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Wo glänzt der Sta­hl?

espazium magazin 2026 14

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09-07-2026
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Die Legierung macht den Unterschied: Ein wenig Kohlenstoff zum Eisen – und schon entsteht Stahl. Diese Legierung prägt die Menschheitsgeschichte seit der Eisenzeit. Wer sie beherrschte, war technologisch im Vorteil. Stahl wurde rasch zum Sinnbild von Stärke und Macht. Heute dient er vor allem friedlichen Zwecken: Er steckt in Werkzeugen, Velos, Maschinen und vor allem im Bauwesen.

Auch im zweiten Viertel des 21. Jahrhunderts ist Stahl unverzichtbar. Von der kleinen Schraube bis zum mächtigen Träger kommt er nahezu überall zum Einsatz und eröffnet in der Architektur vielfältige gestalterische Möglichkeiten.

Im Themenfokus:

  • Stahl allerorten – Peter Seitz
    An Stahl scheiden sich oft die Geister. Die einen sind begeistert von seinen materiellen Eigenschaften und sehen in ihm die Verkörperung der Ewigkeit, die anderen finden ihn nur kalt und abweisend. Dazwischen aber liegt die Faszination eines universell einsetzbaren Baustoffs, der nicht nur sichtbar wirkt. Beispiele eines Streifzugs mit stählernem Blick.
  • Tragend im Hintergrund – Daniela Dietsche
    Hohe Lasten, grosse Spannweiten und aussenliegende Gebäudeteile stellten das Ingenieurbüro Dr. Deuring + Oehninger vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Tragstruktur der neuen Pilatus Arena in Kriens tritt bewusst in den Hintergrund – und macht so Raum für das, worum es in der Arena geht: Bewegung, Atmosphäre und Funktionalität. Dahinter steckt komplexe Ingenieurarbeit mit massgeschneiderten Lösungen.
  • Stahl trägt schwarz – Clementine Hegner-van Rooden
    Schwarzstahl prägt den neuen, nördlichen Abschluss der Kohlenlagerhalle im Koch-Park in Zürich – filigran, unbehandelt und konstruktiv durchdacht. Statt Beschichtungen sorgen intelligente Details für Dauerhaftigkeit. So wird das kühne Tragwerkskonzept der historischen Rundholzhalle zeitgemäss transformiert und eine fast hundertjährige Ingenieuridee weitergedacht.