Wir blei­ben dran

Trotz Corona-Krise am Puls der Baubranche: Wir berichten über die Situation in den Planungsbüros, bieten Inhalte für das Homeoffice und blicken in die Zukunft.

Date de publication
23-03-2020

Die Tücken des Homeoffice kennen wir ebenso wie Sie, liebe Leserin und lieber Leser. Nun pendeln wir nicht mehr zwischen Recherche, Büro und Haushalt, sondern zwischen unterbeschäftigten Kindern, notdürftig verkabeltem Laptop und … nun ja, Haushalt. Die Baustellenschuhe haben wir gegen Pantoffeln eingetauscht, die Diskussionen am Kaffeetisch gegen virtuelle Meetings. Das liegt uns wahrlich nicht: Als Journalistinnen und Journalisten sind wir neugierig, und als Baufachleute wollen wir die Nähe zu unseresgleichen pflegen. Doch so beschwerlich die derzeitige Situation ist, sie hält uns nicht davon ab, weiterhin für Sie da zu sein. 

Mehr Inhalte online

Wir berichten laufend – und nun erst recht – über die Themen, die für Planerinnen und Planer relevant sind oder sein werden; wir denken nach, kritisieren, schreiben, interviewen und kommentieren. TEC21 erscheint weiterhin, ebenso unsere Schwesterzeitschriften TRACÉS in der Westschweiz und Archi im Tessin. Wir stocken unser Angebot auf espazium.ch auf: Wir interviewen Architekten, Ingenieurinnen, Stadtplaner, Landschaftsarchitektinnen und Vertreter der Bauindustrie, um zu erfahren, wie sie arbeiten. Wir berichten über Bücher, Videos und Weiterbildungsangebote, die Sie von zu Hause aus lesen, schauen bzw. nutzen können.

Und die Zukunft?

Vor allem aber widmen wir uns der Frage, welche Chancen und Lehren die aktuelle Krise für die Planungsbranche bereithält: Offenbart das Homeoffice bisher unerkannte Schwachstellen in unseren Arbeitsprozessen, die es nun zu verbessern gilt – was sich mittelfristig als Vorteil erweisen könnte? Wird die ohnehin anstehende Digitalisierung der Planungs- und Bauprozesse schneller umgesetzt? Lernen wir rascher als gedacht, digitale Tools zu nutzen, um effizienter und gezielter zu kommunizieren? Diesen Themen müssen wir uns alle stellen. An uns liegt es auch, das Beste daraus zu machen. Wir freuen uns über Ihre Zuschriften!

Herzlich, Ihre Redaktion