Wildspitzbahn, Pitztal (A), eröffnet

Tina Cieslik Architektur/ Innenarchitektur, Redaktorin TEC21

Bauherrschaft
Architektur
Seilbahntechnische Planung
Bauunternehmung

Pünktlich zu Beginn der Skisaison wurde im Tiroler Pitztal die vom Architekturbüro Baumschlager Hutter Partners aus Dornbirn (A) entworfene neue Bergstation der Wildspitzbahn eröffnet. Der Bau mit einer Nutzfläche von 1200m2, der neben der Bergstation auch ein Café mit rund 170 Plätzen umfasst, liegt auf dem Hinteren Brunnenkogel auf 3440m ü. M. und ist Österreichs höchstgelegene Seilbahnstation. Bereits zwei Wochen vorher wurde die dazugehörige Bahn eingeweiht. Der Bau sitzt auf den Fundamenten der alten Station von 1983, die allerdings nur eine Aufstellfläche von 200m2 umfassen – die für den Betrieb notwendige Plattform konnte nur mithilfe weiter Stahlbetonauskragungen realisiert werden. Auch das Trasse, das von der ebenfalls neuen Talstation auf 2840m ü. M. zur Bergstation führt, wurde bis auf den unteren Bereich auf der bestehenden Linie aufgebaut. Wegen der schwierigen Witterungsbedingungen konnte jeweils nur in den Sommermonaten gebaut werden: Von April bis Oktober 2011 wurde betoniert, von Mai bis Oktober 2012 wurden die Stahlkonstruktionen montiert.

Technische Fakten 
- Kuppelbare 8-Personen-Einseil-Umlaufbahn
- Förderleistung pro Richtung 2185 P/h
- Fahrtgeschwindigkeit 6 m/s (21.6 km/h)
- Fahrzeit 5min 40s
- schräge Länge 2008m 
- Höhenunterschied 591m


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