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Was bleibt vom Kauf­haus?

espazium magazin 2026 16

CHF 14.00
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14-08-2026
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Die Ausgabe beschäftigt sich mit dem Wandel und dem Sterben traditioneller Kaufhäuser. Während viele Kaufhäuser wegen Onlinehandel und hoher Immobilienkosten schliessen, zeigen das Kaiserhaus in Bern und der Globus in Basel, wie Kaufhäuser neu gedacht werden können. Beide Projekte verbinden historische Architektur mit modernen Nutzungen und setzen auf Begegnungsorte, neue Einkaufserlebnisse und flexible Räume statt auf klassischen Massenkonsum.

Im Themenfokus:

  • Fünf Häuser reparieren die Stadt – Jennifer Bader
    Nach langjährigem Umbau haben Aebi & Vincent Architekten das Berner Kaiserhaus als Begegnungsort und städtische Manufaktur zurückgebracht. Das denkmalgeschützte Ensemble denkt das traditionelle Kaufhauskonzept neu und setzt einen Gegenpol zum Konsumtempel.
  • Historie trifft Strukturwandel – Katinka Corts
    Mit dem Umbau des Basler Globus verbinden Miller & Maranta und Schnetzer Puskas Ingenieure historische Substanz mit zeitgemässer Nutzung. Hinter denkmalgeschützten Fassaden entstand ein neues Einkaufs- und Bürohaus mit begrünter Dachlandschaft und flexibler Raumstruktur. Der markante Aufbau sorgt für Diskussionen und zeigt zugleich, wie innerstädtische Verdichtung heute aussehen kann.
  • Offen und komplex, ambitiös und ausbaufähig – Tina Cieslik
    Die geplante Erweiterung der Primarschule in Düdingen FR ist für die Gemeinde ein Mammutprojekt. Trotzdem – oder gerade deswegen – bewies sie Mut und entschied sich für ein offenes Verfahren. Den Zuschlag erhielten Ramser Schmid Architekten mit Eberli Landschaftsarchitektur. Hat sich das Vorgehen für die Gemeinde gelohnt?