Ge­bäu­de­be­trieb zwi­schen An­spruch und Wir­kli­ch­keit

Editorial

Data di pubblicazione
03-12-2015
Revision
09-12-2015

Neue, aber auch bestehende Gebäude werden an einem wachsenden Leistungskatalog gemessen. Neben funktionalen Vorzügen sind Komfort, Wohlbefinden und Energieeffizienz die hauptsächlichen Nutzeransprüche. Die aufwendige Maschinerie bei der Organisation oder in der Gebäudetechnik, die bisweilen dahintersteckt, bleibt jedoch meistens unerkannt. Hellhörig machen höchstens Befunde, dass neu installierte Komponenten, Anlagen oder Systeme oft nicht auf Anhieb leisten, was beabsichtigt, geplant und bestellt worden ist.

«Performance Gap» ist der neudeutsche Begriff dafür, dass eine Kluft die Planung einfacher und komplexer Gebäude von deren Betrieb trennt. Damit sich diese aber nicht zum Systemfehler ausweitet, braucht es eine Qualitätssicherung nach Inbetriebnahme. Zudem sind aufmerksame Bauherrschaften, Architekten und Fachplaner gefragt, die sich auch für die Nutzungsphase verantwortlich zeigen wollen.

Wie lässt sich der Performance Gap überwinden? Die neue Ausgabe von TEC21 benennt die entscheidenden Faktoren und stellt gelungene Beispiele vor.

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