Si­tua­ted Ob­jects

Stan Allen ist Architekt und Professor an der Princeton University. Er hat vor allem für seine städtebaulichen Arbeiten und seinen  Essay «Field Conditions» (1996) weltweite Anerkennung gefunden. Situated Objects zeigt nun eine ganz andere Facette seines Schaffensprozesses: eine Auswahl kleiner Gebäude und Projekte in der Landschaft des Hudson Valley, New York

 

Publikationsdatum
24-02-2021

In der Einführung beschreibt der Autor die Diskrepanz zwischen der Arbeit des Architekten am Schreibtisch und dem Ziel seines Schaffens: die Realisierung eines Objekts, das mit seiner Umgebung, dem Licht, dem Verlauf der Zeit in Zusammenhang steht. Er tritt dafür ein, dass Gebäude zusätzlich zu ihrem künstlerischen Ausdruck so robust sein müssen, dass sie diese Wechselwirkungen aufnehmen und Aneignungen durch Nutzer gut aushalten. In unserer von digitalen Bildern geprägten Kultur schreibt er dem physischen Objekt besondere Bedeutung zu.

Die gezeigten Bauten, die Allen neben seiner Lehrtätigkeit an der Princeton-Universität geschaffen hat, sind innerhalb von sieben Jahren an der Ostküste vor den Toren New Yorks entstanden. Es sind meist Studios in Ergänzung bestehender Häuser. Sie entwickeln sich mit der Natur, die sie durch ihre Präsenz zuerst zerstören und dann verändern, zu einer neuen Landschaft. Ebenso wie die oft als Axonometrie dargestellte Architektur bilden die poetischen Fotos von Scott Benedict einen Ist-Zustand und eine Wirkungsebene ab.

Angaben zur Publikation

Stan Allen: Situated Objects, Buildings and Projects by Stan Allen, Photographs by Scott Benedict. Park Books, Zürich 2020. 256 Seiten, 110 farbige Abb. und 118 Zeichnungen, 20.5 × 25.5 cm, englisch, ISBN 978-3-03860-204-0, 49.– Fr.


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