Hochhausrichtlinien Stadt Zürich
Die Diskussion um Hochhäuser in der Stadt Zürich wird emotional und politisch geführt. Zwischen Schlagworten wie Verdichtung, Luxuswohnen, Verdrängung und Klimaanpassung gerät die städtebauliche Perspektive in den Hintergrund.
Am 27.9.2026 stimmt die Zürcher Bevölkerung über die Hochhausrichtlinien ab. In einer Medienmitteilung der Stadt Zürich heisst es: «Die geltenden städtischen Hochhausrichtlinien stammen aus dem Jahr 2001. Der Stadtrat hatte sie grundlegend überarbeitet und an heutige ökologische, soziale und städtebauliche Anforderungen angepasst. Der Gemeinderat nahm an seiner Sitzung vom 18. März 2026 umfassende Änderungen vor und beschloss die Teilrevision «Hochhäuser» der Bau- und Zonenordnung. Gegen diese Vorlage wurde das Parlamentsreferendum ergriffen. Der Stadtrat bringt seine ursprüngliche Vorlage als Gegenvorschlag ein. Am 27. September 2026 wird daher über zwei Varianten abgestimmt: die Vorlage des Gemeinderats und die Vorlage des Stadtrats.»
Bis zur Volksabstimmung über die Hochhausrichtlinien will der Bund Schweizer Architektinnen und Architekten Zürich Aargau Glarus Graubünden (BSA ZAGG) die öffentliche Diskussion mit fundierten Beiträgen bereichern und die Potenziale, Chancen und Grenzen des Hochhauses aufzeigen. Rund 25 Stimmen aus dem Umfeld vom BSA ZAGG und aus unterschiedlichen Blickwinkeln sind hier gesammelt und werden laufend ergänzt.