Prof. emeritus für Architekturtheorie am Institut gta der ETH Zürich Adolf Krischanitz: Grauzonen und Farbwelten Zwischen Wien und der Schweiz entfaltet Adolf Krischanitz eine eigenständige architektonische Haltung. Weniger durch gebaute Werke als durch Diskurs, Lehre und Netzwerke wirksam, prägte er die Schweizer Architektur als katalytische Figur – mit einem 20 Jahre Quart Verlag Heinz Wirz und seine Familie haben die Entstehung und die Publikationen des Quart Verlags mit schweizerischer Präzision und Understatement geprägt. Eine Würdigung mit persönlichem Hintergrund. Das Bauhaus weiterweben Die Lehre am Bauhaus bezog ihre Energie aus dem erklärten Willen zum Experiment, zum individuellen Handeln. Eine Methode, die heute zwischen digitalen und theoretischen Aspekten der Ausbildung wieder einen prominenten Platz einnehmen muss. Utopie mit System In den 1920er-Jahren machte der Architekt Béla Sámsondi Kiss eine Entdeckung: Verlorene Gipsschalungen und eine dünne Betonschicht bilden einen neuartigen, harten Verbundbaustoff. Analogien und Attitüden In den 1980ern hat die Analoge Architektur an der ETH Zürich die Entwurfsmethoden revolutioniert. Die Projekte waren neu und eigenwillig. Werbung Politik, Prozess oder Produkt? In den 1930ern grenzte «Baukultur» die eigene Tradition gegen die internationale Moderne ab. Später stand der Begriff für eine «heile» Welt … Wie Steine im Fluss der Zeit Wer das Wort Denkmal hört, sieht meist erst einmal eine Reiterstatue vor dem inneren Auge. Tatsächlich gibt es aber ganz unterschiedliche Denkmäler und Mahnmale auch heute noch. Die das Glück hatten, ihn zu kennen Heute würde man das Engagement von Aldo Rossi (19311997) an der ETH Zürich Anfang und Mitte der 1970er-Jahre als «Win-win-Situation» bezeichnen: Rossi erschloss für sich architektonisches Neuland und füllte das geistige Vakuum, das die Studierenden
Adolf Krischanitz: Grauzonen und Farbwelten Zwischen Wien und der Schweiz entfaltet Adolf Krischanitz eine eigenständige architektonische Haltung. Weniger durch gebaute Werke als durch Diskurs, Lehre und Netzwerke wirksam, prägte er die Schweizer Architektur als katalytische Figur – mit einem
20 Jahre Quart Verlag Heinz Wirz und seine Familie haben die Entstehung und die Publikationen des Quart Verlags mit schweizerischer Präzision und Understatement geprägt. Eine Würdigung mit persönlichem Hintergrund.
Das Bauhaus weiterweben Die Lehre am Bauhaus bezog ihre Energie aus dem erklärten Willen zum Experiment, zum individuellen Handeln. Eine Methode, die heute zwischen digitalen und theoretischen Aspekten der Ausbildung wieder einen prominenten Platz einnehmen muss.
Utopie mit System In den 1920er-Jahren machte der Architekt Béla Sámsondi Kiss eine Entdeckung: Verlorene Gipsschalungen und eine dünne Betonschicht bilden einen neuartigen, harten Verbundbaustoff.
Analogien und Attitüden In den 1980ern hat die Analoge Architektur an der ETH Zürich die Entwurfsmethoden revolutioniert. Die Projekte waren neu und eigenwillig.
Politik, Prozess oder Produkt? In den 1930ern grenzte «Baukultur» die eigene Tradition gegen die internationale Moderne ab. Später stand der Begriff für eine «heile» Welt …
Wie Steine im Fluss der Zeit Wer das Wort Denkmal hört, sieht meist erst einmal eine Reiterstatue vor dem inneren Auge. Tatsächlich gibt es aber ganz unterschiedliche Denkmäler und Mahnmale auch heute noch.
Die das Glück hatten, ihn zu kennen Heute würde man das Engagement von Aldo Rossi (19311997) an der ETH Zürich Anfang und Mitte der 1970er-Jahre als «Win-win-Situation» bezeichnen: Rossi erschloss für sich architektonisches Neuland und füllte das geistige Vakuum, das die Studierenden