entwicklungsstrategien von Christophe Girot, renommierter Landschaftsarchitekt und Professor für Landschaftsarchitektur an der ETH Zürich, stehen im Kontext zu den Beobachtungen des Trendforschers Matthias Horx.
Wissenschaft, Wahn und Wirklichkeit Ein 70 m langes steinernes Buch hinterliess Fernando Oreste Nannetti (19271994) in der psychiatrischen Klinik in Volterra (I), wo er interniert war. Mit einer Gürtelschnalle kratzte er während sieben Jahren Graffiti in die Innenhofmauern, ein Epos
Nichts gelernt von Katrina Das Flutschutzsystem von New Orleans versagte beim Hurrikan Katrina kläglich. An über 100 Stellen brachen Dämme, 80 % des Stadtgebiets wurden überschwemmt. Robert Bea ist Professor am Institut für Bau- und Umweltingenieurwesen in Berkeley. 2005
Unberechenbare Sihl In Zürich hat man das Hochwasserrisiko der Sihl lange unterschätzt. Nach dem Hochwasser 2005 entschied der Kanton Zürich, ein regionales Hochwasservorhersagesystem zur Verbesserung der Hochwassersicherheit der Stadt Zürich und des Sihltals
«Ein Räderwerk aller Berufsfachleute ist wichtig» An der ersten Swissbau Focus Arena diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Bund und dem Baugewerbe unter der Leitung von Filippo Leutenegger über den Fachkräftemangel in der Schweizer Baubranche und die Aufwertung von handwerklichen Berufen.
Gebaute Literatur In Hamarøy in der norwegischen Provinz Nordland plante und realisierte der US-amerikanische Architekt Steven Holl von 1994 bis 2009 das Literaturzentrum Knut Hamsun: Ein Fremdkörper im Dorfgefüge, der Elemente der norwegischen Architektur und Bezüge
Mängel beim Bau, Defizite in der Verständigung Um 9 Uhr öffnete die Swissbau in Basel ihre Tore. Die Eröffnung wurde mit Ansprachen von bauenschweiz-Präsident Hans Killer und Bundesrat Johann Schneider-Ammann eingeleitet gerahmt von Protesten der UNIA gegen den aktuellen vertragslosen Zustand
Variation in Ton Dass Ton in seiner ältesten Verwendungsform, gebunden im Baustoff Lehm, auch heute noch genutzt werden kann, belegen die Erweiterungsbauten der Schulanlage Gönhard in Aarau, die 2012 fertiggestellt werden. Boltshauser Architekten aus Zürich haben die
«Mit den Spuren des Gebrauchs umgehen» Eine Fassade erzählt ihre Geschichte: Die 2010 abgeschlossene Umnutzung der Weichenbauhalle in Bern ist ein Beispiel für die interpretierende Rekonstruktion einer Gebäudehülle. Die mit der Planung betrauten Zürcher Architekten giuliani.hönger haben
Das Werk Rudolf Steiners Die Ausstellung «Rudolf Steiner die Alchemie des Alltags» im Vitra Design Museum in Weil am Rhein (D) fokussiert auf Kunst, Möbeldesign und das architektonische Werk des Begründers der Anthroposophie.
Geht der Backstein in die Luft? Dass Ziegelmauerwerk sich nicht hinter Wärmedämmverbund-fassaden verstecken muss, ist längst bekannt. Wie vielfältig das Potenzial des Baustoffs tatsächlich ist, zeigt ein Überblick.
Graue Energie: Holz- versus Massivbau Schneidet ein Holzbau punkto graue Energie und Treibhausgas-emissionen tatsächlich besser ab als ein Massivbau? Am Beispiel des Wohn- und Geschäftshauses an der Badenerstrasse 380 in Zürich, geplant im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft, wurde dies
Naturgefahren im Siedlungsraum Naturgefahren betreffen nicht nur den Alpenraum, mehr als 80 % der Schweizer Gemeinden waren in den letzten Jahrzehnten von Unwettern betroffen. Die durchschnittliche jährliche Schadenssumme ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen.
Spurensicherung in Beirut In Beirut, der Hauptstadt des Libanons, verschwinden unaufhaltsam die Spuren, die der Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 in der Stadt hinterlassen hat. Der Versuch, kriegsversehrte Architektur als Stätten der Mahnung zu erhalten, erweist sich als Kampf
Ein Schimmer für die Zeitgeschichte Das schweizerische Uhrenunternehmen Breguet eröffnete Ende letzten Jahres ein kleines Museum in der Zürcher Bahnhofstrasse. Es befindet sich über den Verkaufsräumen im ersten Obergeschoss und wurde in nur sechs Monaten geplant und fertiggestellt. Die
Eine Frage - Zwei Meinungen: Mike Schlaich und Tobias Wallisser Das Heft 49-50/2011 von TEC21 beschäftigte sich mit der umstrittenen Sheik Zayed Bridge der Architektin Zaha Hadid in Abu Dhabi. Um die Diskussion zu bereichern, fragte TEC21 einen Architekten, der das dortige Umfeld kennt, und einen nicht am
LED-Beleuchtung im Tunnel Lungern Der Tunnel Lungern derzeit im Bau ist das Hauptbauwerk des Nationalstrassenabschnittes A8 der Umfahrung Lungern im Kanton Obwalden. Er ist der erste lange Tunnel in der Schweiz, der mit LED-Leuchten ausgestattet wird.
Leuchtende Zukunft Die Vor- und Nachteile der LED- und der weitgehend neuen OLED-Technologie sind vielfältig. Dass es aber nicht nur um Beleuchtungsaspekte «einer schönen neuen Welt» geht, sondern auch um soziale, gesundheitliche und ethische Fragen ebenso wie
Licht-Oratorium Beim Umbau der Dortmunder Liebfrauenkirche zu einer Grabeskirche für Urnen hat das Lichtplanungsbüro Licht Kunst Licht aus Bonn die Beleuchtungskonzeption geplant und ausgeführt. Das 21 Meter hohe Kirchenschiff wird von dimmbaren LED-Strahlern
Refugium am Gotthard Das alte Hospiz auf dem Gotthardpass wurde in den Jahren 2008 bis 2010 zum 3-Sterne-Hotel umgebaut und erweitert. Die Architekten Miller & Maranta und die Bauingenieure Conzett Bronzini Gartmann schufen in enger Zusammenarbeit ein modernes Bauwerk
Via d’Acqua transalpina Der Transport auf dem Wasserweg ist die wirtschaftlichste Methode, um Massengüter über grosse Distanzen zu verschieben. Allerdings sind Gebirge für die Schifffahrt unüberwindliche Hindernisse.
Afrikanische Lektionen Francis Kéré stammt aus Burkina Faso und hat in Berlin Architektur studiert. Seine Schulen in Afrika aus Lehm, Steinen und Wellblech finden weltweit Beachtung. Denn Kéré macht vor, was Architektur leisten kann und wie Entwicklungszusammenarbeit
Im Kanon mit der Struktur Mit ihrer fast weissen Fassade tritt die neue Universität Luzern von Enzmann + Fischer Architekten aus dem Schatten des Kunst- und Kongresshaus Luzern (KKL). Die expressive Topografie der Hülle hat dem Bau bereits Bezeichnungen von Eiswürfel bis
Improvisation an der Fassade Improvisationen sind im Bauwesen oft unvermeidlich. Trotzdem haftet ihnen häufig der Makel des Behelfsmässigen, Unfertigen an. Nicht so in der Musik, wo die Fähigkeit, sich des vorgegebenen Rhythmus und der Grundmelodie zu bedienen und daraus spontan