Kreis­lauf­wirt­schaft: Bau­ten als Res­sour­ce

TEC21 2020 8

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27-03-2020

In der aktuellen Pandemie erweisen sich Abhängigkeiten von Herstellern in aller Welt als fatal und bremsen die krisenbedrohte Bauwirtschaft zusätzlich. Lokale kreislaufwirtschaftliche Prozesse wie die Nutzung von Bestand und Sekundärressourcen werden künftig zur Unabhängigkeit des Bausektors beitragen müssen. Dies auch im Hinblick auf den Klimawandel.

Einiges geschieht bereits heute: Viele Städte und Kantone erstellen ihre Gebäude nach einzelnen zirkulären Ansätzen, meist mit Recyclingmaterial. Künftig aber müssen alle kreislaufwirtschaftlichen Schritte – Reduzieren, Wiederverwenden, Reparieren und Recycling – in der Architektur ganzheitlicher und systematischer zum Tragen kommen. Am Ende sollte das Bauen mit Re-use-Materialien und -Bauteile so selbstverständlich sein wie bislang mit neuen Materialien.

Im Themenschwerpunkt:

  • Zirkuläre Hybride – Danielle Fischer
    Einen zirkulären Bautyp gibt es noch nicht. Doch in Teilbereichen folgen viele Bauten kreislaufwirtschaftlichen Prinzipien.
  • Erhalten und verwalten – Danielle Fischer
    Will man Bauteile und -materialien im grossen Stil wiederverarbeiten, so muss man sie zunächst inventarisieren.
  • Anschub für Bauschutt – Danielle Fischer
    Recycling ist ein wichtiger kreislaufwirtschaftlicher Prozess – doch es gibt auch Nachteile.