Performance Gap – nein danke!

Zwischen dem berechneten Energiebedarf und dem gemessenen Verbrauch von Gebäuden gibt es zuweilen eine erhebliche Differenz. Der nationale Gebäudetechnik Kongress 2017 untersucht, wie man das ändern kann.

Viola John Konstruktion/nachhaltiges Bauen, Redaktorin TEC21

Wann stimmen endlich Planungswerte und Realität überein? Unsicherheiten und ungenaue Annahmen während der Planungsphase, aber auch Ungenauigkeiten während der Ausführung  eines Gebäudes beeinträchtigen noch immer die Genauigkeit des ­vor­ausberechneten Energiebedarfs. Auch Gebäude, bei denen im Vorfeld besondere Anstrengungen zur Verbesserung der energetischen Performance unternommen wurden, erfüllen deshalb in der Praxis nicht unbedingt die Erwartungen. Doch das muss nicht für immer so bleiben. Neue Technologien und der Einsatz von Building Information Modelling (BIM) und Computersimulationen bieten immer bessere Möglichkeiten, um Planung und Umsetzung miteinander abzustimmen.

Die Lücke schliessen

Der Gebäudetechnik Kongress 2017 bringt Forschende, Planende unterschiedlicher Disziplinen, Ausführende und Betreiber zusammen, um aufzuzeigen, welche technischen Innovationen zur Lösung des Problems Performance Gap beitragen können. Der Kongress dient nicht nur dem fachübergreifenden Austausch von Wissen und Informationen, sondern bietet allen am Lebenszyklus von Gebäuden Beteiligten eine Auseinandersetzung mit dem Mehrwert innovativer Technik am Bau. Es ist höchste Zeit, den Per­formance Gap zu schliessen. 

Bereits vor zwei Jahren hat TEC21 dem Performance Gap eine Ausgabe gewidmet (vgl. TEC21 49/2015). Diese und viele weitere Beiträge finden Sie in unserem E-Dossier.

Nationaler Gebäudetechnik Kongress 2017
«Innovation und Performance Gap»
5. Oktober 2017, 8.45–17.15 Uhr,
KKL Kultur- und Kongresszentrum Luzern.
Mehr Infos und Anmeldung: www.gebaeudetechnik-kongress.ch

ARCHIV: Die Ausgaben seit 2013

Abonnieren Zum Archiv