Neue Le­ben­sfor­men im Smart Ho­me

Data di pubblicazione
09-01-2019
Revision
10-01-2019

Der Fortschritt kommt leise, aber unausweichlich. Wie las ich kürzlich in einem Zeitungsartikel: «Es bedarf unseres grössten Engagements, vor allem der nächsten Generation die Kompetenzen zu vermitteln, die Digitalisierung sinnvoll zu gestalten.» Kurz darauf entdeckte ich in einer anderen Zeitschrift die «cleversten Ideen, auf die die Welt gewartet hat». Mit der darin angepriesenen Erfindung  «Petcube Bites» ist es der vielbeschäftigten Hunde- oder Katzenbesitzerin über eine inter­aktive Kamera und das Smartphone möglich, ihr Tier anzusprechen, das zu Hause wartet. Und ihm sogar ­ein­fache Aufgaben zu geben. Hat der Liebling alles zur Zufriedenheit ­erledigt, kann man die Leckerlis per Wisch übers ­Display in den Futternapf katapul­tieren. Grossartig!
In einem solchen System steckt Poten­zial: Kinder- oder Senioren­bespassung – alles denkbar. Nur an der Haltbarkeit (Glacé) oder der ­Konsistenz (Kaffee) der Belohnung müsste man wohl noch arbeiten. Auch die gestellten Auf­gaben müssen wohldurchdacht und vor allem deren Erfüllung überprüfbar sein.
Doch statt die Zeit in die Weiterentwicklung zu stecken, könnte man sie auch – Neujahrsvorsatz! – mit seinem Tier oder mit den Kindern verbringen. Vielleicht sogar mal wieder mit den alten Eltern?

 

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