Po­di­ums­ge­spräch: Zir­ku­lä­res Bau­en bei Tran­sa

Der Outdoor-Ausstatter «Transa» hat sich vom Baubüro in situ in der Zürcher Innenstadt eine Bürolandschaft aus den Materialien entwerfen lassen, die es schon vor Ort gab. Die Beteiligten erzählen, was das für Chancen und Herausforderungen bringt.

Publikationsdatum
18-07-2022

Die Outdoorbranche steckt schon lange in einem Dilemma: Einerseits propagiert sie Erlebnisse in möglichst unberührter Natur, einerseits gefährden genau diese Aktivitäten die Umwelt. Nur folgerichtig ist es daher, dass sich die Branche Umweltschutz und Nachhaltigkeit schon früh auf die Fahnen geschrieben hat. 

Ein Beispiel dafür ist der Outdoorausstatter «Transa», der unter anderem mit Reparaturwerkstätten in seinen Läden dem übermässigen Produktekonsum entgegenwirkt. Nun ging das Unternehmen einen Schritt weiter: Es liess sich vom Baubüro in situ ag in der Zürcher Innenstadt eine Bürolandschaft aus den Materialien entwerfen, die es schon vor Ort gab.

Was das konkret bedeutet und wie es dabei beispielsweise mit Lebenszyklusanalysen und der (Gebäude-)Werterhaltung aussieht, diskutierten die Beteiligten Anfang Juli in Zürich.

Auf dem Podium:

  • Pascal Angehrn, (Geschäftsleitung, VR-Mitglied baubüro in situ ag),
  • Harald Andrä (Bauingenieur und Architekt, Gemeinwohl-Ökonomie Winterthur),
  • Hans-Christian Rufer (Architects for future Zürich)
  • Jan Schibli (Inhaber Schibli Gruppe)
  • Prof. Dr. Andrea Klinge, Prof. für zirkuläres Bauen an der FHNW (per Zoom)
  • Daniel Humbel, CEO Transa

Judit Solt, Chefredaktorin von TEC21 – Schweizerische Bauzeitung moderierte die Veranstaltung. Wer nicht dabei sein konnte, kann die Diskussion hier nachschauen.

Link zum Videostream.