Energiezentrale kenova
Weitere Publikationen 2026 Sonderheft 2026
Die Energiezentrale kenova in Zuchwil wurde im Sommer 2026 in Betrieb genommen. Obwohl zwischen dem Vorprojekt 2015 und der Fertigstellung zehn Jahre lagen, gilt dies angesichts der Grösse und technischen Komplexität der Anlage als kurze Realisierungszeit. Gleichzeitig haben sich die Anforderungen an moderne Kehrichtverwertungsanlagen stark verändert: Neben der Abfallverbrennung und Energiegewinnung müssen sie heute hohe Standards in den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Anpassungsfähigkeit und Biodiversität erfüllen.
Die Energiezentrale kenova begegnet diesen Anforderungen durch eine Kombination aus innovativer Anlagetechnik, nachhaltigem Betrieb und anspruchsvoller Architektur. Der markante Bau setzt einen städtebaulichen Akzent am Zusammenfluss von Emme und Aare, fügt sich zugleich durch sorgfältig gestaltete Fassaden mit Jurakalkeinlagen in die Landschaft und den regionalen Kontext ein. So verbindet die Anlage technische Funktionalität mit ökologischer Verantwortung und macht ihre gesellschaftliche Bedeutung als öffentliche Infrastruktur sichtbar.
Inhalt
- Interview: «Keine Einzelperson deckt alle Disziplinen ab» –
Markus Juchli, kenova
Joachim Rutz, TBF + Partner
Johannes Süssbier, Penzel Valier
Christian Penzel, Penzel Valier
im Gespräch mit Judit Solt - Architektur: Sinnfällige Grossform – Martin Tschanz
- Verfahrens- und Gebäudetechnik: Mehr als ein heisser Ofen – Paul Knüsel
- Zusammenarbeit mit digitalem Reifeprozess – Peter Scherer
- Weitblick und Symbolkraft – Judit Solt