Eine robuste Struktur Das Theater St. Gallen wurde erweitert und instand gesetzt. Es war eine grosse ingenieurtechnische Herausforderung, die Sichtbetonfassade schonend zu reparieren, das Gebäude nur mit lokalen Eingriffen gezielt zu ertüchtigen und einzelne Tragelemente
Offene Verwandlung Das Theater St. Gallen wurde nach über 50 Jahren Nutzung instand gesetzt. Der Bau ist eine dreidimensionale Skulptur mit spektakulären Raumfolgen und komplexen funktionalen Zusammenhängen. Das stellte die mit der Instandsetzung beauftragten Gähler
Ohne Beton gehts nicht Zement dominiert den CO2-Fussabdruck von Beton. Seine Produktion soll und kann grüner werden. Simultan nimmt die Betonnachfrage weiter zu. Wie können wir das Netto-Null-Ziel trotzdem erreichen? Holcim lud Anfang September zu einer Diskussionsrunde
Eine Erfolgsgeschichte in drei Dritteln Im März 2019 begann der Bau der Swiss Life Arena in Zürich Altstetten. Das neue Buch zeigt deren Entstehungsprozess und richtet den Blick in den «Drittelspausen» auf die ZSC Lions, auf Fans und Kultfiguren.
Tiefbahnhof Stuttgart: Nochmal hingeschaut Der Kern des Verkehrs- und Städtebauprojekts Stuttgart 21 ist der tiefliegende, achtgleisige Durchgangsbahnhof, der den bisherigen Kopfbahnhof ersetzen wird. Sein Schalendach wird von 28 architektonisch und ingenieurtechnisch aussergewöhnlichen
Neue Aarebrücke Aarau: Selbstbewusste Nachfolgerin Aufwendig – teuer – schön: Verkehrsweg oder Wahrzeichen? | Stimmen aus der Praxis: «Ohne 3-D-Planung hätten wir die Brücke nicht bauen können».
Kettenbrücke bleibt Kettenbrücke In Aarau führt eine neue Brücke über die Aare und in die Altstadt. Sie ersetzt die in die Jahre gekommene Stahlbetonbrücke von 1949, die ihrerseits die beliebte Kettenbrücke von 1849 abgelöst hatte. Noch ist offen, ob sie nur als Verkehrsverbindung
Am Anfang war die Schalung Ein rechteckiges Gebäude aus Beton am Werkstandort in Giswil nimmt zukünftig die Verwaltung eines Obwaldner Betonfertigteilherstellers auf. Ihren Entwurf mussten Unit Architekten auf eine bereits vorhandene Schalung abstimmen. Achtsamkeit spielt im
Charakter zeigen Mit ihrer markanten Gebäudeform ist die Hamburger Alsterschwimmhalle weit über die Hansestadt hinaus bekannt geworden; insbesondere dank der Dachschale, die Bauingenieur Jörg Schlaich in den 1960er-Jahren berechnete. Nun ist es an seinen Nachfolgern
Ingenieurbaukunst an der Grenze Die Sendehalle von Radio Europe 1 im Saarland mit ihrer über 80 m weit gespannten Dachschale fasziniert nicht nur ästhetisch und ingenieurtechnisch. Beeindruckend ist auch ihre dramatische Konstruktionsgeschichte, deren Narben noch heute sichtbar
Grazil über grosse Spannweiten Materialsparend sind dünnwandige Betonkonstruktionen allemal. Aber genau deshalb auch anfällig, was zu Problemen bei der längerfristigen Nutzung bzw. der Instandsetzung führen kann. In diesem Heft zeigen wir zwei Beispiele aus Deutschland: die
Drei Fassaden, drei Strategien Das alte Felix Platter-Spital ist in der Stadt Basel besonders wegen seiner einprägsamen und sehr unterschiedlich gestalteten Fassaden bekannt. Bei der Umnutzung vom Spital zum Wohnhaus mussten dann auch ganz unterschiedliche Sanierungskonzepte
Hybrid, leicht, robust und nachhaltig Hybride Konstruktionen haben Konjunktur. Dass solche auch mit «neuen» Baustoffen nachhaltiges Potenzial haben, zeigen die Entwicklungen mit Faserverbundwerkstoffen an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur.
Reflexion an eigenen Bauten Für den Werterhalt und die weitere Nutzung zahlreicher Brücken sind geistige, technische und handwerkliche Massnahmen erforderlich. Können die beauftragten Ingenieurbüros auf Zeitzeugen oder gar auf firmeninterne Archive zurückgreifen, lassen sich
Weitblick und Gespür Viele mutige Entscheidungen und weitsichtige Ideen haben den Berufsalltag von Dialma Jakob Bänziger geprägt. Vier seiner Wegbegleiter berichten über Kreativität, Pioniergeist, Professionalität und einige seiner besonders bemerkenswerten Brücken.
Und was, wenn wir Erde wie Beton giessen würden? In dieser neuen Serie untersucht Alia Bengana, Architektin und Dozentin für nachhaltiges Bauen, Betonalternativen und Ökobeton. Der erste Teil widmet sich dem Beton aus Flüssiglehm – einer zukunftsweisenden Technik, die die Aufwertung von
Beton: Einladung zum gepflegten Streit Mit Podiumsgästen aus Theorie und Praxis laden Andreas Ruby und sein Team zu einer Publikumsveranstaltung am 27. Januar 2022 in das Theater Basel und hoffen auf eine leidenschaftliche Diskussion.
Beton – was er bisher war Die Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum S AM in Basel zeigt erstmals Meisterwerke aus den Archiven der drei Schweizer Architekturhochschulen. Ein zukunftsbezogenes Rahmenprogramm verbindet den Blick zurück mit Visionen zum weiteren
Der Herzschlag von Stahlbetonbrücken Das Halbtagsseminar der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhalten und Denkmalpflege WTA in der Umwelt Arena in Spreitenbach Mitte Oktober war ein Erfahrungsaustausch und eine Potenzialabschätzung für den Erhalt von
Graue Landschaft Am 24. August 2021 wurde der Architekturpreis «Beton 21» verliehen. Bearth & Deplazes Architekten setzten sich mit ihrem Bau des Unterhaltsstützpunkts Berninapass gegen die Konkurrenz durch.
Im Überfluss vorhanden – und doch knapp Die Schweiz ist steinreich im wahrsten Sinn des Wortes. Die Kies- und Sandvorkommen im Mittelland sind ein Erbe der Eiszeiten. Beim Abbau ergeben sich jedoch zahlreiche Nutzungskonflikte.
Kostbare Körner Sand ist eines der Materialien, die am häufigsten auf der Erde vorkommen, und der Rohstoff, von dem ein Mensch – nach Wasser – statistisch am meisten verbraucht. Und zwar noch nie auch nur annähernd so schnell wie heute. In den letzten Jahren mehren
Gier nach Sand Sand ist eine der Ressourcen, die weltweit in grössten Mengen abgebaut werden, doch in vielen Regionen sind diese Aktivitäten so gut wie gar nicht reguliert. Bislang existiert zudem kaum ein allgemeines Bewusstsein darüber, mit welchen
Fluss im Fels, Steine im See Bei wasserbaulichen Massnahmen wird mit Aufweitungen, naturnaher Uferraumgestaltung und ökologischer Vernetzung versucht, die Zukunft positiv zu gestalten. Doch das gefällt nicht allen.
Mehr (als) Durchfluss Begrenzter Raum, eine immense Ereigniswucht, kurze Vorlaufzeiten, schwierige Prognosen, hohe Kosten und zuweilen ein fehlender Konsens: Das ist Hochwasserschutz in alpinen Gegenden. Es braucht Ausdauer, gute Ideen, Geld und leider auch manchmal –