Katrin Gügler: «Alles hat sich beschleunigt» Welche Rolle spielte die Stadt Zürich bei der umstrittenen Entscheidung, die Industriehallen auf dem Maag-Areal zu ersetzen? Wie entstand die kooperative Planung in Zürich-West? Und allgemeiner: Welche Zielkonflikte erschweren die urbane
Maag-Areal: Gut gemeint Welche Erkenntnisse können wir aus der Entwicklung des Maag-Areals gewinnen – und für andere urbane Transformationsprojekte nutzen? Was verrät die Art und Weise, wie über Zürich-West diskutiert wird, über unsere Planungs- und Baukultur? Plädoyer für
Matthias Sauerbruch : «Wir gestalten die Schönheit des Alltags» Sauerbruch Hutton gehören zu den namhaftesten deutschen Architekturbüros und erforschen seit Jahrzehnten das nachhaltige Bauen. Nun soll ihr Entwurf für das Zürcher Maag-Areal zwei umgenutzte Industriehallen ersetzen. Ein Widerspruch? Matthias
Stadtbaustein VoltaNord - Baufeld 5, Basel Für das Wohnbauprogramm «1000+» sollen im Basler Entwicklungsgebiet VoltaNord preisgünstige Wohnungen entstehen. Der Wettbewerbsbeitrag der ARGE Jonger Waeger setzt sich mit einem soliden Lärmschutzkonzept, einer effizienten Erschliessung und einer
Felders Experiment mit der Wiese Lorenzo Felder hat mit Alessandra Angelini und David Frey in Lugano die Pärke Roncaccio und del Conservatorio umgestaltet. Die Projekte zeichnen sich trotz minimalem Ressourceneinsatz und bescheidenen finanziellen Mitteln durch Kraft und Leichtigkeit
«Wir haben uns eingewebt und angeschlossen» Mit der Erwärmung der Städte erhält die Landschaftsgestaltung eine neue Bedeutung, was oft mit kostspieligen Anpassungen und Neuanlagen verbunden ist. Auf einem Spaziergang durch die Englischen Anlagen in Bern erläutert Brigitte Nyffenegger vom Büro
Reflexion an eigenen Bauten Für den Werterhalt und die weitere Nutzung zahlreicher Brücken sind geistige, technische und handwerkliche Massnahmen erforderlich. Können die beauftragten Ingenieurbüros auf Zeitzeugen oder gar auf firmeninterne Archive zurückgreifen, lassen sich
Weitblick und Gespür Viele mutige Entscheidungen und weitsichtige Ideen haben den Berufsalltag von Dialma Jakob Bänziger geprägt. Vier seiner Wegbegleiter berichten über Kreativität, Pioniergeist, Professionalität und einige seiner besonders bemerkenswerten Brücken.
Der Bogen bleibt Ist es eine Instandsetzung, ein Ersatzneubau, ein Ausbau, ein Teilabriss, die Erhaltung eines interessanten Objekts? Ja, von allem etwas. Die Arbeiten an der Crestawaldbrücke, der ersten grossen Bogenbrücke von Christian Menn, werden einem einzigen
Kontrollierte Werte – wertende Kontrollen Ohne sie läuft nichts: Kunstbauten wie Brücken, Bachdurchlässe oder Stützmauern machen ein Strassennetz erst möglich. Für etwa 16 000 von ihnen ist das Astra zuständig. Sie in nutzbarem Zustand zu halten bedeutet einen kontinuierlichen und pekuniär
UHFB über Rhone, Bahn und Autobahn 3.3 km Fahrbahnen weist der Viadukt der Kantonsstrasse T9 bei Riddes auf – eine der grössten Autobahnüberführungen der Schweiz. Um das marode Bauwerk noch weitere 15 Jahre nutzen zu können, kam ultrahochfester Faserbeton in grossem Stil zum Einsatz
Kindergarten Untervaz Die Arbeitsgemeinschaft Weitschies Architektur – Krähenbühl Architekten gewinnt den Projektwettbewerb für den neuen Kindergarten in Untervaz. Trotz stattlichem Platzbedarf setzt sie sich mit ihrem eingeschossigen und identitätsstiftenden Hofhaustyp
Geschickt gestapelt und verdreht Wie der Verzicht auf ein eigenes Auto entwickelt sich in manchen Kreisen auch das Wohnen auf begrenztem Raum zu einem Statussymbol. Bei den fünf aneinandergeschmiegten Häusern von Dual Architekten in schönster Lage in Bern prägt der Wechsel zwischen
Minimalismus als Angebot Die Aufstockung einer Werkstattzeile in Luzern durch Graber & Steiger Architekten vereint Räume für Gewerbe, Ateliers und Wohnungen inmitten einer vielfältigen Nachbarschaft zu einem turmartigen Bau. Ein reduzierter Ausbaustandard überlässt der
Neubau Bürogebäude Botnar Research Centre for Child Health, Basel Auf einer Parzelle mit kleiner Grundfläche soll ein Bürogebäude für das Botnar Research Centre for Child Health, Basel, entstehen. Guerra Clauss Garin Architekten gewannen den dazu ausgeschriebenen Projektwettbewerb mit einem kreislauffähigen Ansatz.
Ein Dorfplatz ist auch eine Bühne Die Siedlung Maiengasse der Stadt Basel von Esch Sintzel Architekten spielt städtebauliche Besonderheiten zugunsten der Bewohner der unteren und mittleren Einkommensklasse aus. Die Qualität des Holzbaus zeichnet sich seit der Fertigstellung im Jahre
Ein Holzpavillon für die «Gumere-Matte» Der Projektwettbewerb zum Neubau der Volksschule Goumoëns in Bern bringt einen zeitgenössischen Schulbau hervor, der die Freiflächen des bestehenden Quartierparks würdigt. Die Verfasser des Siegerprojekts sind trotz detaillierter Kritik der Jury vom
Mehr als vermieten Wo in Zürich Unterstrass ein Schindelhaus für eine Familie stand, befindet sich seit Kurzem ein Mehrgenerationenhaus in Holzhybridbauweise mit acht Wohnungen. Auf begrenztem Raum – dafür mit bezahlbaren Mieten – fanden die private Bauherrschaft und
Zusammenleben im Holzbau Auftraggeber von Holzbauten sind oft Genossenschaften und kommunale Behörden. Ihre Zielgruppen sind kinderreiche Familien, ältere Menschen oder Leute mit schmalem Budget. Auch Private, die konventionelle Wohnformen und Finanzierungsmodelle
Ein Praxislabor für Planer und Forscher Klimaoptimiertes Bauen ist das Gebot der Stunde. Doch wie das verbindlich umzusetzen ist, weiss der Gesetzgeber noch nicht. Bauherrschaften und Architekten suchen nun selbst nach Standards und Lösungen für netto null.
«Treibhausgasemissionen sind kein Kavaliersdelikt» Hilft eine CO2-Bilanzierung von Gebäuden dem Klima, oder lassen sich dadurch auch Effekte schönrechnen? Um die Treibhausgasemissionen bei Bau und Betrieb sachgerecht zu erfassen, braucht es Regeln. Rolf Frischknecht gibt Einblicke in die Methodik und
Eine Diät für fossil erzeugte Gebäude Guillaume Habert ist Professor für Nachhaltiges Bauen und erklärt hier die Rezeptur für das klimaneutrale Bauen. Bei der Wahl der Zutaten gelte auseinanderzuhalten, ob Nullenergie- oder Nullemissionskonzepte umgesetzt werden sollen.
Inget skolhus för klimatet – Kein Schulhaus für das Klima Beim Architekturwettbewerb für die neue Schulanlage Höckler wäre es möglich gewesen, ein Schulhaus nach den Vorstellungen der Klimajugend zu bauen. Doch deren mutmasslicher Favorit landete nur auf dem zweiten Platz. Der Jury stand der Sinn eher nach
Schulanlage Höckler Der Wettbewerb für den Neubau der Schulanlage Höckler in Zürich Wollishofen macht einmal mehr deutlich, dass unser Bauen einen anderen Umgang mit den gegebenen Rahmenbedingungen erfordert. Wir müssen unsere Planungs- und Baukultur ändern – Bauen
Abdankung der Tendenza Mit Aurelio Galfettis Tod im vergangenen Dezember und dem Luigi Snozzis ein Jahr zuvor verabschiedet sich eine Generation, die die Tessiner Architektur über Jahrzehnte prägte. Ein Besuch bei Galfettis letztem Bau in Bellinzona und ein Spaziergang