Ingenieurwesen, Korrespondentin TEC21 Fangnetz im Gleichgewicht Schnetzer Puskas Ingenieure und Rolf Mühletaler Architekten haben für Bern Sicherungsnetze für die Kirchenfeld und Kornhausbrücke geplant und mit der Stadt ausgeführt. Die Narben der Baugeschichte Das Goetheanum in Dornach gilt als Pionierleistung des Betonbaus. Ebenso wegweisend sind die über Jahrzehnte hinweg vollzogenen Instandsetzungen der Sichtbetonfassade. Neue Hinterrheinbrücke: die zehn folgend rangierten Projekte Kurzvorstellung weiterer Wettbewerbsbeiträge Brücken am vereinigten Fluss Wo Hinter- und Vorderrhein zusammenfliessen, prägen seit dem 14. Jahrhundert Brücken den Weiler Reichenau. Nun kommt eine neue hinzu. Brückenduett Die zweite Hinterrheinbrücke ist eine Stahltrogkonstruktion mit V-Stielen, die die historische Fachwerkbrücke gut sichtbar belässt. Werbung «Ein Anstoss von aussen» Was motivierte die Rhätische Bahn, einen Wettbewerb zu lancieren? Hält die historische Hinterrheinbrücke den künftigen Belastungen stand? Wenn Bauwerke schwingen Kann Fachliteratur fesseln wie ein Krimi? Das kürzlich veröffentlichte 440-seitige Buch des emeritierten ETH-Professors Hugo Bachmann – «Wenn Bauwerke schwingen» – tut es auf unaufgeregte Weise mit spektakulären Fällen. Sparsamkeit als Tugend So reduziert im Material das Hebelschulhaus erstellt wurde, so sparsam an Eingriffen ertüchtigten die Bauingenieure von Proplaning die bestehende Bausubstanz. Schirm und Skelett Das Centre Le Corbusier / Museum Heidi Weber ist ein Ausstellungsgebäude, das selber Vorzeigeobjekt ist. Das markante Stahldach ist geschweisst, die Kuben darunter verschraubt. Universität Miséricorde in Fribourg - Betonklassizismus und Moderne Die 1941 eingeweihte Universität Miséricorde an der Avenue de L’Europe in Fribourg zählt zu den bedeutendsten Betonbauten der Schweiz. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie in nur drei Jahren errichtet. Vom Bahntrassee zum Höhenweg Die Instandsetzung des Panoramawegs First-Rigi Scheidegg gehört grundsätzlich zu den klassischen Unterhaltsarbeiten. Das Objekt an und für sich aber ist alles andere als konventionell. Auffrischung in feinen Frequenzen Lang war unklar, ob der Hochperron der Rigibahnen erhalten bleiben soll. Schliesslich wurde der historische Stahlbau doch restauriert. Bald soll er wieder in Betrieb genommen werden: als integrierter Bestandteil der Rigibahnen mit neuer Nutzung. Aneinander gereiht Am Bahnhof Oerlikon sorgen seit Kurzem installierte Eisenbahnhilfsbrücken dafür, dass die Bahnlinie nicht wegen der Baustelle unterbrochen werden muss. Werbung Den Lehm stützen Die Dimension der Lehmfassade ist Neuland. Für Herzog & de Meuron und Schnetzer Puskas Ingenieure eine ungewöhnliche Aufgabe, die sie pragmatisch angingen. «Wir agieren wie die Betonpioniere» Mit dem Kräuterzentrum von Ricola erobert der Lehmbau eine neue Grössenordnung. Nur gemeinsam konnten die Planer die Aufgabe meistern. Ein Lehrstück zu Vorfertigung, Vertrauen und Verantwortung. Konsequent widerborstig Das Fachstellenhaus des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg zeigt sich als Edelrohbau in Holz und Beton. Sein Thema ist das Zusammenspiel von Tragwerk und Raum. Die neue Konstruktionslehre für den Hochbau Grundlagenwerk und Leitfaden für Bautechnik aus 25 Themenheften mit Bildern aus der Praxis und verständlichen Texten. Kein Grund ohne Boden Wie können wir mit und in einem Boden bauen, ohne die physikalischen Gesetze zu verletzen? Antworten erhielt das Publikum Ende Oktober an der Fachtagung «Garten- und Landschaftsbau» an der Hochschule für Technik Rapperswil. Tragendes Potenzial Das Betonskelett der Toni-Molkerei blieb erhalten, weil bereits bei seiner Erstellung ein enormes Anpassungspotenzial einkalkuliert wurde. Die Ingenieure von Walt + Galmarini haben diese Stärke in die Neunutzung einbezogen. Werbung «Ingenieurbaukunst unter Zeitnot» Der Rohbau der Toni-Molkerei wurde in kurzer Zeit und wo nötig mit unkonventionellen Mitteln erstellt. Der projektierende Bauingenieur Dialma Jakob Bänziger erinnert sich an die Planung vor 42 Jahren. Prêt-à-porter Als eine der wenigen Schweizer Zeitschriften publiziert TEC21 Berichte zum Thema Bauingenieurwesen. Hinter die Fassade zu blicken ist so spannend und verlockend wie durch ein Guckloch zu spähen. Mehr Begeisterung, bitte! Hintergründige Überlegungen der TEC21-Redaktion rund ums Thema Bauen. «Ein Neubau drängt sich nicht auf» Um den Simplontunnel für die Zukunft fit zu machen, sind hohe Investitionen nötig. Dank der gut erhaltenen Bausubstanz, den beiden richtungsgetrennten Röhren und den bestehenden Querschlägen ist jedoch ein noch viel teurerer Neubau nicht nötig. Einklang von Material und Gestaltung Der erste Holzbrückenbaupreis geht an die Punt Ruinaulta von Walter Bieler. Sie überzeugt die Jury vor allem mit ihrer stimmigen Einpassung in die Örtlichkeit. «Mit der Zeit wird sie an Glanz verlieren» Die Hängebrücke in Sigriswil ist eine bemerkenswerte Konstruktion. Bekannt ist sie aber auch wegen ihres «Blendeffekts». Ist der Eingriff in die Landschaft zu markant? Wir fragten Martin Dietrich, der die Brücke geplant hat. Werbung Über die Kante geschoben :mlzd und Tschopp Ingenieure gewannen den Wettbewerb für den Pavillon auf dem Gurten, weil sie ihn über die Hangkante hinausschoben. Die sichtbare Unterkonstruktion ermöglicht die Auskragung und zeigt sich im Unterschied zum Überbau als pragmatischer Mehr laden
Fangnetz im Gleichgewicht Schnetzer Puskas Ingenieure und Rolf Mühletaler Architekten haben für Bern Sicherungsnetze für die Kirchenfeld und Kornhausbrücke geplant und mit der Stadt ausgeführt.
Die Narben der Baugeschichte Das Goetheanum in Dornach gilt als Pionierleistung des Betonbaus. Ebenso wegweisend sind die über Jahrzehnte hinweg vollzogenen Instandsetzungen der Sichtbetonfassade.
Neue Hinterrheinbrücke: die zehn folgend rangierten Projekte Kurzvorstellung weiterer Wettbewerbsbeiträge
Brücken am vereinigten Fluss Wo Hinter- und Vorderrhein zusammenfliessen, prägen seit dem 14. Jahrhundert Brücken den Weiler Reichenau. Nun kommt eine neue hinzu.
Brückenduett Die zweite Hinterrheinbrücke ist eine Stahltrogkonstruktion mit V-Stielen, die die historische Fachwerkbrücke gut sichtbar belässt.
«Ein Anstoss von aussen» Was motivierte die Rhätische Bahn, einen Wettbewerb zu lancieren? Hält die historische Hinterrheinbrücke den künftigen Belastungen stand?
Wenn Bauwerke schwingen Kann Fachliteratur fesseln wie ein Krimi? Das kürzlich veröffentlichte 440-seitige Buch des emeritierten ETH-Professors Hugo Bachmann – «Wenn Bauwerke schwingen» – tut es auf unaufgeregte Weise mit spektakulären Fällen.
Sparsamkeit als Tugend So reduziert im Material das Hebelschulhaus erstellt wurde, so sparsam an Eingriffen ertüchtigten die Bauingenieure von Proplaning die bestehende Bausubstanz.
Schirm und Skelett Das Centre Le Corbusier / Museum Heidi Weber ist ein Ausstellungsgebäude, das selber Vorzeigeobjekt ist. Das markante Stahldach ist geschweisst, die Kuben darunter verschraubt.
Universität Miséricorde in Fribourg - Betonklassizismus und Moderne Die 1941 eingeweihte Universität Miséricorde an der Avenue de L’Europe in Fribourg zählt zu den bedeutendsten Betonbauten der Schweiz. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie in nur drei Jahren errichtet.
Vom Bahntrassee zum Höhenweg Die Instandsetzung des Panoramawegs First-Rigi Scheidegg gehört grundsätzlich zu den klassischen Unterhaltsarbeiten. Das Objekt an und für sich aber ist alles andere als konventionell.
Auffrischung in feinen Frequenzen Lang war unklar, ob der Hochperron der Rigibahnen erhalten bleiben soll. Schliesslich wurde der historische Stahlbau doch restauriert. Bald soll er wieder in Betrieb genommen werden: als integrierter Bestandteil der Rigibahnen mit neuer Nutzung.
Aneinander gereiht Am Bahnhof Oerlikon sorgen seit Kurzem installierte Eisenbahnhilfsbrücken dafür, dass die Bahnlinie nicht wegen der Baustelle unterbrochen werden muss.
Den Lehm stützen Die Dimension der Lehmfassade ist Neuland. Für Herzog & de Meuron und Schnetzer Puskas Ingenieure eine ungewöhnliche Aufgabe, die sie pragmatisch angingen.
«Wir agieren wie die Betonpioniere» Mit dem Kräuterzentrum von Ricola erobert der Lehmbau eine neue Grössenordnung. Nur gemeinsam konnten die Planer die Aufgabe meistern. Ein Lehrstück zu Vorfertigung, Vertrauen und Verantwortung.
Konsequent widerborstig Das Fachstellenhaus des Bildungs- und Beratungszentrums Arenenberg zeigt sich als Edelrohbau in Holz und Beton. Sein Thema ist das Zusammenspiel von Tragwerk und Raum.
Die neue Konstruktionslehre für den Hochbau Grundlagenwerk und Leitfaden für Bautechnik aus 25 Themenheften mit Bildern aus der Praxis und verständlichen Texten.
Kein Grund ohne Boden Wie können wir mit und in einem Boden bauen, ohne die physikalischen Gesetze zu verletzen? Antworten erhielt das Publikum Ende Oktober an der Fachtagung «Garten- und Landschaftsbau» an der Hochschule für Technik Rapperswil.
Tragendes Potenzial Das Betonskelett der Toni-Molkerei blieb erhalten, weil bereits bei seiner Erstellung ein enormes Anpassungspotenzial einkalkuliert wurde. Die Ingenieure von Walt + Galmarini haben diese Stärke in die Neunutzung einbezogen.
«Ingenieurbaukunst unter Zeitnot» Der Rohbau der Toni-Molkerei wurde in kurzer Zeit und wo nötig mit unkonventionellen Mitteln erstellt. Der projektierende Bauingenieur Dialma Jakob Bänziger erinnert sich an die Planung vor 42 Jahren.
Prêt-à-porter Als eine der wenigen Schweizer Zeitschriften publiziert TEC21 Berichte zum Thema Bauingenieurwesen. Hinter die Fassade zu blicken ist so spannend und verlockend wie durch ein Guckloch zu spähen.
«Ein Neubau drängt sich nicht auf» Um den Simplontunnel für die Zukunft fit zu machen, sind hohe Investitionen nötig. Dank der gut erhaltenen Bausubstanz, den beiden richtungsgetrennten Röhren und den bestehenden Querschlägen ist jedoch ein noch viel teurerer Neubau nicht nötig.
Einklang von Material und Gestaltung Der erste Holzbrückenbaupreis geht an die Punt Ruinaulta von Walter Bieler. Sie überzeugt die Jury vor allem mit ihrer stimmigen Einpassung in die Örtlichkeit.
«Mit der Zeit wird sie an Glanz verlieren» Die Hängebrücke in Sigriswil ist eine bemerkenswerte Konstruktion. Bekannt ist sie aber auch wegen ihres «Blendeffekts». Ist der Eingriff in die Landschaft zu markant? Wir fragten Martin Dietrich, der die Brücke geplant hat.
Über die Kante geschoben :mlzd und Tschopp Ingenieure gewannen den Wettbewerb für den Pavillon auf dem Gurten, weil sie ihn über die Hangkante hinausschoben. Die sichtbare Unterkonstruktion ermöglicht die Auskragung und zeigt sich im Unterschied zum Überbau als pragmatischer