SIA-Mas­ter­preis Ar­chi­tek­tur 2016: «Mort et ri­tu­el. Le cime­tiè­re de Pé­rol­les, Fri­bourg»

Projekt von Fanny Vuagniaux

Masterarbeit EPF Lausanne | Professoren Marco Bakker, Yves Pedrazzini, Rui Filipe Gonçalves Pinto, Tim Kammasch

Publikationsdatum
21-04-2017
Revision
21-04-2017

Wenn eine Stadt sich vergrössert, stösst man dabei zuweilen auf die sterblichen Überreste früherer Bewohner, die früher oft ausserhalb der Stadtgrenzen ihren Platz gefunden hatten. Dieser althergebrachten Logik wirkt das Projekt entgegen, indem es sich auf die besondere Topologie der Stadt Freiburg stützt und das Andenken an diese Verstorbenen wieder in die Stadt hereinholt. Eine Kapelle fügt sich wie der Ausgangspunkt eines rituellen und besinnlichen Pfads entlang der Felsen der Saane in das städtische Geflecht ein. Der Weg zum Besuch der Gedenkstätten bringt Stadt und Natur mit einem städtebaulich und raumplanerisch hochwertigen Konzept miteinander in Einklang.


SIA-Masterpreis Architektur

Der SIA-Masterpreis Architektur, den der SIA seit den 1960er-Jahren jährlich verleiht, zeichnet Abschlussarbeiten der drei universitären Hochschulen Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ), Ecole polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL) und der Accademia di architettura di Mendrisio (AAM)  aus. 80 bis 130 Masterprojekte werden pro Prüfungssession eingereicht. An der ETH finden jedes Jahr zwei Sessionen statt, an EPFL und AAM eine. Für jede Schule gibt es eine Jury aus sechs Architektinnen und Architekten: dem Präsidenten des Fachvereins Architektur und Kultur (A & K) sowie je einem Vertreter/einer Vertreterin des A & K aus den drei Sprachregionen, der Berufsgruppe Architektur (BGA) und der SIA-Sektion des Kantons der Hochschule, also Waadt, Zürich oder Tessin.

Einen Überblick über die Gewinnerprojekte finden Sie im E-Dossier «SIA-Masterpreis Architektur 2016».

Verwandte Beiträge