Ge­nos­sens­chaft Kalk­breite plant neue Über­bauung in Zü­rich

Die Genossenschaft Kalkbreite will an der Zollstrasse in Zürich eine Überbauung mit rund fünfzig Wohnungen, Gewerberäumen und einem Kindergarten bauen. Stadt Zürich und SBB verkaufen dafür das 5000 Quadratmeter grosse Grundstück.

Revision
14-10-2016

Stadt und SBB verkaufen ihre Grundstücke zu den gleichen Konditionen, wie der Zürcher Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Der Kaufpreis für die beiden städtischen Parzellen mit einer Fläche von 1285 Quadratmetern beträgt 2,183 Millionen Franken.

Der städtische Landanteil liegt überwiegend vor der Baulinie. Für sich allein sei er nicht überbaubar, heisst es in der Mitteilung weiter. Der Verkauf des städtischen Landes muss noch das Stadtparlament bewilligen.

Stadt und SBB hatten den Verband Wohnbaugenossenschaften beauftragt, das Areal unter gemeinnützigen Wohnbauträgern auszuschreiben. Den Zuschlag erhielt die Genossenschaft Kalkbreite, die bereits auf dem Kalkbreite-Areal in Aussersihl ein Wohn- und Gewerbehaus realisiert hat.

Bezug für 2020 geplant

Nun soll zwischen Zollstrasse und Gleisanlage das "Zollhaus" entstehen. Das Amt für Hochbauten hatte dafür einen offenen Projektwettbewerb mit Einbezug von Genossenschaft und Quartier durchgeführt. Das Siegerprojekt des Zürcher Architektenteams Enzmann Fischer Partner AG besteht aus drei Gebäuden.

Neben 48 Wohnungen gibt es unter anderem ein Pensionszimmer, ein Restaurant, ein Bistro, Verkaufs- und Dienstleistungsflächen sowie Gemeinschaftsräume. Die Wohnungen werden nach Kostenmiete vermietet. Die Genossenschaft will das Baugesuch im Herbst 2016 einreichen, Baubeginn ist für 2018 geplant, Bezug für 2020.

Da die städtischen Grundstücke im Kreis 5, die Parzelle der SBB aber im Kreis 4 liegt, ändert die Stadt wegen der neuen Überbauung die Stadtkreisgrenze. Das zusammengelegte Areal gehört künftig vollständig zum Stadtkreis 5.

TEC21 hat in der Ausgabe 26-27/2014 ausführlich über die Überbauung Kalkbreite berichtet.

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