Im­mo­bi­li­en und En­er­gie – Kom­pass für In­ves­to­ren

Editorial

Publikationsdatum
15-11-2018
Revision
15-11-2018

Die Frage «Was?» ist schnell beantwortet: Um den Energieverbrauch von Gebäuden und auch den Ausstoss von Treibhaus­gasen zu senken, bedarf es punktueller bis umfassender Erneuerungsmassnahmen. Etwas ausführlicher sind die Antworten zum «Wie?» oder «Wann?». Denn dafür muss man sich erst eine genaue Übersicht verschaffen, welche Möglichkeiten zur energetischen Erneuerung es gibt respektive wie sich diese in der Nutzungsperiode eines Gebäudes mit anderweitigen Eingriffen kombinieren lassen. 

Diese durch das nationale Programm EnergieSchweiz geförderte Publikation ist aber kein Lehrmittel, das eine Fach­anleitung für Gebäudeplaner enthält; vielmehr geht es darum, machbare Strate­gien und praxiserprobte Lösungsvarian­ten für eine nachhaltige Verbesserung des Gebäudebestands aufzuzeigen.

Wer soll sich davon angesprochen fühlen? Das Gebäudeeigentum in der Schweiz ist breit verteilt. Fast ein Drittel aller Wohnbauten gehören aber institu­tionellen Investoren oder Wohnbaugenossenschaften. Gemeinsam ist beiden Trägerschaften eine langfristige Perspektive im Umgang mit dem werthaltigen ­Eigentum. Die Frage, «warum» man sich nun für Immobilien und Energie interessieren soll, lässt sich daher einfach klären. Wer heute sinnvoll in die Gebäudesub­stanz investiert, kann seine Liegenschaften fit für die Zukunft machen und sich damit einen Marktvorteil verschaffen. Das sichert eine nachhaltige Rendite.

Der Artikel ist erschienen im Sonderheft «Immobilien und Energie», ein Projekt mit dem Immobilienberatungsunternehmen Wüest Partner und mit Unterstützung von Energie­Schweiz. Weitere Beiträge zum Thema haben wir in einem digitalen Dossier zusammengestellt.

Verwandte Beiträge