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News

Das Kreiselzentrum wurde als Ursprung der Trassierung in Lage und Höhe definiert. Damit waren auch die vier Hauptachsen (orange Linien) räumlich zugeordnet. Die rote Linie zeigt die zukünftige Tramführung

In­ner­städ­ti­sches Tras­see

Mit dem Ausbau des Wankdorfplatzes soll der Verkehr künftig flüssig und mit möglichst grossem Fahrkomfort für alle Verkehrs-teilnehmenden abgewickelt werden. Zudem sollen Freiräume für den öffentlichen Verkehr und den Langsamverkehr geschaffen werden

Zwei sich in der Mitte kreuzende, vorgespannte Träger bilden die Haupttragelemente der Kreiseldecke. Sie verbinden das Kreisel­zentrum und die Aussenwände miteinander. Der helle Druckring aus Stahlbeton dient als Abstützung der Spundwände

Ke­gel, Kreuz und Druck­ring

Das zentrale Element auf dem neuen Wankdorfplatz ist der zweistöckige Verkehrsknoten. Die Verkehrsströme fliessen ab Ende 2012 ober- und unterirdisch durch das Bauwerk.

Visualisierung des neuen Wankdorfplatzes, Sicht Richtung unbebaute Allmend (Visualisierung: Mathys Partner Visualisierung)

Ver­kehr ent­flech­ten

Der Wankdorfplatz in Bern wird schon bald den verkehrlichen Anforderungen nicht mehr genügen, da sich das umliegende Stadtgebiet rasant entwickelt. In einem Wettbewerb setzte sich 2001 die Idee der ­Planergemeinschaft BE3 für einen unterirdischen

Aldo Rossi mit Eraldo Consolascio, Bruno Reichlin, Fabio Reinhart, La città analoga, 1976

Die das Glück hat­ten, ihn zu ken­nen

Heute würde man das Engagement von Aldo Rossi (1931–1997) an der ETH Zürich Anfang und Mitte der 1970er-Jahre als «Win-win-Situation» bezeichnen: Rossi erschloss für sich architektonisches Neuland und füllte das geistige Vakuum, das die Studierenden

Aldo Rossi, Le cabine dell’Elba, 1975

Ge­nea­lo­gie - Al­do Ros­si und Her­zog & de Meu­ron

Den Einfluss Aldo Rossis auf das Werk von Herzog & de Meuron situiert ­Philip Ursprung zwischen zwei Fragestellungen: Führen sie sein Vermächtnis fort im Sinne einer Kontinuität? Oder haben sie seine Position überwunden? Gemeinsam ist dem Lehrer und

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Unterwasserseitige Gesamtansicht der ­instand gesetzten Brücke

Hän­ge­wer­ke aus Holz

Die Spreuerbrücke, eines der Wahrzeichen der Stadt Luzern, besteht weitgehend aus originalen Konstruktionsteilen aus dem 16., 18. und 19. Jh. Das Holzbauwerk ist zwar bemerkenswert gut erhalten, seit 2005 sind aber gravierende Schäden zutage getreten

Aldo Rossi, Il libro azzurro, 1981, Rückseite Blatt 42 und Blatt 43?/?1, Skizzen zum Klösterli­areal Bern

Klös­ter­li, Ka­the­dra­le, Rost und Rüs­tung

Aldo Rossis gebaute Hinterlassenschaft in der Schweiz ist spärlich und manifestiert sich lediglich in der zusammen mit Bruno Reichlin und Fabio Reinhart 1974 realisierten Fussgängerbrücke in Bellinzona. Kaum bekannt ist sein Entwurf für das Berner

Aufsicht auf den Kreisel mit grün schimmerndem Betonauge. Dahinter befindet sich das «Obertor», ein bekanntes Wahrzeichen und Relikt der ehemaligen Stadtbefestigung von Chur

Neu­es Stadt­bild am Chu­rer Ober­tor

Seit Mitte Mai 2011 ist die neu als Kreisel gestaltete Obertorbrücke dem Verkehr übergeben. Der Ort hat gewonnen – auch wenn die Neugestaltung (vorerst) nur in reduzierter Form realisiert wurde.

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Die verstärkte Brücke mit der sichtbaren Einspannung der Endlängsträger im Widerlager

Drei­ge­lenk in Stahl­be­ton

Die vom Kanton Bern als schützenswert eingestufte Garstattbrücke von Robert Maillart im Simmental ist über 80 Jahre alt und hat bisher alle Verkehrslasterhöhungen gut überstanden.

Sitterviadukt der Südostbahn, 1910, von Rudolf Weber und Alexander Acatos (Ingenieure), Fritz Ackermann (Stahlbau) und Richard Coray (Gerüstbau). Vorne rechts: Kubelbrücke, 1780, eine der letzten erhaltenen Brücken von Hans Ulrich Grubenmann

«Sub­jek­ti­ve Wer­te»

Jürg Conzetts «persönliches Inventar» für die Architekturbiennale Venedig 2010, fotografiert von Martin ­Linsi, thematisiert die Tradition der Ingenieurbaukunst (TEC21 41/2010).

Baukultur
Denkmalpflege
Blaues Didden Village, Rotterdam (Foto aus: Build on. Gestalten Verlag, Berlin)

Blaue Far­be und blau­es Licht in der Ar­chi­tek­tur

Blau nimmt in der Architektur einen besonderen Platz ein: Die Farbe des Himmels ist nahezu immer präsent und gibt Gebäuden einen Hintergrund. Obwohl Blau die am häufigsten genannte Farbe in Untersuchungen zu ­Farbvorlieben in Europa und den

Die Stützen der Haggenbrücke sind bis zu 80?m hoch

Fi­li­gra­nes Stahl­fach­werk

Die 1937 eröffnete und vom Luzerner Bauingenieur Rudolf Dick gebaute Haggenbrücke über die Sitter bei St. Gallen ist einer der höchsten Fussgängerstege in Europa. Bereits bei der Einweihung aber erwies sie sich als sehr schwingungsanfällig, sodass

Vulkanische Landschaft im Yangmingshan (Foto: Chien-Lin Hsu)

Land­schafts­far­ben in Yang­ming­shan

Aufgrund seiner geografischen Breite und seiner Höhenlage verfügt der Yangmingshan-Nationalpark in Taiwan sowohl über subtropische als auch gemässigte Klimazonen sowie über eine ausgeprägte Regenzeit.

Forschung
Adrien Tirtiaux sitzend auf einem Raumübergang (Foto: Red./Charles von Büren)

«Wir den­ken al­le ra­tio­nal»

Adrien Tirtiaux aus Belgien ist vornehmlich Künstler. Seine Ausstellung «Immer noch und noch nicht», die er 2011 in der Kunst Halle Sankt Gallen zusammen mit dem Wiener Künstler Hannes Zebedin realisierte, war allerdings auch durch seine Ausbildung

Das Foto zeigt die semitransparenten Glastrennwände der Wohnungen (Foto: Michael Fritschi)

Durch­ge­spiel­te Am­bi­va­lenz

Einen Steinwurf vom Novartis-Campus in Basel entfernt, im Schatten der Planungen rund um den Lothringerplatz, hält eine Häuserzeile dem Immo­biliendruck stand. Die Stiftung Habitat hat sie gekauft, um MusikerInnen zahlbaren Wohnraum zu bieten

Umbau
Ausschnitt aus dem Cover von «Ernst Gisel, Architekt».

Ernst Gi­sels Ver­mächt­nis

Als einer der einflussreichsten Architekten der Nachkriegsmoderne in der Schweiz hat Ernst Gisel schon vor Jahren einen Œuvrekatalog vorgelegt. Jetzt liegt die Publikation zu Gisels Bauschaffen in einer überarbeiteten Neuauflage vor.

Bücher
Lichtinstallation in der Hamburger St.-Petri-Kirche, 2010 (Foto: Gerhard Prager)

Far­bi­ge Klän­ge

Korrespondieren Töne mit Farben auch für Nichtsynästhetiker? Die deutsche Designerin Gisela Meyer-Hahn beschreibt, wie sie sich in ihren Farb-Licht-Konzerten mit der Wahrnehmung und Wirkung von Farbe und Licht in Verbindung mit Klang und Raum

Licht
Ausschnitt aus dem Cover der Studie «Light and emotions».

Licht­kul­tu­ren

«Light and Emotions» präsentiert die Resultate der ersten globalen Studie über die Arbeit von Lichtdesignern und Lichtdesignerinnen. Sie befasst sich mit der Frage nach ästhetischen und emotionalen Aspekten des Lichts und den Unterschieden zwischen

Bücher
Erweiterungsbau Schulanlage Nägelimoos, Kloten ZH, mit farbigen Fenstern (Foto: Zeljko Gataric)

Pri­mar­schul-Er­wei­te­rung in Klo­ten ZH

Der Neubau ist von grossen, farbigen Fenstern geprägt. In den Klassenzimmern unterstützt die genau abgestimmte Lichttechnik das attraktive Lernumfeld.

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Lichtinstallation von Yann Kersalé (Foto aus: «Le Musée du Quai Branly»)

«Der Ein­satz der Far­be ver­än­dert sich»

Vom 7. bis 10. Juni 2011 fand an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) der ­internationale Kongress «Interaction of Colour & Light in the Arts and ­Sciences» statt. Veranstaltet wurde er von der Association ­Internationale de la Couleur (AIC)

Das Bild zeigt die Spuren des Getreides in einem Siloschacht (Foto: Clementine van Rooden)

Woh­nen im Si­lo

Die Obermühle in Baar ist die älteste urkundlich erwähnte Mühle im Kanton Zug. Nachdem der Betrieb 2001 ausgelagert worden war, entwickelten die Architekten von NRS-Team aus Baar einen Gestaltungsplan für das gesamte Areal. Dabei erhielt das 35 m

Umbau
Blick von einer der Mietwohnungen auf die Gemeinschaftsterrasse (Foto: Architekturbüro Vera Gloor AG

Das Ge­heim­nis der Mi­schung

Kommt man an der Butzenstrasse 54–60 in Zürich an, hat man zunächst die Wahl zwischen einer Zufahrt mit Törchen und einer Hofeinfahrt mit Garage und Kran.

Das Bild zeigt eine Planktonprobenahme im Vierwaldstättersee im Jahre 1940 (Foto: Eawag)

Ea­wag: 75 Jah­re Was­ser­for­schung

Die Eawag, das Wasserforschungs­institut der ETH, feierte 2011 ihr 75-Jahr-Jubiläum. Der Infotag diente einerseits einem Rückblick auf die wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in der Trinkwasserversorgung, der Abwasserreinigung und im

Forschung
Die Abbildung zeigt die Lage der Karpaten in Europa (Karte: European Forest Institute)

Ge­lun­ge­ne Ko­ope­ra­ti­on

Die Karpaten erstrecken sich über sieben mittel- und osteuropäische Länder. Der am stärksten bewaldete Teil des Gebirgszugs liegt mit den Waldkarpaten in der Ukraine.

Kirche der heiligen Paraskewa in Oleksandrivka (1751): Maramuresch-Typus

Kir­chen aus Holz

Kirchenbauten aus Holz sind typisch für die Waldkarpaten. Sie sind eng mit der regionalen Kultur und Forstnutzung verbunden. Ein eindrucksvolles Beispiel ist die über 250 Jahre alte Kirche der heiligen Paraskewa ­in Oleksandrivka. Ihre Konstruktion

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LaChesnaie-2

Um­bau­en statt spren­gen

Moderne Grosssiedlungen sollten nicht ersetzt, sondern verbessert werden, fordern Frédéric Druot, Anne Lacaton und  Philippe Vassal in einer Studie. Am Hochhaus Bois le Prêtre in Paris zeigen sie, wie es geht. Unter Umgehung einiger Normen entsteht

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