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espazium magazin

Beiträge, die in espazium magazin – Schweizerische Bauzeitung erschienen sind.

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«Gros­ser Ruhm fusst oft auf Leis­tun­gen wei­te­rer mass­geb­lich Be­tei­lig­ter»

Zu den Artikeln zum Gedenken an Bauingenieur Giovanni Lombardi erinnert ein Leser daran, dass es für herausragende Leistungen oft viele Köpfe braucht.

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Hauptsitz der Helvetia-Versicherung in St. Gallen mit Minergie-Zertifikat (SG-203/SG-1816): Die Architektur wirkt zeitlos, obwohl der Erweiterungswettbewerb vor drei Jahrzehnten stattgefunden hat. Drei von vier Bauten wurden ab 2002 realisiert und mit dem damals jungen Minergie-Zertifikat ausgezeichnet (vgl. «Blühende Fantasie», TEC21 35/2002, S. 7 ). Der Westflügel (linkes Gebäude) wurde 2017 fertiggestellt und ebenfalls zertifiziert. Architektur: Herzog &amp; de Meuron, Basel

«Lie­ber frei­wil­lig als mit Zwang»

1998 wurde das erste Haus in der Schweiz mit dem Energiestandard Minergie ausgezeichnet. 20 Jahre später sind es über 46 000 Minergie-Gebäude.

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Nachhaltiges Bauen
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Von Quo va­dis zum Sta­tus quo

Das Motto «Freespace» der Architekturbiennale hat viele Länder veranlasst, in ihren Beiträgen eine kontemplative Haltung gegenüber der Baukultur einzunehmen.

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Architekturbiennale
Baukultur
In den Corderie wurden die Einbauten entfernt, die meisten Fenster freigelegt und der mittlere Gang leer gelassen. So wird der eindrückliche Raum zu einem prominenten Element der Schau.

Zu viel des Schö­nen

Die Hauptausstellung der Biennale legt den Fokus auf Entwurf und Gestaltung. Anders als vor zwei Jahren sind soziopolitische Probleme meist kein Thema.

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Architekturbiennale
Baukultur
Die Fieud-Serpentine an der Südseite der Gotthard-Passstrasse.

Ein In­ge­nieur, der den Bo­gen raus hat­te

Giovanni Lombardis grössten Projekte waren von Bögen geprägt: Berühmte Bogenstaumauern tragen seine Handschrift, und gebogene Linienführungen von Tunneln bescherten ihm auch mit 80 Jahren noch Erfolge.

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Meisterinnen und Meister

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Contra-Staumauer im Val Verzasca.

«War­um schau­en wir nicht mal, was die­se Com­pu­ter ­ma­chen?»

Andrea Mondada über die Planung und den Bau bedeutender Talsperren, die Entwicklung von Berechnungs­werkzeugen und die Internationa-lisierung des Ingenieurberufs.

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Meisterinnen und Meister
Eine ökonomisch interessante Möglichkeit, um die Energie- und Klimaziele zu erreichen: Am Bürogebäude eines litauischen Glasherstellers wurde eine Testfassade mit verschiedenen semi­transpa­ren­ten Solarmodulen als zweite Haut installiert. Nach Abschluss einer ein­jährigen Testphase ist klar: Die 75 Glas-Glas-Module produzieren insgesamt rund 12.5 MWh Strom jähr­lich. Die Anschaffungskosten der Fassade sind wettbewerbsfähig: Mit 550 Euro/m2 liegen sie ungefähr auf dem Niveau ei­ner Stein- oder

So­la­re Per­spek­ti­ve

100 % Stromversorgung aus erneuerbarer Energie – das ist machbar! In der Schweiz könnte bis zu einem Drittel des jährlichen Strombedarfs über Photovoltaik gedeckt werden.

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Solares Bauen
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Edi­to­ri­al

Wie bringt man möglichst viel Photo­voltaik ins Gebäude? Entscheidend ist, die Potenziale bei den Bestandsbauten auszuschöpfen, die es für die Zukunft energetisch zu ertüchtigen gilt.

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Solares Bauen
Die PV-Fassade «Swissness» besteht aus farbigen Modulen mit Motiven aller Schweizer Kantonsfahnen und der Bundesfahne. Sie demonstriert die Gestaltungsfreiheit von PV-Modulen mit digitalem Farbdruck. In der unteren Reihe sind baugleiche Module – ­allerdings ohne Farbdruck – montiert, die den visuellen und elektrischen Vergleich ermöglichen. Die Jahresproduktion dieser Module beträgt 840 kWh bei einer installierten Leistung von 1.59 kWp.

Neu­es Far­ben­spiel

Unter dem Motto «Schön viel Strom produzieren» arbeiten Schweizer ­Wissenschaftler an architektonisch ansprechenden Lösungen für die gebäudeintegrierte Photovoltaik.

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Solares Bauen
Ein realer Schnitt durch das Gebäude mit temporärer Stahlkonstruktion und angeschnittenen Hourdisdecken. Die temporäre Stahlkonstruktion hält während der Bauphase die ertüchtigte Deckenkonstruktion und das Betondach. Die Teile des entkernten und neu aufgebauten Bereichs konnten unter dem bestehenden Dach nicht mit Baukränen realisiert werden. Die Bauarbeiter mussten in erschwerter Ortbetonbauweise ohne Hebegeräte arbeiten.

Auf­ge­frisch­tes Äqui­va­lent

Der Umbau der ehemaligen Volksbank an der Zürcher Bahnhofstrasse erforderte aufwendige Eingriffe am Tragwerk – manche radikaler, als den beteiligten Planern zunächst lieb war.

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Umbau
Die ehemalige Volksbank grenzt nordseitig an den St. Annahof (Architektur: Otto und Werner Pfister, 1914), südseitig an die Pavillon-Skulptur von Max Bill (1983). An der Bahnhofstrasse liegt die repräsentative Ostfassade mit dem zentral gelegenen Haupt­eingang. In Erd- und 1. Untergeschoss sind heute Läden sowie ein Restaurant untergebracht. Die Geschosse 1–6 belegt eine Anwaltskanzlei.

Bleibt al­les an­ders

Der Umbau durch Tilla Theus und Partner war ein Abwägen zwischen zeitgenössischen ­Bedürfnissen, baukulturellen Überlegungen und dem optimalen Verhältnis von Preis und Leistung.

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Umbau
Innenarchitektur
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In der ak­tu­el­len Aus­ga­be von TEC21

Bis heute zeigt sich der 1925 fertiggestellte Bau der Volksbank erstaunlich flexibel: Die expressiven Räume erleben eine Renaissance als Laden­geschäft, Restaurant und Anwaltskanzlei.

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In der ak­tu­el­len Aus­ga­be von TEC21

Die Oberflächen eines Innenraums, die Farbigkeit und Struktur ihrer Materialien haben grossen Anteil an der Atmosphäre, die einen darin umfängt.

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Im zentralen Wohnraum, dem Blauen Zimmer, stammt die Decke aus den 1990er-Jahren. Unter ihr verbergen sich fragmentarische Reste einer barocken Malerei, auf die sich die neue Wandfarbe bezieht.

Raum­ge­schich­ten

Beim Umbau eines ehemaligen Pfarrhauses im Thurgau beziehen sich Lukas Imhof Architekten auf dessen barocken Ursprung – und auf nachfolgende Eingriffe.

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Umbau
Baukultur
Innenarchitektur
Das geschmeidige Treppen­gelän­der aus unbehandeltem Gips – ein auf­fälliges Element in Reto Kradolfers «Forum Gipserhandwerk» in Weinfelden TG – fordert regelrecht dazu auf, es zu berühren.

«Wir brau­chen ei­nen lee­ren Raum, der für sich spricht»

Das «Forum Gipserhandwerk» in Weinfelden kommt einer Zukunftswerkstatt gleich. Die Architektin und der Bauherr erläutern das Konzept.

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Baukultur
Putz und Farbe
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Ha­mel-Ge­bäu­de, Ar­bon

Normiert und kleinteilig wie ein Zahnrad verkörperte Backstein die Effizienz des Maschinenzeitalters; zu monumentalen Gebilden gefügt feierte er den sozialen Aufstieg der Industriebarone.

Backstein
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Das Hamel-Gebäude mit neuer Funktion: In den 1980er-Jahren wurden solche Industriebauten reihenweise abgebrochen. Heute werden einige erhalten, um neue Quartiere gewissermassen in der Geschichte zu verankern. Ihre handwerkliche Qualität, die bei heutigen Bauten unbezahlbar wäre, verleiht den Nachbarschaften eine Anmutung von Wertigkeit.

In­dus­tri­el­le Pracht

Das Hamel-Gebäude wurde 1907 als Stickereifabrik erbaut. Heute dient es als edle backsteinerne Visitenkarte für ein neues Quartier auf dem Saurer-Areal in Arbon.

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Backstein
Hauke Möller ist Co-Inhaber von Pfister Schiess Tropeano &amp; Partner Architekten und leitete das Projekt mit Rita Schiess.

«Das Kon­zept wur­de dau­ernd hin­ter­fragt»

Interview mit Hauke Möller, Pfister Schiess Tropeano & Partner Architekten, zur Restaurierung des Hamel-Gebäudes.

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Backstein
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Edi­to­ri­al – TEC21 20/2018

Der im Bau befindliche Brenner-Basistunnel soll vor allem eines: den alpenquerenden ­Güter­verkehr auf der wichtigsten Nord-Süd-Verbin­dung von der Strasse auf die Schiene bringen.

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Der Brennerpass im Jahr 2011 (Blick Richtung Norden). Hinten der Brennersee, zentral der Bahnhof mit der Brennerbahn, rechts davon die Autobahn. Die alte Brennerstrasse führt durch den Ort.

Fracht­schleu­se der Al­pen

Ob italienisches Acqua minerale nach Norden, deutschen ­Sprudel nach Süden oder doch sinnvollere Transporte – der ­Brenner hat schon alles kommen und gehen sehen.

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Röhrensystem des Brenner-Basistunnels. Die Länge ist perspektivisch verzerrt.

Vor dem Vor­trieb erst er­kun­den

Schnell zum Törggelen nach Südtirol oder umgekehrt einmal auf die Münchner Wiesn? Mit der Eröffnung des Brenner-Basistunnels rückt diese Vision ab 2027 in erreichbare Nähe.

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Die Gebetshalle der Cambridge Mosque erinnert mit ihrer baum­artigen Freiformkonstruk­tion an einen Palmenhain.

Bri­tisch-mus­li­misch, öko­lo­gisch-mo­dern

Cambridge bekommt eine Moschee, Marks Barfield Architects aus London und Blumer Lehmann aus Gossau erstellten die Freiform des Dachs.

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Holzbau
Nachhaltiges Bauen
Blick in den Parlamentssaal in Lausanne. Das neue Dach holt viel Licht ins Innere.

Re­spekt­vol­le Krö­nung

Das Waadtländer Parlamentsgebäude im Zentrum von Lausanne ist eine Lektion in selbstbewusster Gestaltung im Zwiegespräch von Alt und Neu.

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Holzbau
Plastik «Endlose Linie» des Thurgauer Künstlers Christoph Rüttimann unter einem Brückenbogen im Nachtigallenwäldeli von Basel. Der Park entlang der Birsig, am Weg von der Heuwaage zum Zoo, ist letztes Jahr neu gestaltet worden. Das Aufwertungsprojekt ist über den städtischen Grün­fonds finanziert worden, der seinerseits über die Mehrwert­abschöpfung gespeist wird.

Auf Zu­rück­hal­tung und Viel­falt be­dacht

Die Kantone sind verpflichtet, den planerischen Mehrwertausgleich auf Gesetzesstufe einzuführen. Die beschlossenen Vorschriften unterscheiden sich stark.

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Der Basler Erlenmattpark: ein neuer Landschaftspark mit differenziertem und zoniertem Naturcharakter.

Das Bas­ler Be­grü­nungs­mo­dell

Als erste Stadt der Schweiz verlangt Basel seit über 30 Jahren einen Mehrwertausgleich. Am Rheinknie zahlen Investoren, die höher und dichter bauen, jeweils in den städtischen Grünfonds ein.

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Basel

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Die Schüssinsel in Biel.

Die Bie­ler Bau­lan­dro­cha­de

Biel hat seit 2017 ein Reglement für den Mehrwertausgleich. Bereits davor gelang der Planungsbehörde mit Grundeigentümern die einvernehmliche Aufwertung eines Siedlungsraums.

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