SIA, quo vadis?

Der SIA hat sich von seinem Geschäftsführer und dessen Stellvertreter getrennt. Wie geht es nun weiter? Welche strategischen Ziele verfolgt der wichtigste Berufsverband des Schweizer Bauwesens?

Judit Solt Fachjournalistin BR, Chefredaktorin TEC21

Keine zwei Wochen ist es her, dass sich der SIA von seinem Geschäftsführer und dessen Stellvertreter im gegenseitigen Einvernehmen getrennt hat. Über die Hintergründe dieses für Aussenstehende unerwarteten Schritts wurde Stillschweigen vereinbart. Entsprechend beschränkt sich die mediale Berichterstattung zurzeit auf Gerüchte, Mutmassungen und mehr oder minder deutliche Andeutungen.

Diesen Spekulationen schliessen wir uns nicht an. Die Differenzen zwischen Vorstand und Geschäftsführung interessieren uns weniger als der Auftritt des SIA nach aussen. Mit welcher ge­sellschaftspolitischen Strategie will sich der wichtigste Schweizer Berufs­verband von Bau-, Tech­nik- und Umweltfachleuten künftig für die Interessen seiner Mitglieder engagieren? Kann er faire Honorare für qualifizierte Leistungen durchsetzen? Welche Konsequenzen hat die digitale Transformation für Planerinnen und Planer? Welche Position vertritt der SIA in Bezug auf die RPG-Revision, das CO2-­Gesetz, die Digitalisierung, die För­de­rung der Baukultur?

Nachdem der SIA ein offizielles Video mit Prä­si­dent Stefan Cadosch pub­liziert hat, haken wir nach. Lesen Sie unser Interview mit dem SIA-Präsidenten ­in der nächsten Ausgabe von TEC21 – in weiteren zwei Wochen …
 

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