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Biodiversität

Ohne Biodiversität gibt es keine nachhaltige Entwicklung – insbesondere beim Bauen. Biodiverse Freiräume sind ökologisch sinnvoll und erhöhen die Lebensqualität. 

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Grün am Zürcher Viadukt

Mehr­wert auf dem Kon­to der Na­tur

Die Zürcher Kantonalbank hat die Umgebung ihrer Filialen naturnah aufgewertet. Das kommt nicht nur den Mitarbeitenden und der Kundschaft zugute, sondern auch den Wildbienen, Käfern, Vögeln und anderen Kleintieren im Kanton Zürich.

Biodiversität
Telli Aarau Brücke

Tel­li: Mehr Bio­di­ver­si­tät dank Ge­bäu­de­sa­nie­rung

Die Aargauer Telli-Siedlung zeigt, dass dichte Bebauung und Freiräume mit grosser natürlicher Vielfalt kein Widerspruch sind. Eine Exkursion der Vernetzungsplattform Natur 2030 führte durch das Telli-Quartier und zeigte Handlungsspielräume auf.

Biodiversität
espazium magazin
Tina Heger ist Biologin, Lehrbeauftragte an der TU München und Honorarprofessorin an der Leuphana Univeristät Lüneburg. Sie hat zu invasiven Arten doktoriert und zu neuen Ökosystemen geforscht. Heger ist interdisziplinär vernetzt und engagiert sich angesichts der Biodiversitätskrise in vielfältigen Kontexten. Zusammen mit Kunstschaffenden war sie Mitgründerin einer NGO zur Förderung der Mensch-Natur-Beziehung.

«Wir brau­chen Na­tur über­all»

Für die Biologin Tina Heger steht die Beziehung zwischen Mensch und Natur im Zentrum ihrer Arbeit. Im Interview plädiert sie deshalb dafür, dass es auch in Städten überall Natur braucht, um mit ihr in den Dialog zu treten.

Biodiversität
Öffentlicher Raum
espazium magazin
Lanschaft des Schweizerischen Nationalparks

Bio­di­ver­si­tät geht uns al­le an

Der Klimawandel schreitet voran, die Biodiversität steht weltweit unter Druck. Vielen Menschen ist bewusst, dass Handeln dringend notwendig ist. Dennoch geht es nur langsam voran. Woran liegt das? Versuch einer Auslegeordnung.

Biodiversität
Blick über das Neeracherried im Kanton Zürich

Schutz der Bio­di­ver­si­tät

Funktionierende Ökosystemleistungen und intakte Biodiversität sind überlebenswichtig und gleichzeitig bedroht. Um Ökosysteme zu schützen und die Biodiversität zu erhalten, wird grosse Hoffnung in den Aufbau einer ökologischen Infrastruktur gesteckt

Biodiversität

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Eine der Spiellandschaften der Siedlung Grammet in Liestal.

«Gram­met»: Grün woh­nen an der Er­golz

Ein öffentlicher naturnaher Innenhof dient als grünes Zentrum der Siedlung Grammet in Liestal.

Biodiversität
Die Siedlung Im Zelg in Uster setzt auf Freiräume mit naturnaher Gestaltung, multifunktionalen Grünflächen und nachhaltiger Regenwasserbewirtschaftung.

«Im Zelg»: Woh­nen in viel­fäl­ti­gem Grün

Der Freiraum des Wohnensembles «Im Zelg» setzt auf naturnahe Gestaltung, multifunktionale Grünflächen und nachhaltige Regenwasserbewirtschaftung – alles nach dem Platine-Prinzip.

Biodiversität
Gemüse, Obst und Kräuter wachsen am Boden, an Fassaden und auf den Dächern und bieten Menschen und anderen Tieren Nahrung.

«In den Bäu­men»: Per­ma­kul­tur trifft Holz­bau

In Egg verschmelzen drei Holzhäuser mit der Umgebung und schaffen einen biodiversen Wohnraum. Die Siedlung zeigt, wie Permakultur, Regenwassermanagement und essbare Ökosysteme in einem lebenswerten Wohnumfeld ineinandergreifen.

Biodiversität
Aus Industrie wird ein grüner und belebter Innenhof: Die Siedlung Krokodil in Winterthur.

«Kro­ko­dil»: Be­grün­ter Hof im ehe­ma­li­gen In­dus­trie­are­al

Der grüne Innenhof der Wohn­siedlung Krokodil im ehemaligen Sulzerareal in Winterthur erinnert an verlassene Areale, die von der Natur zurückerobert werden. Das Areal zeigt: Verdichtung und Biodiversität sind kein Widerspruch.

Biodiversität
Hygroskin_Winkelriedstrasse-0021-HighRes-©Samuel_Bramley

Tem­po­rär be­grünt mit Hy­gro­s­kin

Grünräume auch auf versiegelten Flächen verbessern das Stadtklima und erhöhen die Biodiversität. In Luzern werden darum derzeit nach dem flexiblen Prinzip Hygroskin temporäre Grünräume realisiert. Wie das funktioniert, erklären Timur Babacanli von

Biodiversität
Hitzeminderung
Diese ZKB-Filiale in Regensdorf wurde naturnah umgestaltet.

Bio­di­ver­si­tät im Port­fo­lio

Der naturnahe Unterhalt von Grünflächen verbessert die Biodiversität und kann sogar Kosten sparen. Die Umstellung auf eine naturnahe Umgebungspflege ist dennoch ein Hürdenlauf.

Biodiversität
Cover Sonderheft &quot;Biodiversität im Siedlungsraum&quot;

Bio­di­ver­si­tät im Sied­lungs­raum: Na­tur ist Mehr­wert

Städte und Siedlungsräume sind Lebensräume voller Vielfalt. Die Sonderpublikation vereint Beispiele aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin und zeigt, wie durch kluge Planung, Vernetzung und Pflege wertvolle Naturflächen entstehen können

Biodiversität
Parco Casarico

Be­wohn­tes Grün: Land­schaft, Ar­chi­tek­tur und Nach­hal­tig­keit

Der Parco Casarico wurde nach ökologischen Kriterien sowie mit Augenmerk auf Resilienz gegenüber dem Klimawandel entworfen, um Nachhaltigkeit, urbane Qualität und soziales Wohlbefinden miteinander zu verbinden.

Biodiversität

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Auch auf Dächern mit Solarinstallationen findet sich Raum für vielfältige Pflanzen, die wiederum Nahrung und Lebensraum für Insekten und Vögel sind.

Bio­di­ver­si­tät in der Im­mo­bi­li­en­wirt­schaft

Vom Randthema zum strate­gischen Hebel: Zahlen, Fakten und Tendenzen aus ökonomischer Sicht.

Biodiversität
Wildbienen als Motor der Biodiversität

Bio­di­ver­si­tät: Tools und Hin­wei­se

Mehr Grün, mehr Vogelzwitschern, mehr Lebensqualität – nur wie? Die Tool-Sammlung aus der Sonderpublikation «Biodiversität im Siedlungsraum» hilft Planenden dabei, mehr Biodiversität zu schaffen.

Biodiversität
Schmale Wege verbinden die Gebäude, der Grossteil des Freiraums ist grün. Sträucher nahe den Häusern schaffen Privatsphäre in den unteren Etagen, viele Obstbäume und Beerensträucher laden zum Naschen ein.

Bio­lo­gi­sche Viel­falt auf al­len Ebe­nen

In Crissier (VD) zeigt die Arealentwicklung Arbora, wie Lebensqualität entsteht, wenn biologische Vielfalt zur Grundlage der Stadtentwicklung wird.

Biodiversität

Un­ter dem Pflas­ter: Das Le­ben

Die Umgebungsgestaltung des Nutzungsplans 1 (NP1) des Lausanner Stadtviertels «Plaines-du-Loup» wurde von mehreren Büros für Landschaftsarchitektur entworfen und ausgeführt, und doch ist aus den Teilstücken ein stimmiges Ganzes geworden. Böden

Biodiversität
Flache Bachbereiche laden zum Spielen mit Wasser ein – mitten im Siedlungsgebiet und in naturnaher Umgebung. So können Kinder auf spielerische Weise eine Beziehung zur Natur entwickeln: Eine Erfahrung, die weltweit abnimmt.

Vom Frei­raum her pla­nen

Auf dem Areal Ziegeleipark in Horw dient der revitalisierte Bach als Leitelement des ganzen Neubausiedlung.

Biodiversität
Begruenung Ueberlandpark Zuerich Schwamendingen

Kli­mala­bor Be­ton­fel­sen

Auf der Einhausung der Autobahn A1 Höhe Zürich-Schwamendingen gedeiht ein vielfältiger Naturraum ohne fixe Bewässerung und auf spärlichem Erdreich. Das Parkband vernetzt den Glattraum mit dem Zürichberg in einer Abfolge von Gärten, Magerwiesen und

Biodiversität
Einhausung Schwamendingen

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Der Barfuss-Rundgang über Äste, Steine und Tannenzapfen belebt die Sinne.

Bin­ding Preis 2025: Wo Viel­falt Wur­zeln schlägt

Der Binding Preis für Biodiversität 2025 geht an die Naturwerkstatt Eriwis im Kanton Aargau. Dort entstand ein ökologisch wertvoller Lebensraum in einer ehemaligen Tongrube. Der Anerkennungspreis 2025 geht an den Zürcher Quartiergarten Hard.

Biodiversität
asphaltknackerinnen-stampfenbachstrasse-zuerich-vorher

Grau in Grün ver­wan­deln

In den Städten und Agglomerationen der Schweiz sind im Durchschnitt über 60 % der Fläche versiegelt. Die Asphaltknackerinnen wollen das ändern: Seit 2023 entsiegeln sie städtische Flächen in Zürich. Seit diesem Jahr sind sie auch in Luzern und

Biodiversität
Hitzeminderung
Bei der Überbauung in Villmergen wurde das Potenzial für Biodiversität ­ausgeschöpft.

Web­tools, die auf Bio­di­ver­si­tät bau­en

Zwei neue digitale Hilfsmittel unterstützen die Bau- und Immobilienbranche dabei, die Biodiversität bei Projekten zu stärken.

Digital
Biodiversität
Die renaturierte Aue Reussegg.

Neu­er Raum für die Bio­di­ver­si­tät

Mit dem Durchstich der Reuss in die neue 20 ha grosse Aue Reussegg in Sins AG kann diese nun ihre volle Dynamik entfalten. Es entwickelt sich ein Hotspot der Biodiversität, eine Oase für die Bevölkerung und ein Wasserspeicher, der gleichzeitig als

Biodiversität
Die SIA-Vorstandsmitglieder Urs Rieder, Präsident des Fachrats Klima und Energie, und Barbara Wittmer, Präsidentin des Fachrats Raumplanung, erklären, warum Biodiversität für einen nachhaltig gestalteten Lebensraum wichtig ist, und warum sie und weitere Interessen früh im Planungsprozess abzuwägen sind.

«Wer sich nicht für Bio­di­ver­si­tät ein­setzt, ver­hin­dert lang­fris­tig Wirt­schaft­lich­keit und Le­bens­qua­li­tät»

SIA
Biodiversität
Bis 2040 soll die Schweiz über eine funktionsfähige ökologische Infrastruktur verfügen: ein landesweites Netz von Flächen, die für die Biodiversität wichtig sind. Die Gemeinde Mandach AG hat mit spezifischen Massnahmen zur Förderung der Biodiversität einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Firma apiaster hat hier gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung 38 Feldbäume gepflanzt, Weiher angelegt und Trockenmauern saniert.

Da­mit die Na­tur wie­der Ein­zug hal­ten kann

Eine funktionierende ökologische Infrastruktur ist wichtig für die Biodiversität und den Kampf gegen den Klimawandel. Doch wie sieht ein solches Netzwerk aus und wie kann es gefördert werden? Beispiele aus dem Kanton Aargau weisen in die richtige

Biodiversität

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Kastanienbaum im Centovalli in Blüte.

«In den Schutz­wäl­dern wer­den wir Pro­ble­me be­kom­men»

Der Wald auf der Alpensüdseite ist ein anderer als nördlich des Gotthards. Gegenwärtig verändert er sich in atemberaubendem Tempo. Hier zeigt sich heute, was vielleicht morgen oder übermorgen auch in der Nordschweiz geschehen wird. Ein Gespräch über

Biodiversität
Tessin
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