Areal­ent­wick­lung Bo­stu­den­zelg, Thun

Ideenwettbewerb nach SIA 142 im selektiven Verfahren

Publikationsdatum
09-04-2020

Für die Arealentwicklung der rund 45.000 m2 grossen Freifläche Bostudenzelg im Thuner Stadtteil Schoren wurde 2019 ein Ideenwettbewerb ausgeschrieben. Das Stadtentwicklungskonzept Thun (STEK 2035), das seit 2019 in Kraft ist und Strategien für die Siedlungsentwicklung nach innen darlegt, weist dem Areal ein hohes Entwicklungspotenzial zu. Es handelt sich um eine der letzten zusammenhängend-unbebauten Bauzonen Thuns, die zur Hälfte im Eigentum der Stadt liegt.

Das erstrangierte Projekt «Freiraum» von Rykart Architekten und Ernst Gerber Architekten + Planer mit Klötzli Friedli Landschaftsarchitekten setzt den umgebenden heterogenen Bebauungsstrukturen eine unbebaute Mitte entgegen: eine weite Allmend als Bühne, die von unterschiedlich genutzten, fünf- bis zehngeschossigen Gebäuden umgeben sein soll und die auch für das umliegende Quartier zum identitätsstiftenden Anziehungspunkt werden kann. Den Zielen der Wohnstrategie 2030 folgend, soll die städtebauliche Disposition die soziale Durchmischung befördern, genossenschaftliches Wohnen sowie alters- und familiengerechte Wohnformen ermöglichen.

Die Sieger sollen mit der Erarbeitung des Richtprojekts beauftragt werden, das sowohl als Grundlage der künftigen Überbauungsordnung als auch den späteren Projektwettbewerben dient.

Jurybericht, weitere Pläne und Visualisierungen zum Wettbewerb finden sich auf competitions.espazium.ch

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