Con­struc­tive Alps: die No­mi­nier­ten

Die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein führen zum fünften Mal die internationale Auszeichnung «Constructive Alps» durch. Die Jury hat aus über 300 Einreichungen 28 Projekte nominiert, die klimabewusstes Sanieren und Bauen in den Alpen beispielhaft umsetzen.

Publikationsdatum
15-04-2020

Aus 328 Bauten hat die achtköpfige Jury in vier Videokonferenzen während dreier Tage 28 Gebäude in die engere Auswahl genommen. Nebst Wohnhäusern und Gewerbebauten zählen dazu auch Berggasthäuser, eine Kapelle, Kindergärten und kulturelle Zentren – elf Sanierungen, ein Ersatzneubau sowie sechzehn neue Gebäude.

Neun Projekte aus der Schweiz haben es in die engere Auswahl geschafft:

  • Haus am Schopfacker, Trogen
  • Landwirtschaftliches Zentrum SG, Salez
  • Casa Mosogno, Onsernone
  • Bergstation Chäserrugg, Unterwasser
  • Gasthaus Hergiswald, Obernau
  • Neubauten Areal Pulvermühle, Chur
  • Gemeinschaftshaus St. Ursula, Brig
  • Berggasthaus Ortstockhaus, Braunwald
  • Haus für Kleinkinder «Storchennest», Grabs

Die Jury wird nun die Bauten vor Ort besichtigen und mit den Bauherrschaften, Architekturbüros und Nutzerinnen und Nutzern Gespräche führen.

Relevant für das Juryurteil ist nicht nur die Klimafreundlichkeit der Bauten, gemessen in Energiekennzahlen und grauer Energie für den Bau, sondern auch deren Beitrag für ein zukunftsgerichtetes Leben und Wirtschaften in den Alpen. Mit dem Architekturpreis tragen die in der Alpenkonvention verbundenen Alpenländer (Frankreich, Deutschland, Österreich, Slowenien, Liechtenstein, Italien, Monaco und die Schweiz) dazu bei, ihre klimapolitischen Ziele umzusetzen.

Am 6. November 2020 werden im Alpinen Museum Bern die drei Preisträger gekürt sowie der Katalog und die Ausstellung präsentiert. Letztere wird anschliessend als Wanderausstellung zum nachhaltigen Bauen in den Alpen von Ljubljana bis Nizza unterwegs sein.

www.constructivealps.net

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