Bauphysikalisches Verhalten von verglasten Paneelen

An eine bestehende Forschungslücke wagt sich Manuel Rietzler heran. Im Fassadenbau verwendete, verglaste Paneele weisen Luftzwischenräume auf, in denen sich aufgrund herstellungsbedingter Undichtigkeiten Kondenswasser bilden kann. Um die Auftretenswahrscheinlichkeit dieses Phänomen schon in der Entwicklung von Paneelen abschätzen zu können, entwickelt Manuel Rietzler ein auf einem optischen und thermischen Modell basierendes Berechnungsverfahren. Mit diesem können der Temperaturverlauf und das Feuchteverhalten der einzelnen Bauteile eines Fassadenelements simuliert werden. Die Resultate seines Programms plausibilisiert er unter anderem mit einer professionellen Software für die Berechnung von Isolierglas. Ausserdem studiert er anhand eines Standardfalls die einzelnen Parameter, die das bauphysikalische Verhalten von Paneelen bestimmen. Die Arbeit besticht durch ihren logischen Aufbau, eine gute Dokumentation und die nachvollziehbare Abhandlung des komplexen Themas und eignet sich ausserdem als Grundlage für weitere ­Forschungsarbeiten in dieser Fachrichtung.

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Manuel Rietzler

Betreuer Prof. Dr. Heinrich Manz,
Experte Thomas Walther, Dipl.-Ing.
Disziplin Gebäudehülle

 

 

 

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