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Ge­glück­te Fü­gung im Woh­nung­sbau?

espazium magazin 2026 12

CHF 14.00
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12-06-2026
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In dieser Ausgabe steht der Begriff der Fügung im Mittelpunkt – ein Grundgedanke der Architektur, den bereits Gottfried Semper als Kunst des Zusammenfügens von Bauteilen zu einem Ganzen beschrieb. Die beiden Wohnbauten «Baustein 12» in Basel von EMI Architekt*innen und das genossenschaftliche «Crocodile» in Genf von LRS Architekten zeigen auf unterschiedliche Weise, wie architektonische Form aus Material, Konstruktion sowie den Anforderungen an ökologisches Bauen und gemeinschaftliches Wohnen entsteht.

Im Themenfokus:

  • Die Ästhetik des Zusammensetzens – Tina Cieslik
    Am Goldbachweg 20/22 im Wohnquartier Erlenmatt Ost in Basel realisierten EMI Architekt*innen ein in vielerlei Hinsicht ungewöhnliches Mehrfamilienhaus in Holz. Das dort angewandte Design for Disassembly zeigt sich nicht nur in der Materialisierung, sondern beeinflusste auch Grundrisse, Detaillierung und Tragkonstruktion.
  • Verdichten ohne Verluste – Rune Frandsen
    Im Genfer Kontext, wo die städtische Verdichtung auf starke regulatorische und parzellenbedingte Einschränkungen stösst, geht das Projekt «Crocodile» von LRS architectes neue Wege. Es veranschaulicht damit, wie sensible Architektur starre Vorschriften in räumliche Qualitäten verwandeln kann.
  • Es geht also doch: Mit Bestandserhalt zum Sieg – Daniela Meyer
    An der Grenze zwischen den Stadtzürcher Quartieren Wipkingen und Höngg will die Anlagestiftung Pensimo eine Wohnsiedlung aus den 1950er-Jahren nachverdichten. Das Resultat des Studienauftrags zeigt, dass der (Teil-)Erhalt bestehender Bauten in komplexen Situationen Vorteile haben kann.