Na­po­li Su­per Mo­dern

Scharfkantige Bauten der Moderne, entstanden zwischen 1930 und 1960, bilden das kraftvolle Gegengewicht zur Opulenz von Neapel. Durch die Topografie der Stadt waren die prototypischen norditalienischen Entwürfe Verwerfungen ausgesetzt. Daraus hat sich ein eigener Ausdruck entwickelt, dem die Herausgeber Benoît Jallon und Umberto Napolitano in ihrer Publikation nachgehen.

Publikationsdatum
14-04-2021

Ihre Forschungen haben sie im vorderen Buchteil mit beeindruckenden Aufnahmen der Bauten in einen aktuellen Kontext gestellt (Fotograf: Cyrille Weiner), jeweils mit Verweisen zur Projektbeschreibung samt neu erstellten Plänen im hinteren Teil.

Die Auswahl der 18 Gebäude umfasst Monumente wie das Hafengebäude, das 1936 nach einem Entwurf von Cesare Bazzani entstand, ebenso wie den Pavillon von Albanien, ein Kleinod, das zur «Mostra Triennale delle Terre Italia­ne d’oltremare» von 1940 entstand.

Zusammen mit den Abbildungen bilden die Baubeschreibungen und die eingebetteten Essays eine informative und empfehlenswerte Lese­reise, coronakonform vom heimischen Sessel aus.

Angaben zur Publikation

LAN Local Architecture Network (Hrsg.): Napoli Super Modern. Park Books, Zürich 2020. 232 Seiten, 90 farbige Abb. und 140 Pläne, 24 × 30 cm, englisch,
ISBN 978-3-03860-218-7, 49.– Fr.

 

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