«Wachs­tum er­mög­li­chen, Be­wil­li­gungs­ver­fah­ren ver­kür­zen, Nor­men ver­ein­fa­chen»

Wahlen 2023

Im Herbst finden die eidgenössischen Wahlen statt. Wer soll die Herausforderungen anpacken, die im Bereich Raumentwicklung, Klima und Energie auf uns zukommen? Wir haben politisch engagierte Baufachleute aller Parteien zu ihren Zielen befragt. Heute: Adrian Risi, SVP, Zug.

Publikationsdatum
26-07-2023

STECKBRIEF


Adrian Risi, geb. 1962, ist dipl. Betriebsökonom FH. Er ist Unternehmer und Geschäftsführer der Risi Immobilien AG und kandidiert für den Nationalrat.

 

Parteizugehörigkeit: Schweizerische Volkspartei SVP
Frühere politische Ämter: keine
Aktuelles politisches Amt: Kantonsrat Kanton Zug


Welches Ereignis hat Sie dazu motiviert, sich politisch zu engagieren?

Der Kampf von Christoph Blocher gegen den Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) hat mich politisiert. Als Unternehmer sehe ich täglich, wie die Schweiz von linker Seite und durch die Bürokratie ins Verderben geführt wird. Daher engagiere ich mich seit Jahren in der Politik.


Weshalb in dieser Partei?

Die SVP ist die einzige Partei, die die Probleme benennt und Lösungen dafür bereithält. Sie ist die einzige Partei, die wirklich für den Erfolg der Schweiz einsteht.


Hängt Ihre politische Motivation mit Ihrem Hintergrund bzw. Ihrer Tätigkeit in der Planungs- und Baubranche zusammen?

Unter anderem, ja. Die Verfahren werden immer komplizierter und führen zu immer grösseren Problemen. Zudem wird die Versorgung mit Baumaterialien immer schwieriger.

→ Wählen Sie! Die Interviewreihe von TEC21 gibt politisch engagierten Baufachleuten unterschiedlicher Parteien das Wort. Alle Interviews finden Sie hier.


Welche Ziele wollen Sie in Ihrem aktuellen politischen Amt bzw. nach einer allfälligen Wahl in den Nationalrat erreichen?

Energieprobleme müssen dringend gelöst werden, die Bewilligungsverfahren müssen vereinfacht werden und gesamtpolitische Themen wie die Migration müssen angegangen und gelöst werden. Zudem ist es mein Ziel, den Untergang der Schweiz durch einen EU-Betritt zu verhindern.


Verfolgen Sie auch politische Ziele, die spezifisch mit dem Planungs- und Bauwesen zu tun haben?

Ja. Mir ist es wichtig, Wachstum zu ermöglichen, Bewilligungsverfahren zu verkürzen und Normen (z.B. Lärmnormen) zu vereinfachen.


Warum sind diese Ziele relevant?

Nur so können wir uns weiterentwickeln.


Wie vermitteln Sie Ihre Ziele an die Wählerschaft und an andere politische Akteure?

Mit praktischen Beispielen.


Werden Sie gehört? Woran erkennen Sie das?

Ich schreibe Leserbriefe, die zu Reaktionen führen.


Braucht es mehr Planungs- und Baufachleute, die sich politisch engagieren?

Unbedingt! Vor allem braucht es mehr Unternehmer in der Politik.


Weshalb ist es wichtig, dass Planungs- und Bauthemen in den politischen Diskurs einfliessen?

Weil sie für die Entwicklung der Schweiz fundamental sind.


Welchen spezifischen politischen Beitrag sollten Planungs- und Baufachleute im Dienst der Öffentlichkeit leisten?

Sie sollen politisch tätig sein, aber auch laufend informieren.

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