Linth-Steg, ei­ne Lang­sam­ver­kehrs­brü­cke in Glarus

Bachelorthesis Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Chur)

Publikationsdatum
12-01-2019
Revision
13-01-2019

Gleich sieben Möglichkeiten einer neuen Rad- und Fussgängerbrücke über die Linth zeigt Dennis Däscher auf. Dabei betrachtet er nicht nur verschiedene Konstruktionstypen des Bauwerks, auch unterschiedliche Materialien kommen bei seinen Kon­struktionen zum Einsatz. Neben Kosten, Bauvorgang, Dauerhaftigkeit und Unterhalt legt er bei der Auswahl der Bestvariante Wert auf Leichtigkeit und Ausdruck. So setzt sich aus seinen ästhetisch ausgearbeiteten Entwürfen letztlich der eingespannte Trogträger auf einer Pfahlfundation durch, eine optisch ansprechende Konstruktion mit äusserst dünnem Querschnitt in der Brückenmitte: Nur 35 cm Dicke weist hier der Trog auf. Die Geometrie der Brücke sieht nur auf den ersten Blick einfach aus. Da der Träger in der Längsansicht parabelförmig verläuft, sich zur Feldmitte hin verjüngt und die Brüstungen auch noch einen Anzug aufweisen, fallen alle Querprofile, von der Symmetrie abgesehen, unterschiedlich aus. Eine schöne Arbeit über ein filigranes Bauwerk.

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Dennis Däscher


Betreuer
 Karl Baumann, dipl. Bauingenieur ETH/SIA
Experte Pieder Hendry, dipl. Bauingenieur ETH/SIA
Disziplin Brückenbau

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