Mig­ge – Die ori­gi­na­len Gar­ten­plä­ne

Publikationsdatum
10-04-2019

Nun liegen die Forschungsergebnisse vor: Im August 2017 widmete TEC21 dem Schaffen von Leberecht Migge (1881–1935), dem vielbeachteten Protagonisten reformatorischer Gartenanlagen, eine eigene Ausgabe (TEC21 34/2017). Kurz zuvor war ein ganzes Konvolut an Plänen und Skizzen per Zufall entdeckt worden, die seine zahlreich überlieferten Schriften nun ergänzen. Migges Überlegungen wurden zur Grund­lage für Kleingartenanlagen und zu städtebaulichen Konzepten, die ­einen Beitrag zur Ernährung der Bevölkerung leisten konnten.

Die Autoren – Hansjörg Gadient, Leiter des Archivs für Schweizer Landschaftsarchitektur und Professor an der Hochschule  Rapperswil, sowie seine beiden Mitarbeitenden – ha­ben das Buch nach Einführungen zu Leben und Bedeutung Migges typologisch nach Gartenbauaufgaben gegliedert: von Landhausgärten über Stadtplanungen und Volksparks, Siedlungen und Laubengärten bis zu Friedhöfen. Ein eigenes Kapitel ist dem 1944 zerstörten Landsitz Ury gewidmet, zu dem über 40 Pläne erhalten sind.

Hansjörg Gadient, Sophie von Schwerin, Simon Orga: Migge. The original Land­scape Designs – Die originalen Garten­pläne (1910–1920). Birkhäuser Verlag, Basel 2018. 288 Seiten, 370 farbige Abbildungen, Deutsch / Englisch, 31 × 30.1 cm, Leineneinband, ISBN 978-3-0356-1359-9, Fr. 120.–


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