In­ter­view mit Pao­lo Pog­gia­ti, Di­rek­tor der Ab­tei­lung für Rau­ment­wic­klung

VIDEO

Durch vertikales Bauen wird es möglich, Land und Energie zu sparen. Aber ist es in jedem Kontext eine angebrachte Lösung? Paolo Poggiati, Landschaftsarchitekt und Direktor der Abteilung für Raumentwicklung des Kantons Tessin, reflektiert über das vertikale Bauen und bezieht sich auf die Situation in der italienischen Schweiz.

Data di pubblicazione
30-06-2020

Video in Italienisch / 4’55 min

Bei einer näheren Betrachtung der Verteilung der Türme in der Schweiz wird schnell eine Konzentration auf Städte und Agglomerationen deutlich. Im Tessin beschränken sich die wenigen stark besiedelten Gebiete hauptsächlich auf die drei grössten Städte Lugano, Bellinzona und Locarno – im Übrigen immer noch kleine Ortschaften. Keines der dortigen Gebäude übersteigt fünfzehn Stockwerke und der Grossteil der Bevölkerung bevorzugt Wohnungen in niedrigeren Häusern, wie sie im « Periurbano » vorzufinden sind. Die geringe Dichte hat eine starke, wenn auch unerwünschte Zersiedelung zur Folge und das verfügbare Bauland ist grösstenteils bereits bebaut.

Natur und Naturschutz sind zentrale Themen im Tessin. Der Kanton versucht seit Jahren die Zersiedelung einzudämmen und fördert den Erhalt und die Aufwertung der Landschaften. Als Direktor der Abteilung für Raumentwicklung beschäftigt sich Paolo Poggiati eingehend mit diesen Themen. Im Interview erläutert er die aktuellen Herausforderungen des Kantons.

Alle Artikel des Dossiers «Vertikales Wohnen»

 

Wohnraum Turm – Renaissance einer Form der Verdichtung,  Tania Perret

 

Hochhauswohnen im Wandel der Zeit, Eveline Althaus

 

Video 01 – Antoine Hahne, architeckt, Pont12, Lausanne

 

Video 02 – Paolo Poggiati, Landschaftsarchitekt, Bellinzona

 

Video 03 Maria Lezzi, Direktorin des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE)

 

Turm und Wolkenkratzer. Eine kurze Geschichte des Hochhauses, Matteo Moscatelli

 

Video 4 - Heinrich Degelo , architekt, Basel

 

Video 5 Fredy Hasenmaile, Managing Director bei der Credit Suisse

 

Video 6 – Etienne Räss, Bauingenieur und Stadtplaner, Leiter von La Fabrique de Malley