Himmel aus Holz

Editorial

Holzdächer sind ein archaisches Bauelement. Doch im Gegensatz zu anderen Bauweisen ist der zeitgenössische Holzbau bereits heute mit moderns­ten Computertechnolo­gien verbunden.

Danielle Fischer Architektur, Redaktorin TEC21

Holzdächer sind ein archaisches Bauelement. Man denke an Berghütten, asiatische Tempel, mittelalterliche Burgen, romanische Kirchen oder französische Schlösser – immer ist ein typisches Dachbild mit dem jeweiligen Bau verbunden. Bis heute sind Holzdächer charak­teristischer Ausdruck ihrer Zeit und schützen, krönen, schmücken – bescheiden oder als architektonische Glanzstücke – wie Schirme, Hüte oder Baumkronen ihr Gebäude.
Bauten widerspiegeln immer auch die Möglichkeiten des technisch Mach­baren. Im Gegensatz zu anderen Bauweisen ist der zeitgenössische Holzbau bereits heute mit moderns­ten Computertechnolo­gien verbunden – BIM gehört hier längst zum Standard.
Die Statik solcher Dächer erfordert von den Ingenieuren oft äusserst komplexe Berechnungen und von den Architekten eine noch präzisere und engere Zusammenarbeit mit Planern und Handwerkern. Die Logistik erfolgt meist just in time, und der Transport über Strassen, Flüsse und das Meer ist millimeter- und stundengenau geplant.
Schweizer Firmen kommt bei der Entwicklung und Produktion solcher Dachelemente international eine Schlüsselrolle zu. In diesem Heft betrachten wir zwei konstruktiv und gestalterisch sehr unterschiedliche Beispiele.

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Respektvolle Krönung

 

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