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News

Untersicht des gemauerten Deckengewölbes des Mapungubwe Interpretation Centre im gleichnamigen Nationalpark in Zimbabwe. Architekt: Peter Rich, Johannesburg

Geht der Back­stein in die Luft?

Dass Ziegelmauerwerk sich nicht hinter Wärmedämmverbund-fassaden verstecken muss, ist längst bekannt. Wie vielfältig das Potenzial des Baustoffs tatsächlich ist, zeigt ein Überblick.

Backstein
Die sechs Gebäude sind sägezahnartig gegeneinander verschoben angeordnet. In den Einzügen ist die Lärmbelastung geringer

Graue En­er­gie: Holz- ver­sus Mas­siv­bau

Schneidet ein Holzbau punkto graue Energie und Treibhausgas-emissionen tatsächlich besser ab als ein Massivbau? Am Beispiel des Wohn- und Geschäftshauses an der Badenerstrasse 380 in Zürich, geplant im Sinne der 2000-Watt-Gesellschaft, wurde dies

Holzbau
Nachhaltiges Bauen
ZHAW Zentrum Urban Landscape?/?UZH Geografisches Institut (Hg.): Naturgefahren im Siedlungsraum. Niggli Verlag, Sulgen, 2011, 192 S., 22?×?27?cm, Fr. 38. , ISBN 978-3-7212-0807-8

Na­tur­ge­fah­ren im Sied­lungs­raum

Naturgefahren betreffen nicht nur den Alpenraum, mehr als 80 % der Schweizer Gemeinden waren in den letzten Jahrzehnten von Unwettern betroffen. Die durchschnittliche jährliche Schadenssumme ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen.

Bücher
Naturgefahren
Der ovalförmige Kinobau am Beiruter Place des Martyrs, im Volksmund auch «Ei» genannt. Er ist ein Überbleibsel des Beirut City Center (erbaut 1968 von Joseph-Philippe Karam), das im Bürgerkrieg zerstört wurde

Spu­ren­si­che­rung in Bei­rut

In Beirut, der Hauptstadt des Libanons, verschwinden unaufhaltsam die Spuren, die der Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 in der Stadt hinterlassen hat. Der Versuch, kriegsversehrte ­Architektur als Stätten der Mahnung zu erhalten, erweist sich als Kampf

Zwischen den Vitrinen sind geätzte Glasscheiben angebracht, die die Fenster der dahinterliegenden Aussenfassade verdecken. Nachts sind sie über LED-Elemente hinterleuchtet

Ein Schim­mer für die Zeit­ge­schich­te

Das schweizerische Uhrenunternehmen Breguet eröffnete Ende letzten Jahres ein kleines Museum in der Zürcher Bahnhofstrasse. Es befindet sich über den Verkaufsräumen im ersten Obergeschoss und wurde in nur sechs Monaten geplant und fertiggestellt. Die

Museen

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Ei­ne Fra­ge - Zwei Mei­nun­gen: Mi­ke Schlaich und To­bi­as Wal­lis­ser

Das Heft 49-50/2011 von TEC21 beschäftigte sich mit der umstrittenen Sheik Zayed Bridge der Architektin Zaha Hadid in Abu Dhabi. Um die Diskussion zu bereichern, fragte TEC21 einen Architekten, der das dortige Umfeld kennt, und einen – nicht am

espazium magazin
Die Lichtberechnung mit LED-Leuchten im Abstand von 8?m zeigt die gleichmässige Ausleuchtung der Tunnelfahrbahn

LED-Be­leuch­tung im Tun­nel Lun­gern

Der Tunnel Lungern – derzeit im Bau – ist das Hauptbauwerk des National­strassenabschnittes A8 der Umfahrung Lungern im Kanton Obwalden. Er ist der erste lange Tunnel in der Schweiz, der mit LED-Leuchten ausgestattet wird.

Bei den Eingangspyramiden des Louvre ­wurden 4200 Halogenleuchten durch 3200 LED ersetzt. Damit soll das Museum 73?% Energie sparen

Leuch­ten­de Zu­kunft

Die Vor- und Nachteile der LED- und der weitgehend neuen OLED-Techno­logie sind vielfältig. Dass es aber nicht nur um Beleuchtungs­aspekte «einer schönen neuen Welt» geht, sondern auch um soziale, gesundheitliche und ethische Fragen ebenso wie

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Im Eingangsbereich akzentuiert eine direkt/indirekt strahlende Ringpendelleuchte das Bronzebecken mit Statue

Licht-Ora­to­ri­um

Beim Umbau der Dortmunder Liebfrauenkirche zu ­einer Grabeskirche für Urnen hat das Lichtplanungsbüro ­Licht Kunst Licht aus Bonn die Beleuchtungskonzeption geplant und ausgeführt. Das 21 Meter hohe Kirchenschiff wird von dimmbaren LED-Strahlern

Umbau
Licht
Ansicht von Nordwesten: Beide Nutzungen wurden unter einem Dach zusammengefasst

Re­fu­gi­um am Gott­hard

Das alte Hospiz auf dem Gotthardpass wurde in den Jahren 2008 bis 2010 zum 3-Sterne-Hotel umgebaut und erweitert. Die Architekten Miller & Maranta und die Bauingenieure Conzett Bronzini Gartmann schufen in enger Zusammenarbeit ein modernes Bauwerk

Der projektierte Kanalverlauf mit Kaskaden von Rohrschleusen am Splügenpass

Via d’Ac­qua tran­sal­pi­na

Der Transport auf dem Wasserweg ist die wirtschaftlichste Methode, um Massengüter über grosse Distanzen zu verschieben. Allerdings sind Gebirge für die Schifffahrt unüberwindliche Hindernisse.

Francis Kérés erstes Schulhaus von Gando, 2001 fertiggestellt: Steinsockel, Wände aus Lehmbausteinen, ein Ringanker aus Beton und ein Dach aus Baustahl und Wellblech. Die Dachform erzeugt in den Schulräumen einen Luftstrom

Afri­ka­ni­sche Lek­tio­nen

Francis Kéré stammt aus Burkina Faso und hat in Berlin Architektur studiert. Seine Schulen in Afrika aus Lehm, Steinen und Wellblech finden weltweit Beachtung. Denn Kéré macht vor, was Architektur leisten kann und wie Entwicklungszusammenarbeit

Die Treppenanlage entfaltet Sogwirkung

Im Ka­non mit der Struk­tur

Mit ihrer fast weissen Fassade tritt die neue Universität Luzern von Enzmann + Fischer Architekten aus dem Schatten des Kunst- und Kongresshaus Luzern (KKL). Die expressive Topografie der Hülle hat dem Bau bereits ­Bezeichnungen von Eiswürfel bis

Umbau
Passage zwischen dem rückwärtigen Parkhaus und der Frohburgstrasse. An Süd-West- und Ostfassade reichen die Fassadenelemente bis auf den Boden und entfalten die Wirkung als Verkleidung. Gereinigt werden muss die Fassade einmal im Jahr

Im­pro­vi­sa­ti­on an der Fas­sa­de

Improvisationen sind im Bauwesen oft unvermeidlich. Trotzdem haftet ihnen häufig der Makel des Behelfsmässigen, Unfertigen an. Nicht so in der Musik, wo die Fähigkeit, sich des vorgegebenen Rhythmus und der Grundmelodie zu bedienen und daraus spontan

Fassade
Noch ist der Vorplatz der Uni eher stiefmütterlich behandelt. Da ein Wettbewerb für dessen Gestaltung geplant ist, haben sich die Architekten auf das Platzieren von Betonelementen beschränkt, welche die Geometrie der Fassade aufnehmen, um die Bäume zu «rahmen»

Neue Sai­ten auf­zie­hen

Anfang September 2011, rechtzeitig vor Beginn des Herbstsemesters, werden nach fünfjähriger Bauzeit die neuen Räume der Universität Luzern bezogen. Nach einer wechselvollen Vorgeschichte kann sich die junge Hochschule nun im umgebauten ehemaligen

Projekt: Kanzleistrasse 50, Winterthur Architektur: Haerle Hubacher Architekten, Zürich Bauträgerschaft: gesewo, Genossenschaft für selbstverwaltetes Wohnen, Winterthur Fertigstellung: Ende 2010

Von der Fa­mi­li­en­woh­nung zum Clus­ter-Grund­riss

Wenn unsere Siedlungsweise dichter werden soll, brauchen wir attraktivere Wohnhäuser. Sonst droht die ökologisch vorteilhafte Dichte durch noch mehr Wohnfläche pro Person und noch mehr Freizeitverkehr kompensiert zu werden.

Cover der Publikation «Bauten in Kunststein»

«Bau­ten in Kunst­stein»

Der erste Band der Publikationsreihe «Konstruktive Betrachtungen» untersucht das den Zusammenhang zwischen Konstruktion und Ausdruck von Bauwerken.

Cover der Publikation «Blickwechsel»

«Blick­wech­sel»

Bücher
Taxus baccata «Fastigiata» (Baumschule Bruns, Bad Zwischenahn). Die grafisch wirkenden Säulen sind nicht geschnitten, sondern allesamt Klone einer einzigen so gewachsenen Eibe, die 1780 in Irland gefunden wurde

«Ein­hei­mi­sche» Pflan­zen?

«Einheimische Pflanzen» ist ein unbrauchbarer Begriff, obwohl er auch in der Fachwelt immer mehr Verbreitung findet. Aber nicht nur der Ausdruck ist fragwürdig, sondern auch das Konzept dahinter, denn damit wird der ganze Reichtum der Gartenkultur

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Heinz Wirz (Hrsg.): Hild und K. Quart Verlag, Luzern, 2011. 68 Seiten, 129 Abb., 18 Pläne. 22.5 × 29 cm. Deutsch/Englisch. Fr. 45.90. ISBN: 978-3-03761-015-2

«Hild und K»

Bücher
Deutsch-chinesisches Haus an der Expo 2010 in Schanghai. Hier wurde erstmals eine an der TU Darmstadt entwickelte Technik für Bambuskonstruktionen angewendet, die auf den Arbeiten des Architekten Simón Vélez beruht. Architektur: MUDI/Munich Urban Design International, Schanghai

Fas­zi­na­ti­on Bam­bus

Der kolumbianische Architekt Simón Vélez beschäftigt sich seit Jahren mit Bambus als Baustoff. Er konstruiert damit weltweit auch grosse Bauten. Vélez hielt Mitte Mai 2011 aufgrund einer Einladung durch den Lehrstuhl Landoldt im Rolex Learning Center

Geschiebefangkorb und Geophon-Sensoren zur Messung des Geschiebetransports im Erlenbach, Alptal SZ

Ge­schie­be­haus­halt in Fliess­ge­wäs­sern

Mitte Juni 2011 fand eine Fachtagung zum Thema «Geschiebehaushalt in Fliessgewässern» statt, die von der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und der Schweizerischen Gesellschaft für Hydrologie und Limnologie (SGHL)

Raumteilersystem PPS4

Mit Kar­ton ge­gen Not

Eine Ausstellung im Kunst Raum Riehen versammelt die «Disaster Relief Projects» von Shigeru Ban. Der japanische Architekt hat – hauptsächlich aus dem Baumaterial Karton – Raumteiler, Notunterkünfte und sogar temporäre Konzertsäle gebaut.

Musterhaus der Deza in Bhatar-Bauweise mit 45?cm dicken Natursteinwänden und horizontalen Holzbewehrungen

Sta­bi­le Tra­di­tio­nen fin­den

Technisches Wissen auf Ingenieurniveau allein garantiert noch kein erdbeben­sicheres Bauen. Das Wissen muss in der richtigen Form zu den richtigen Leuten gelangen – vor allem in Ländern mit einem Grossteil Selbstbauten. Die Direktion für Entwicklung

Engadinerhaus in Madulain GR: Flur im ehemaligen Sulèr (Vorraum und Durchfahrt zur Scheune) im EG: rechts der Korpus des Treppenhauses, links die originalen Wandschränke mit Verzierungen im Renaissancestil

Er­halt durch Ge­brauch

Der Zweitwohnungsanteil im Oberengadin liegt bei durchschnittlich 58 %. Umso aussergewöhnlicher mutet da das Projekt des St. Moritzer Architekten Christoph Sauter an: Von 2009 bis 2011 konnte er ein über 350 Jahre altes Engadinerhaus in Madulain zu

Umbau

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Das Hauptwehr des Kraftwerks Rheinau staut den Rhein, wodurch ein nutzbares Gefälle von 10.5 m entsteht. Bis zu 400 Kubikmeter Wasser pro Sekunde werden durch zwei Kaplan-Turbinen geleitet und über einen 300m langen Stollen dem Rhein unterhalb der Rheinschleife zugeführt.

Er­neu­tes Rin­gen um Kraft­werk Rhein­au

Bis Ende 2012 müsste die Restwasserstrecke in Rheinau eigentlich saniert werden. Obwohl es Lösungsansätze gibt, zeichnet sich derzeit noch kein Königsweg ab, der von allen Seiten gutgeheissen wird. Während die Naturschutzorganisationen einen

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