5777 Kelvin Viele physiologische Prozesse des Menschen sind auf Sonnenlicht angewiesen. Doch immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit in künstlich beleuchteten Innenräumen. Die moderne Arbeitswelt verlangt es, die moderne Technik macht es möglich. Unsere
Zugabe gefällig! Während der Zürcher Musentempel am See renoviert wird, konzertiert das Tonhalle-Orchester in einem Provisorium im Maag-Areal. Diese vorübergehende Spielstätte von Spillmann Echsle Architekten kündet von mutiger Voraussicht und einem Gespür für das
Holzbühnen auf Zeit Provisorien ordnet man oft einen architektonisch eher zurückhaltenden Charakter zu. Gegenwärtig entstehen jedoch viele «provisorische» Holzbauten, die nicht nur kostengünstig sind, sondern auch qualitativ hochwertig und gestalterisch eigenständig
Ein Wasserschloss mit «Trockenregionen» Wie setzt der Klimawandel dem Wasserreichtum in der Schweiz zu? Zwar sprudeln Grundwasser und Quellen auch in Trockenzeiten munter weiter. Dennoch sind saisonale und regionale Engpässe zu erwarten. Die Infrastruktur und die Bewirtschaftung der
Trinkwasser: die Versorgung stockt Wie setzt der Klimawandel dem Wasserreichtum in der Schweiz zu? Hunderte Grundwasserbrunnen sind von Stilllegung bedroht, weil sie mittlerweile mitten in Industriezonen liegen. Die Infrastruktur und die Bewirtschaftung der öffentlichen
BIM: Die Macht des Modells Die wenigsten Architektur- und Ingenieurbüros sind darauf vorbereitet: Demnächst wird BIM für alle Bauvorhaben des Bundes zwingend. Für die Umsetzung sorgen SBB und SIA. Doch wem gehört der angehäufte Datenschatz? Mit der Digitalisierung geraten
Digitale Turbulenzen Der Bund hat es publiziert, doch die Branche offenbar noch nicht recht zur Kenntnis genommen: In knapp zwei Jahren wird BIM für alle Hochbauprojekte des Bundes und der bundesnahen Betriebe obligatorisch. Was bringt BIM den Planerinnen und Planern
Schweizer Individuen Im 2018 fertiggestellten Baufeld «Îlot A3», dem ersten Teil des Masterplans von Herzog & de Meuron und Michel Desvigne, stammen die Entwürfe dreier Bauten aus der Feder Schweizer Architekturbüros. Mit Bezug auf die Lyoner Stadttypologie haben Manuel
Jetzt in TEC21 In Lyon trennt der Bahnhof Perrache die historische Kernstadt von der vormals industriell geprägten Halbinsel am Zusammenfluss von Rhone und Saône. Dort läuft nun nach einem Masterplan von Herzog & de Meuron und Michel Desvigne ein neuer Versuch
Autobahn A9, Wallis – die letzten Meter Auch wenn das derzeitige Verkehrsaufkommen den Schluss zulässt, eine durchgehend vierspurige Autobahn zwischen Siders und Brig könnte übertrieben sein – gebaut wird sie gleichwohl.
Die Natur aktiv oder passiv nutzen? Das Gebäude funktioniert nicht für sich allein. Wie es das Standortklima als natürliche Ressource zu nutzen weiss, wird durch das Bebauungsmuster mitbestimmt. Ein Forschungsprojekt hat nun untersucht, ob die Sonne ein relevanter Faktor für
Andreasturm, Zürich Oerlikon Schienenverkehr macht sich oft durch Lärm, Erschütterungen oder Körperschall störend bemerkbar. Der Andreasturm wurde mithilfe einer elastischen Lagerung von seiner Umgebung entkoppelt.
Konventionelles Tragwerk, elastisch gelagert Der Andreasturm steht in Zürich Oerlikon unmittelbar am Bahntrassee. Dies erfordert eine elastische Entkopplung des Skelettbaus von seiner Umgebung.
Wandlungsfähig Direkt neben den Gleisen ist in Zürich Oerlikon ein Bürogebäude nach einem Entwurf der Architekten Gigon/Guyer entstanden, der 80 m hohe Andreasturm.
In der aktuellen Ausgabe von TEC21 Bereits in zwölf Monaten soll die neue Brücke in Genua stehen, was Bewunderung, Lächeln oder aber Kopfschütteln auslösen kann. Offenbar eilt es der italienischen Politik mit dem Wiederaufbau.
Riccardo Morandi: Formen unter Spannung Riccardo Morandi war eine der prägenden Figuren des Ingenieurwesens im 20. Jahrhundert und leistete einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Stahl- und Spannbetonbaus.
System Nummer 9 Das Versagen von System Nummer 9, wie sein Konstrukteur Riccardo Morandi es nannte, riss 43 Menschen in den Tod. Eine Spurensuche.
«Damals glaubte man, Beton halte ewig» Michel Virlogeux gilt als einer der bedeutendsten Brückenbauer der Welt. Nach dem Einsturz des Polcevera-Viadukts in Genua reflektiert er über mögliche Ursachen des Versagens.
An der Grenze In einer Tessiner Gleiskehre, fast schon in Italien, entsteht ein Bundesasylzentrum. Der Entwurf von Lopes Brenna Architekten kann das Problem der weitgehend isolierten Lage nicht lösen.
In der aktuellen Ausgabe von TEC21 Das im März 2019 in Kraft tretende Gesetz zum beschleunigten Asylverfahren ist ein wichtiger Schritt: 60 % aller Verfahren sollen zukünftig direkt in Asylzentren des Bundes stattfinden.
Straff transitorisch Aufgrund des neuen Asylgesetzes entstehen dem Verfahren angepasste Bundesasylzentren. Durch die schwierige Standortsuche geraten die Bedürfnisse der Asylsuchenden in den Hintergrund.
Eine Schule wie eine Schatzkiste Der 2017 fertiggestellte Bau der Mallorquiner TEd’A Arquitectes im freiburgischen Orsonnens vereint moderne Ansprüche an eine Primarschule mit einer traditionellen Bauweise.
Lernen in Pastell Im Herbst 2017 konnte Granges-Paccot FR eine neue Primarschule eröffnen, im Frühling 2018 folgte die Doppelturnhalle. Oeschger Schermesser Architekten schaffen einen attraktiven Ort an komplexer Lage.
Ab Freitag in TEC21 Das HarmoS-Konkordat soll die schweizerische Schullandschaft vereinheitlichen. Dass diese Annäherung architektonisch viel Spielraum lässt, zeigen zwei Primarschulen im Kanton Freiburg.
In der aktuellen Ausgabe von TEC21 Ziegel, Backstein oder Klinker – die oft synonym verwendeten Namen bezeichnen ein und dasselbe Baumaterial: in Öfen gebrannte, aus tonhaltigem Lehm hergestellte künstliche Steine.
Tresor aus Stein Die norddeutschen Hansestädte sind bekannt für ihre markanten Klinkerbauten. Mit dem Neubau der Bremer Landesbank gelang Caruso St John Architects eine herausragende Neuinterpretation.