Al­te In­dus­trie­hal­len neu ge­nutzt

steeldoc 4/20

Publikationsdatum
11-01-2021

Wie lassen sich nicht mehr benötigte Industriebauten sinnvoll umnutzen? Im Sinn einer Siedlungsentwicklung nach innen kann die Umnutzung der Areale, meist verbunden mit einer Verdichtung, auch von der öffentlichen Hand gefördert werden: Ziele sind die haushälterische Nutzung des Bodens und die zügige Sanierung der Altlasten. Weniger im Fokus steht bei der Umnutzung von Industriearealen die vorhandene Bausubstanz: Ein grosszügiger Abbruch des Gebäudebestands mit Erhalt einiger denkmalpflegerisch interessanter Erinnerungsstücke – falls vorhanden – ist oftmals das Vorgehen der Wahl, aber nicht immer die nachhaltigste oder wirtschaftlichste Lösung.

In der Ausgabe 04/20 des Magazins zeigt steeldoc Beispiele, die von solchen unterschiedlich tiefen Eingriffen in den Bestand geprägt sind. Die ehemaligen ABB-Hallen in Zürich Oerlikon wurden nur punktuell erneuert und bleiben als Zeitzeugen erhalten. In Tilburg ergänzen neue Strukturen und Einbauten ein stählernes Tragwerk aus den 1930er-Jahren. Die Hallen auf dem Alstom-Areal in Nantes wurden unterschiedlich stark rückgebaut. Und zu guter Letzt zeigt ein Beispiel aus Bologna, dass sich auch die Aufwertung einer weit weniger spektakulären, aber gut erhaltenen Substanz aus den 1960er-Jahren lohnt.

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steeldoc ist die Bautendokumentation des Stahlbau Zentrums Schweiz. Sie zeigt in vier Themenheften pro Jahr absolut werbefrei aktuelle Stahlbauten mit einem Fokus auf konstruktive Details. Der Inhalt ist fundiert recherchiert und technisch kohärent. Das Cover von steeldoc 04/20 zeigt die LocHal in Tilburg, Niederlande. Jahresabo (vier Ausgaben): www.szs.ch/steeldoc


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