Ge­brauch­te Tei­le für neue Bau­ten

TEC21 2019 35

CHF 10.00
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29-08-2019

Das Thema Ressourcenschonung ist brisanter denn je – Zahlen der Schweizer Bauwirtschaft zeigen, dass ihr Abfallberg immens ist. Re-use als ein Teil der an-gestrebten Kreislaufwirtschaft bietet einen möglichen Lösungsansatz. Doch Renovationen und Umbauten gibt es schon lang. Ist Re-use also alter Wein in neuen Schläuchen? Ja und nein, denn Re-use umfasst nicht nur Renovationen oder wiederverwendete Bauteile, sondern geht darüber hinaus. Bauten sollen zukünftig so konstruiert werden, dass sie ein «Bauteillager» sind und später wie Bausätze auseinandergenommen und wiederverwendet werden können. Auf dem Weg dahin gibt es viele Hindernisse – rechtlicher, materialtechnischer und planerischer Art.

Im Themenschwerpunkt:

  • Re-use am Bau – Isabel Gutzwiller
    Architektur aus Gebrauchtteilen hat eine lange Geschichte und verschiedene Erscheinungsbilder – von kleinen Umbauten bis zu ganzen Bauten.
  • Taktiken des Umdenkens – Danielle Fischer
    Damit Bauen mit Gebrauchtteilen selbstverständlich wird, müssen Antworten auf ästhetische, baurechtliche und planerische Fragen gefunden werden.