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Warum ist Heinz Isler heu­te zeit­ge­mäss?

espazium magazin 2026 15

CHF 14.00
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31-07-2026
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In dieser Ausgabe steht das Werk von Heinz Isler im Fokus: Seine Suche nach der optimalen Tragwerksform erweist sich heute als aktueller denn je. Seine Schalen leben als Bauwerke, Inspirationsquellen und Forschungsobjekte weiter, und sein Nachlass bewahrt ein Ingenieurdenken, das bis heute nachwirkt. Im Interview erläutert Giulia Boller, weshalb dessen Erhalt von grosser Bedeutung ist.

Im Themenfokus:

  • Die Suche nach der optimalen Tragform – Clementine Hegner-van Rooden
    Die Entwicklung des Ingenieurbaus lässt sich als fortlaufende Suche nach der optimalen Tragform beschreiben. Lange stand die Dimensionierung einzelner Bauteile im Vordergrund. Im 20. Jahrhundert rückte die Form selbst in den Mittelpunkt des ingenieurwissenschaftlichen Entwurfs. Trotz veränderter Werkzeuge bleibt die Aufgabe auch heute noch dieselbe: Tragwerke aus ihren statischen und physikalischen Gesetzmässigkeiten heraus zu entwickeln.
  • «Der Denkprozess ist Teil des Bauwerks» – Interview von Clementine Hegner-van Rooden mit Giulia Boller
    Bauingenieure hinterlassen Schalungs- und Bewehrungspläne, Berichte und Berechnungen – der Denkprozess geht aber meist verloren. Heinz Islers Nachlass verdeutlicht, warum dieser eine Schlüsselressource sein kann. Das Interview mit Giulia Boller ist ein Plädoyer dafür, die ingenieurspezifischen Denkprozesse als Teil unserer Ingenieurkultur zu bewahren.
  • Selbstbewusste Bescheidenheit – Patrick Goldinger
    Das Berufsbildungszentrum (BBZ) Weinfelden ist ein gebautes Zeugnis der späten Nachkriegsmoderne. Beim offenen Projektwettbewerb drehte sich deshalb alles um die Frage, wie sich Bestand, neue Lernformen und städtebauliche Ordnung heute zusammenführen lassen.