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Duplex Architekten stellen «schräge Typen» ins Glasi-Quartier von Bülach. Sie unterlaufen damit die gängige Variante, Neubauareale rechtwinklig einzurichten und innere Abstände zu wahren. Das ungewohnte Exposé versprüht grossstädtischen Charme. 

Publikationsdatum
21-04-2018
Architektur

Städter, aufgepasst: Die Agglo läuft den Schweizer Architekturkapitalen den Rang ab. Gute Beispiele, wie Quartiere gehaltvoll verdichtet werden können, finden sich immer seltener im Zentrum, aber häufiger in der Peripherie. Etwa im Limmattal, just westlich der Zürcher Stadtgrenze: Von Schlieren bis Dietikon verwandelt sich eine Gewerbebrache nach der anderen in Wohnstandorte mit vielfältiger, durchmischter und städtischer Atmosphäre. 

Auch zentralere Industrieareale werden reihum transformiert. Doch vieles, was zuletzt auf städtischem Grund entstand, tut sich schwer mit einem betont urbanen Siedlungsformat. Zu steril, zu leblos und zu monoton, klagen Städtebaukritiker über neu entstandene, citynahe Wohnstandorte. Die einst grauen Flächen überraschen hier weniger mit bunter Vielfalt oder anregender Dichte, sondern kopieren ein Vorstadtmuster mit viel Sicherheitsabstand. 

Die Sorge, der Mut zur baulichen und sozialen Annäherung gehe in den Städten selbst verloren, ist durchaus berechtigt. Das jüngste Beispiel für ein gelungenes dichtes Quartier findet sich eine halbe S-Bahn-Stunde vom Zürcher Hauptbahnhof entfernt; der vielversprechende Standort befindet sich in der weiteren Flughafenregion.  

Weitere Infos zu diesem Projekt finden Sie hier.

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