Aus­tausch mit Sek­tio­nen der Ro­man­die

Sitzung der Zentralkommission für Ordnungen 1/2016

Ziel der ersten Sitzung des Jahres war der Aufbau des institutionalisierten Austauschs mit den Sektionen der Westschweiz. Ebenfalls wurde der Entwurf der Regeln für das Verfahren vor einem Schiedsgericht zur Vernehmlassung freigegeben.

Publikationsdatum
07-04-2016
Revision
07-04-2016

Mit Freude durfte Erich Offermann, Präsident der Zentralkommission für Ordnungen (ZO), erstmals François Chapuis, den neuen Vorsitzenden der Konferenz der Kantonsbaumeister/-innen und Kantonsarchitekt/-innen (KB’CH), zu einer Sitzung der ZO begrüssen. Eine zweite Premiere war der Austausch mit den Sektionen der Romandie nach der ordentlichen Sitzung, in der u. a. folgende zwei Themen behandelt wurden:

Building Information Modelling (BIM)

Die ZO setzte sich im letzten Jahr vertieft mit Fragen der Digitalisierung auseinander, insbesondere mit der Methode BIM. Die Abgrenzung zwischen technischen Normen und Vertragsnormen bzw. Ordnungen stellt oft eine Herausforderung dar. Deshalb wurde ein Verfahren der Zusammenarbeit entwickelt, das den Austausch verbessert. Es wurde nun erstmals am Beispiel des Merkblatts SIA 2051 Building Informa­tion Modelling erfolgreich getestet. Die ZO freut sich über die so verbesserte Qualität des Normenwerks.

Vernehmlassung SIA 150

In den aktuellen Ordnungen für Leistungen und Honorare (LHO) für Architekten (SIA 102), Bauingenieurinnen (SIA 103), Landschaftsarchitekten (SIA 105) und der Ingenieurinnen der Bereiche Gebäudetechnik, Maschinenbau und Elektrotechnik (SIA 108) des Jahres 2014 wird in Art. 1.12 für die Erledigung von Streitigkeiten auf die Möglichkeit des Gangs vor ein Schiedsgericht verwiesen.

Die bisherige Richtlinie SIA 150 wurde nun im Nachgang zur Revision der LHO überarbeitet und aktualisiert. Die ZO gab den Entwurf der Regeln für das Verfahren vor einem Schiedsgericht zur öffentlichen Vernehmlassung frei.

Romandie zu Gast

Nach der verkürzten ordentlichen Sitzung stiessen die Vertreter der Sektionen der Romandie hinzu. Das erstmalige Treffen mit der ZO bil­dete den Auftakt zum regelmässigen Austausch. Ziel ist nebst der Koordination von Projekten die verstärkte Einbindung welscher Kollegen und Kolleginnen in die Ordnungskommissionen des SIA. Der Austausch ist nötig und von allseitigem Interesse – das nächste Treffen ist deshalb bereits vereinbart.

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