Holliger O1, Bern Der von der Eisenbahner Baugenossenschaft ausgeschriebene Projektwettbewerb für das Baufeld O1 im Quartier «Holliger» beschert der Stadt Bern das erste Hochhaus in Holz-Hybrid-Bauweise. Den ersten Rang belegt das Projekt «Frau Holle» vom Büro Jaeger
Lebendige Innenstädte gestalten Die Bundesstiftung Baukultur hat anstelle des geplanten Konvents eine vielseitige Online-Debatte organisiert. Die Referate drehten sich um politische Hebel und Fragen des korrekten Umgangs mit Immobilien. Stellvertretend für die zahlreichen Themen
Les Jardins de la Gradelle Selten ergreifen private Investoren die Gelegenheit, sich über die Konventionen des Wohnungsbaus hinwegzusetzen. Die Bauherrschaft von «Les Jardins de la Gradelle» in Cologny (GE) hat es getan und auf räumliche Grosszügigkeit gesetzt.
Neue Berner Gass Kapital trifft Gemeinschaft: Um günstige Wohnungen in der Stadt verwirklichen zu können, ging man in Bern unkonventionelle Wege. Die dabei entstandene Siedlung Huebergass wurde Anfang Mai bezogen.
«Keiner baut eine Kläranlage nur für sein Haus» Wie funktioniert eine Stadt ohne fossile Energie? Matthias Sulzer leitete ein nationales Forschungsnetzwerk zu dieser Frage. Seine Antwort: Es braucht dezentrale und vernetzte Versorgungssysteme.
Zirkuläre Architektur Das Sonderheft, entstanden im Auftrag des Bundesamts für Umwelt, zeigt, wie vielfältig das Thema Kreislaufwirtschaft ist. Neben Architekturbeispielen zeigen zwei Interviews mit Forschenden auf, dass zur zirkulären Wirtschaft noch zahlreiche
Bunte Zauberburg Die Siedlung Hornbach in Zürich-Seefeld ist das grösste kommunale Wohnbauprojekt der letzten Jahre. Die von Knapkiewicz & Fickert Architekten realisierten Bauten zeigen, wie eine höhere Dichte städtebaulich und sozial verträglich sein kann.
Der Artamis-Archipel Das neue Genfer «Ecoquartier Jonction» liegt zentral in der Stadt und an der Rhone. Das Architekturbüro Dreier Frenzel zeichnete verantwortlich für drei Neubauten, von denen einer besonders hervorsticht: Die Codha – ein genossenschaftliches Projekt –
Der Wald im öffentlichen Bau Holz aus heimischen Wäldern hat einen positiven Einfluss auf Bauprojekte der öffentlichen Hand. Wie kann eine Gemeinde ihre eigenen Holzreserven aktivieren?
Günstig wohnen trotz teurer Lage? Die Mietpreise in Schweizer Städten sind in den letzten zehn Jahren fühlbar gestiegen. Aufs Land ziehen? Nicht jede oder jeder möchte das vielfältige Angebot der Städte missen. Doch der Platz für gemeinnützigen Wohnraum wird in den Innenstädten immer
Studienauftrag Umwidmung Birsig-Parkplatz Basel Durch die Aufhebung der Parkplätze auf dem Birsig-Parkplatz im Zentrum von Basel entsteht die Chance, den Ort zu transformieren. Das Siegerteam schlägt einfache Holzpavillons vor und ergänzt sie durch ein Aussenraumkonzept.
Urban Mining und Kreislaufwirtschaft sind heute in aller Munde. Die Firma Eberhard rezykliert den anfallenden Bauschutt seit vielen Jahren. Sie entwickelte den zirkulären Beton Zirkulit – ein zertifizierter Beton, der bei üblichen
Bauen: vegan und secondhand Bis ins letzte Jahrhundert nutzte man in Europa Reststoffe aus landwirtschaftlichen und industriellen Produktionen oder Gebrauchtteile aus Rückbauten, um daraus neue Gebäude herzustellen. Angesichts des heutigen immensen, meist nicht natürlich
Die neue Norm SIA 384/3 Die neue Norm «Heizungsanlagen in Gebäuden – Energiebedarf» zeigt den Berechnungsgang zur Ermittlung des Endenergiebedarfs bei Heizungsanlagen und stellt die Verbindung zwischen Berechnung des Heizwärmebedarfs, SIA 380/1, und gewichteten
Weltweit verantwortet die Bauindustrie die Hälfte des Abfalls, 40% des naturgegebenen Ressourcenverbrauchs und 40% des Energieaufwands. Wie und mit was wir bauen ist also nicht gleichgültig. Eine mögliche Antwort darauf kann der Holzbau sein. Am
Sorge um den Bestand Das Bauen ist einer der grössten CO2-Emissionäre. Das Gebot der Stunde lautet daher: «Erhalte den Bestand!» Auch der Bund Deutscher Architektinnen und Architekten BDA setzt sich mit dem Thema auseinander und zeigt eine Ausstellung im Deutschen
«Die Kosten der Solarenergie sind kein Argument mehr» Laure-Emmanuelle Perret-Aebi ist Spezialistin für Solarenergie in Gebäuden. Im Gespräch erzählt sie, wo die Schweiz bei der Nutzung von Solarenergie im Vergleich mit anderen Ländern steht und wo sie die Herausforderungen für die Solarindustrie
Ein Campus am See Mit drei neuen Pavillons in Holzskelettbauweise ergänzt das Architekturbüro Stadler Zlokapa in seinem Wettbewerbsentwurf das Areal der Schulstiftung Glarisegg bei Steckborn am Bodensee. Durch die genaue Analyse des Standorts konnte es so die
Bekenntnis zur Praxis: zum Tod von Ernst Gisel Ernst Gisel hat seinen Platz in der Architektur über die Praxis gefunden. Das Streben nach Qualität und Gültigkeit hat sein Werk voll und ganz bestimmt. Am 6. Mai ist er in seinem Haus am Zürcher Römerhof gestorben.
Fluss im Fels, Steine im See Bei wasserbaulichen Massnahmen wird mit Aufweitungen, naturnaher Uferraumgestaltung und ökologischer Vernetzung versucht, die Zukunft positiv zu gestalten. Doch das gefällt nicht allen.
Mehr (als) Durchfluss Begrenzter Raum, eine immense Ereigniswucht, kurze Vorlaufzeiten, schwierige Prognosen, hohe Kosten und zuweilen ein fehlender Konsens: Das ist Hochwasserschutz in alpinen Gegenden. Es braucht Ausdauer, gute Ideen, Geld und leider auch manchmal –
Seen, angebohrt und aufgeschüttet In Obwalden wird derzeit eines der grössten Hochwasserschutzprojekte der Schweiz umgesetzt. 115 Mio. Franken sind für einen Entlastungsstollen veranschlagt, um im Ereignisfall den Spiegel des Sarnersees auf einem zulässigen Niveau halten zu können
Die Qualität von Baukultur skalieren Die Zertifizierung von Nachhaltigkeit hat die Gesellschaft erreicht. Qualität zu objektivieren, ist in der Planungsbranche ein grosses Anliegen. Instrumente wie das Davos Qualitätssystem für Baukultur oder das revidierte Beschaffungsgesetz setzen
«Ein Schritt in die richtige Richtung» Der SIA befürwortet die Revision des CO2-Gesetzes, wie viele andere Baufach- und Planungsverbände. Letzte Woche lud der Verein Befürworter und Gegnerinnen zum Streitgespräch. Dass das Klima besser zu schützen sei, wird von allen bejaht.
Die Rigi-Bahnen sind 150 Vor 150 Jahren fuhr an der Rigi die erste Zahnradbahn in Europa von Vitznau bis Staffelhöhe. Die neue Erschliessung, ersonnen vom Lokomotivbauer Niklaus Riggenbach, bereitete dem Ausflugstourismus den Weg. Erfolg und Widerstand prägen die