BIM ist kein Hexen­werk

TEC21 2021 32

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15-10-2021

Für manche grenzen die neuen digitalen Methoden an Zauberkunst und geheimnisvolle Magie. Doch sicher ist: Die BIM-Methode steht für Termin- und Kostensicherheit, für höhere Qualität des Bauwerks und Transparenz im Ablauf.

Ein weiterer wichtiger Begriff ist «parametrisch». Parametrisch heisst generell, Mengen nicht als konstante Zahlen zu definieren, sondern als eigenständige Variablen, die mit anderen verknüpft werden können. Eine Brücke 100 % parametrisch zu definieren hiesse, man könnte den Krümmungsradius der Brücke ändern, und deren gesamte Geometrie würde folgen.

Sind Planungsbüros und Bauunternehmungen, die BIM bereits nutzen, im Vorteil? Möglicherweise. Bei Einführung von 2-D-CAD und GIS war deren Anwendung ein Marktvorteil – heute arbeiten nahezu alle Büros mit CAD. Bei BIM verläuft die Entwicklung genauso. Zeit alle Beteiligten, sich zu «transformieren».

Im Themenschwerpunkt:

  • Der parametrisierte Brückenbau – Thomas Ekwall
    In Norwegen wird eine neue Spannbetonbrücke über den Fluss Randselva gebaut. Das Projekt stellt den Status quo infrage: Für den Bau der Brücke stützt man sich auf ein parametrisches 3-D-Modell als einzige offizielle Dokumentation und Informationsquelle.
  • Unbekanntes Terrain – Julie Picarel
    Das Tiefbauamt des Kantons Zürich ist schweizweit eines der ersten Ämter, das die OpenBIM-Methode eingeführt hat.
  • Mitten im Gleisfeld – Judit Solt
    Wird es eng auf der Baustelle, ist eine ausgefeilte Logistik gefragt. Hier kommt die BIM-Methode ins Spiel.