Digital vor ambulant vor stationär In Nordeuropa und den USA begann man vor 30 Jahren die Spitallandschaft umzubauen. Ein möglicher Ansatz ist die prozessorientierte Lean-Methode, die in der Everett Clinic in Seattle umgesetzt wird. Wann zieht die Schweiz nach?
Gesundheitsbauten in der Schweiz Auf welchem Weg ist die Schweizer Spitallandschaft? Waren die jüngsten Entwicklungen die richtigen? Wie wird die Schweiz den aktuellen Stresstest bestehen?
Vernetzte Gesundheitsversorgung Auch in Nicht-Krisen-Zeiten schreitet der Effizienzwettbewerb der Schweizer Krankenhäuser voran. Eine Fachperson skizziert die heutige Landschaft der Spitäler, Pflegeheime, Reha-Kliniken und Psychiatrien.
«Die Hybridlösung wird kommen» Das klassische Spital dominiert bis heute das Gesundheitswesen in der Schweiz. Doch Digitalisierung, Ambulantisierung und neue Technologien sowie Spitalschliessungen und die Auslagerung von Leistungsbereichen erfordern ein Nachdenken über die
Auf das Stadtbild abgestimmt Vor elf Jahren sorgte die geplante Erneuerung des Lonza-Sitzes in Basel für politischen Aufruhr. Die Aluminiumfassade des knapp 70 m hohen Bürohochhauses am Christoph-Merian-Park sollte mit Solarmodulen versehen werden.
Die Klaviatur des solaren Bauens Schweizer Stromversorger beteiligen sich finanziell am Bau von Sonnenkraftwerken – im Ausland. Hierzulande ist dies gar nicht möglich: Solaranlagen über freiem Kulturland sind verboten. Somit wird der Siedlungsraum zum wesentlichen Substrat für das
Mit Anlauf zum solaren Höhenflug Hochhäuser, die mit Photovoltaik selber Strom erzeugen, gibt es weltweit erst wenige. Einige davon stehen in der Schweiz. An solchen Fassaden wird sichtbar, wie gut Architektur und Technik einander verstehen.
Eigenkonsum statt Überproduktion Gemessen an der kumulierten Leistung befindet sich der Schweizer Photovoltaikmarkt seit 2011 in einem stetigen Wachstum. Wie gelingt der energiestrategisch wichtige weitere Ausbau auf ökologisch und ökonomisch sinnvolle Weise?
Justus Dahinden: emotionale Konstruktionen In diesem Jahr kann der Zürcher Architekt Justus Dahinden seinen 95. Geburtstag feiern. Er hat ein umfassendes Werk an Freizeitbauten, Kirchen und Büro- und Wohnanlagen geschaffen; dabei bilden seine rationalen, zugleich provokanten Denkexperimente
«Schönheit allein ist kein Kriterium» Das Werk von Justus Dahinden erscheint oft im Inventar und ist gleichwohl nicht integral geschützt. Der Denkmalpfleger Reto Nussbaumer umreisst die Schwierigkeiten hinsichtlich Wahrnehmung und Anerkennung von Architektur der jüngeren Baugeschichte.
Architektur-Mission Justus Dahinden schuf ein breites Werk zwischen städtebaulichen Utopien und Häusern, die bis heute funktionieren. Seine Philosophie umschliesst eine schwer fassbare spirituelle Ebene. Diese Haltung ist uns heute ebenso fremd, wie sie beachtenswert
Basel 2020: die andere IBA Vor zehn Jahren begann die Internationale Bauausstellung im Dreiländereck. Es hat sich gezeigt, dass zehn Jahre für die Realisierung von komplexen grenzüberschreitenden Projekten zu wenig sind. Mit herausragenden Bauten oder spektakulären Brücken
IBA als Bühne Die Internationale Bauausstellung in Basel setzt zum Schlussspurt an. In den letzten zehn Jahren wurden viele grenzüberschreitende Projekte auf den Weg gebracht. Im Raum sichtbar ist davon bisher wenig – der Fokus lag auf den Prozessen und der
Gewinn im Kleinen Der Studienauftrag «Tiny House» für eine Parzelle am Zürcher Zollikerberg läutet ein Umdenken der privaten Investoren ein: Nicht die modulare und damit möglichst effiziente Konstruktion gab den Ausschlag für das Siegerprojekt von Jakob Steib mit
Investoren bauen nachhaltig und sozial Ein Haus ohne Heizung? Wohnen auf 30 Quadratmetern? Was nach Askese klingt, sind junge Ideen, wie ein klimaschonendes Leben möglich werden soll. Solche Wohnexperimente sind jedoch nicht fürs Labor gedacht, sondern werden bereits im Alltag erprobt
Knapp ist manchmal genug Eine Pensionskasse hat das Zürcher Studenten- und Personalhaus in der Binz finanziert. Der Neubau bedient zwar eine Marktnische, dennoch lässt er beispielhafte Strategien erkennen, wie sich ansprechender Wohnraum mit kosten- und flächeneffizienter
«Gemeinnützig, aber effizienter» An der Berner Mutachstrasse entsteht eine gemeinnützige Wohnsiedlung. Die Stadt hat diese Aufgabe einem Entwickler übertragen, der eigens dazu eine Genossenschaft gründete. Wie ungewöhnlich ist diese Doppelrolle? Interview mit Herbert Zaugg
«Wir wollen keinen Hype befriedigen» Der Bedarf nach effizient geschnittenem Wohnraum wird wachsen, glaubt der Projektentwickler des «Tiny House»-Projekts am Zürcher Zollikerberg.
Auf ins Abenteuer Ab Beginn des neuen Jahres fällt das Zeitaufwandmodell der SIA-Leistungs- und Honorarordnungen endgültig weg. Für Planer und Auftraggeber ist das Risiko und Chance zugleich.
LHO-Revision: keine Angst vor dem Umschwung Seit rund 140 Jahren empfiehlt der SIA in seinen Regelwerken Modelle zur Vergütung von Architektur- und Ingenieurdienstleistungen – ohne gesetzliche Grundlage. Doch nach zwei Interventionen der Wettbewerbskommission in den Jahren 2002 und 2015
Sind des Nachbars Kirschen süsser? Die vom SIA eingesetzte Expertengruppe sucht nach Wegen, um die wegfallenden Kalkulationshilfen zu ersetzen. Dazu hat sie auch die Regelungen anderer Länder einbezogen.
Stelldichein bei Glühwein Mit viel Vorfreude, fruchtig-würzigem Glühwein und hausgemachten Lebkuchen durften wir Ende November rund 30 Leserinnen und Leser in unseren Verlags- und Redaktionsräumen empfangen. Neben einem Einblick in unsere tägliche Arbeit bot sich die
Zukunftsfähige LHO? Mit der anstehenden ordentlichen Revision hat der SIA Gelegenheit, die LHO am Puls der Zeit auszurichten und die gesellschaftliche Bedeutung der Planungsberufe zu stärken.
«Wir streben eine zügige Revision an» Welchen Ansprüchen müssen zukunftsfähige LHO gerecht werden? Eine Bauingenieurin und ein Bauherrenvertreter im Gespräch mit dem Präsidenten der Zentralkommission für Ordnungen (ZO).
Ein Holzbau wie ein Tatzelwurm Im Oktober wurde der neue Swatch-Bau in Biel eröffnet. Das futuristische Gebäude nach einem Entwurf von Shigeru Ban verschafft der Uhrenmarke einen unübersehbaren architektonischen Auftritt.
Marcel Meili 1953–2019 Marcel Meili und Markus Peter waren ein Spitzenduo der Schweizer Architekturszene. Ihre Zusammenarbeit basierte auf dem Zwiegespräch zweier starker Persönlichkeiten. Der Wiener Architekt Adolf Krischanitz, ein Weggefährte der beiden, blickt zurück