Architekturbiennale auf Ende August verschoben Wegen der Verbreitung des neuartigen Coronavirus wird die diesjährige Architekturbiennale in Venedig um gut drei Monate verschoben. Statt am 23. Mai soll sie nun am 29. August beginnen. Zudem wird ihre Dauer verkürzt.
Auf das Stadtbild abgestimmt Vor elf Jahren sorgte die geplante Erneuerung des Lonza-Sitzes in Basel für politischen Aufruhr. Die Aluminiumfassade des knapp 70 m hohen Bürohochhauses am Christoph-Merian-Park sollte mit Solarmodulen versehen werden.
Die Klaviatur des solaren Bauens Schweizer Stromversorger beteiligen sich finanziell am Bau von Sonnenkraftwerken – im Ausland. Hierzulande ist dies gar nicht möglich: Solaranlagen über freiem Kulturland sind verboten. Somit wird der Siedlungsraum zum wesentlichen Substrat für das
Fein und rational konstruiert Als profilierter Vertreter der Solothurner Schule prägte Franz Füeg, der im November vergangenen Jahres verstorben ist, die Nachkriegsarchitektur der Schweiz. Als Professor an der EPFL nahm er Einfluss auf die Ausbildung mehrerer
Mit Anlauf zum solaren Höhenflug Hochhäuser, die mit Photovoltaik selber Strom erzeugen, gibt es weltweit erst wenige. Einige davon stehen in der Schweiz. An solchen Fassaden wird sichtbar, wie gut Architektur und Technik einander verstehen.
Neue Richtlinien auf dem Prüfstand Die 2015 in Kraft getretenen Brandschutzvorschriften sollten die Standardkonzepte bei gleichem Sicherheitsniveau wirtschaftlicher machen, die Materialisierung erleichtern und die Verordnungen vereinfachen. Wurden die hohen Erwartungen erfüllt?
Qualitätswettbewerb dank revidiertem BöB Am 1. Januar 2021 tritt das revidierte Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) in Kraft. Künftig soll das vorteilhafteste Angebot den Zuschlag erhalten. Damit der Paradigmenwechsel hin zum Qualitätswettbewerb Realität wird, ist
Eigenkonsum statt Überproduktion Gemessen an der kumulierten Leistung befindet sich der Schweizer Photovoltaikmarkt seit 2011 in einem stetigen Wachstum. Wie gelingt der energiestrategisch wichtige weitere Ausbau auf ökologisch und ökonomisch sinnvolle Weise?
Pritzker-Preis an Farrell und McNamara Die irischen Architektinnen, die gemeinsam das Büro Grafton Architects in Dublin leiten, bekommen die diesjährige Auszeichnung für ihr erfolgreiches und vielseitiges Wirken – und ihre Haltung.
Studienauftrag Lischenmoos, Gümligen Baufeld D Das Zentrum von Gümligen soll zum Hauptzentrum der Gemeinde Muri bei Bern werden. Familienfreundliches Wohnen spielt dabei eine zentrale Rolle, so auch auf dem Baufeld D. Im Wettbewerb konnten sich Suter + Partner Architekten aus Bern durchsetzen.
Projektwettbewerb Siedlung «Holliger» Baubereich U1 Der Projektwettbewerb der Baugenossenschaft Aare für das Baufeld U1 im neuen stadtbernischen Quartier «Hollliger» zielte ausdrücklich auf Entwürfe von Wohnungen für Familien mit Kindern ab. Das erstrangierte Projekt «Here comes the sun» der
Kastenbad für lange Sommer In der Bodenseegemeinde St. Margrethen soll das Infrastrukturgebäude des Strandbads Bruggerhorn aus Altersgründen ersetzt werden. Baumgartner Bär Architekten präsentieren mit einer Hoftypologie einen stimmungsvollen Entwurf, der sowohl wirtschaftlich
«Das Umdenken ist keine freiwillige Übung» Wenn derzeit die Planerverbände von ihrem politischen Erfolg bei der Totalrevision des Bundesgesetzes über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) berichten, sprechen sie unisono von einem Paradigmenwechsel und einer neuen Philosophie. Wie lässt sich
Projektwettbewerb Siedlung «Holliger» Baubereiche O3/U3 Mit klar nachvollziehbaren Absichten warteten die Fambau Genossenschaft und die Baugenossenschaft Brünnen Eichholz bei ihren Wettbewerbsausschreibungen auf. Aus zwölf eingereichten Beiträgen gewannen die Projekte «Amhof + Imstutz» von Arge West und
Die Verantwortung von Wettbewerbsbegleitern und Preisgericht Die Auslober benötigen bei der Vorbereitung und Durchführung eines Wettbewerbs viel Sachverständnis. Eine kompetente Begleitung klärt die Machbarkeit der Aufgabe ab und schlägt ein geeignetes Verfahren vor. Teamfähige und kommunikative
Nicht-Referenzielle Architektur Das Büchlein, dessen Inhalt «Valerio Olgiati gedacht und Markus Breitschmid aufgeschrieben» haben, fasst die wichtigsten Punkte zusammen, über die sich die beiden Autoren seit 2005 austauschten. Sie plädieren darin für eine Architektur, die sich von
Premio SIA Ticino 2020 Seit Januar 2018 begleitet Archi den SIA Ticino in seiner Arbeit und steht ihm bei den öffentlichen Initiativen für eine Förderung der Baukultur zur Seite. Neben den Bewertungen der Jury präsentiert die Zeitschrift den institutionellen Ansatz, die
Räume zum Träumen Zwischennutzungen boomen. Was für Typen es gibt, welche Akteure involviert sind und welche Rolle Zwischennutzungen als Planungsinstrument spielen, zeigt diese Übersicht.
Ruhe durch Planung? Die Schützenmatte in Bern ist als zentraler Freiraum und Vorplatz des Kultur- und Politikzentrums Reitschule Austragungsort gesellschaftlicher Spannungen. Die Stadt plant die sukzessive Aufwertung des Gebiets – auch mithilfe einer dreijährigen
Utopien auf Zeit Gebiete zum Träumen, wo vieles vorstellbar wird, was anderswo durch Regulierungen und starre Vorgaben von vornherein undenkbar wäre: Solche Freiräume gibt es auch in der Schweiz. Zwischennutzungen können niederschwellige, informelle Formen von
«Die Übergangsnutzung ist ein Instrument» 2006 schloss die Brauerei Ziegelhof am Rand der Liestaler Altstadt ihre Tore. Nach Leerstand und gescheiterten Plänen für ein Einkaufszentrum entwickeln nun die Büros denkstatt und Baubüro in situ das Areal in enger Zusammenarbeit mit der Stadt. Wir
«Differenzierte Kritik lässt sich durch mathematische Tüftelei nicht ersetzen» In den letzten Monaten entflammte in der Schweiz eine Diskussion um den (offenen) Wettbewerb. Bauingenieur Dr. Massimo Laffranchi antwortet auf einen Leserbrief in TEC21 50–51–52/2019.
Wie stark dreht sich der Wind? Mit einem beschaulichen Streudorf will die Zürcher Baugenossenschaft Sonnengarten den Hang am Uetliberg verdichten. An einer Diskussion des Architekturforums Zürich wurde ihr vorgeworfen, ihr Siegerentwurf lasse es an urbaner und nachhaltiger Logik
Hafen und Werkzeugkasten für alle Die Containersiedlung «Le Parcabloc de Thalassanté» liegt im 16. Arrondissement in L’Estaque, nördlich des Stadtzentrums von Marseille. Erstaunlich: Der Pachtvertrag zwischen dem Verein und der «Grand Port Maritime de Marseille» ist beidseitig binnen